Samstag, 6. september 2008

Diplomatische Eiszeit nach US-Angriff auf Grenzdorf

Regierung protestiert bei US-Botschafterin gegen Tod von 20 Menschen, darunter auch Zivilisten - Außenminister: "Wir werden keine Verletzung unserer Souveränität hinnehmen."

Islamabad - Ein Angriff von US-Einheiten auf ein Dorf im Nordwesten Pakistans hat in der Regierung in Islamabad für Verärgerung gesorgt. Der Vorfall sei eine schwere Verletzung der mit den US-Truppen im Nachbarland Afghanistan vereinbarten Verhaltensregeln, sagte Pakistans Außenminister Shah Memood Qureshi am Donnerstag im Parlament. "Wir werden keine Verletzung unserer Souveränität hinnehmen." Qureshis Vorgänger Shamshad Ahmad Khan warnte vor "irreparablen Schäden für die langfristigen Beziehungen", falls es zu weiteren Vorfällen dieser Art komme.

Erster Angriff auf pakistanischem Gebiet

US-Kampfhubschrauber und Bodentruppen hatten am Mittwoch vor Tagesanbruch das Dorf Angor Adda an der Grenze zu Afghanistan angegriffen. Dabei wurden nach Behördenangaben 20 Menschen getötet, darunter auch Frauen und Kinder. Es war der erste bekannte Angriff von US-Truppen auf ein Ziel in Pakistan seit dem Beginn des Afghanistan-Kriegs 2001. Im von den USA ausgerufenen Krieg gegen den Terrorismus ist Pakisten ein enger Verbündeter.

Die US-Regierung hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert. Es besteht jedoch kaum ein Zweifel, dass es sich bei den Angreifern um US-Truppen handelte. Die USA vermuten, dass sich Al-Qaida- und Taliban-Kämpfer in der Grenzregion aufhalten. Die Nato-geführten Isaf-Truppen in Afghanistan war nach eigenen Angaben nicht an der Aktion beteiligt.

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Samstag, 6. september 2008

Islamabad blockiert Sprit für Afghanistan-Truppe

Protest gegen US-Angriff

Peschawar - Aus Protest gegen einen US-Bodenangriff auf seinem Gebiet hat Pakistan eine der Hauptversorgungsrouten für die Nato-Truppen in Afghanistan geschlossen. Verteidigungsminister Chaudhry Ahmed Mukhtar sagte am Samstag im Fernsehen, die Regierung mache damit deutlich, wie ernst sie den Vorfall nehme. Die Grenztruppen seien angewiesen worden, die Öllieferungen an die Nato-Truppen am Grenzübergang Torkham nahe Peschawars aufzuhalten, sagte ein hochrangiger Behördenvertreter vor Ort. An dem zweiten wichtigen Grenzübergang für die Truppenversorgung, Chaman, konnten die Lieferungen dagegen ungehindert passieren. Von dort werden vor allem die internationalen Truppen im umkämpften Süden Afghanistans versorgt.

Bei dem Angriff waren 20 Menschen getötet worden, darunter auch Frauen und Kinder. Die pakistanische Regierung hatte empört darauf reagiert. Auch Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hatte die USA bei einem Besuch in Pakistan ungewöhnlich offen kritisiert und einen Stopp solcher Angriffe verlangt. Mit dem offiziell von den USA nicht eingeräumten Bodenangriff hatte das US-Vorgehen eine neue Qualität erreicht. Zuvor war allerdings bereits mehrfach von Luftangriffen durch ferngesteuerte US-Drohnen berichtet worden. Pakistanische Regierungsvertreter haben gewarnt, die Angriffe brächten die Bevölkerung gegen den Anti-Terror-Kampf auf und seien kontraproduktiv.

Ein anderer pakistanischer Behördenvertreter hatte zuvor gesagt, die Grenze bei Torkham sei aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Die Regierung müsse erst Truppen zusammenziehen, um die Autobahn zu schützen. Erst dann könnten die Transporte wieder rollen. Das Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan gilt als Hauptrückzugsraum der radikal-islamischen Taliban, die die afghanische Regierung in Kabul bekämpfen.

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Samstag, 6. september 2008

Cheney sichert auch Ukraine Nato-Beitritt zu

Georgiens Staatschef Saakaschwili innenpolitisch unter Druck

Kiew/Tiflis - US-Vizepräsident Richard Cheney hat bei einem Besuch in Kiew der Ukraine wie zuvor Georgien erneut die Mitgliedschaft in der Nato zugesichert. Eine entsprechende Erklärung des Militärbündnisses vom Nato-Gipfel Anfang April in Bukarest bleibe "in Kraft", sagte Cheney am Freitag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko.

 

Juschtschenko betonte, dass nur die Nato für die Sicherheit der Ukraine sorgen könne. Das habe insbesondere der Einmarsch russischer Streitkräfte in Georgien gezeigt. In der Ukraine ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen Beitritt des Landes zur Atlantischen Allianz. Cheney traf in Kiew auch Regierungschefin Julia Timoschenko, deren Regierungskoalition mit der Präsidentenpartei Unsere Ukraine in dieser Woche auseinandergebrochen war. Die prowestlichen Kräfte der orangen Revolution von 2004 sind unter anderem über ihren Umgang mit Russland zerstritten.

Kritik an Saakaschwili

Georgiens Staatschef Michail Saakaschwili kommt vier Wochen nach dem von ihm angeordneten Angriff auf Südossetien nun innenpolitisch unter Druck. In einem in der regierungskritischen Tageszeitung Resonanzi veröffentlichen Brief verlangten etwa 80 Prominente und NGOs eine Debatte über den Hergang des Militärkonflikts und mehr Medienfreiheit.

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Samstag, 6. september 2008

EU-Außenminister beraten über Folgen der Georgien-Krise

Plassnik prüft Eröffnung von österreichischer Botschaft in Tiflis

Avignon - Mit Beratungen über die Folgen der Georgien-Krise für die Europäische Union beenden die EU-Außenminister am Samstag ein zweitägiges informelles Treffen in Avignon. Die Diskussion war am Freitag verschoben worden, damit auch der türkische Außenminister Ali Babacan teilnehmen kann. Die Türkei bemüht sich derzeit um eine internationale Konferenz über die Stabilität im Kaukasus. Bei den Beratungen der EU-Außenminister wird es nach Angaben von Diplomaten vor allem um die Entsendung von EU-Beobachtern nach Georgien und um die künftigen Beziehungen zu Moskau gehen.

 

Österreich wird nach Angaben von Außenministerin Ursula Plassnik bis zu fünf Mann in einer Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellen. Plassnik kündigte in Avignon auch an, die Einrichtung österreichischer Botschaften sowohl in Tiflis als auch in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zu prüfen.

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Samstag, 6. september 2008

Moskau: Zwei Versionen des Waffenstillstandsabkommens für Kaukasus

Medwedew fordert neue Sicherheitsarchitektur

Moskau - Im Kaukasus-Konflikt haben Russland und Georgien offenbar zwei unterschiedliche Fassungen des von der EU vermittelten Waffenstillstandsabkommens unterzeichnet. Das Dokument sei nach der Unterzeichnung durch den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew abgeändert worden, sagte ein russischer Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

 

Demnach ging es in der russischen Fassung um die Sicherheit "für" die abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien. In der Version, die Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy später dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili vorlegte, sei hingegen von der Sicherheit "in" den Regionen die Rede gewesen.

Entscheidende Formulierung

Die Formulierung ist entscheidend, da Russland daraus das Recht auf Pufferzonen auf georgischem Territorium vor den jeweiligen Provinzen ableitet. Diese waren von Moskau eingerichtet worden, um bereits dort künftige Angriffe von georgischer Seite verhindern zu können.

Nach französischen Angaben sind in dem von Sarkozy ausgehandelten Sechs-Punkte-Plan zwar russische Patrouillen in Georgien begrenzt erlaubt. Die Größe der Pufferzonen und das Ausmaß der russischen Befugnisse darin, wurden in dem Abkommen jedoch nicht geklärt. Dass russische Truppen nach wie vor strategisch wichtige Punkte in Georgien besetzen, sorgte im Westen für heftige Kritik.

Mit Blick auf die USA forderte Medwedew die internationale Gemeinschaft am Freitag auf, über eine "neue Sicherheitsarchitektur" nachzudenken, da "die Vorherrschaft eines x-beliebigen Landes" verhindert werden müsse. Auf einem Gipfeltreffen mit sechs früheren Sowjetrepubliken in Moskau sagte er, dass das derzeitige Sicherheitssystem im Kaukasus-Konflikt versagt habe.

Ein neues System müsse multipolar aufgebaut sein, sagte Medwedew. Das georgische Vorgehen in Südossetien sei auch von den Führern Armeniens, Weißrusslands, Kasachstans, Kirgistans, Tadschikistans und Usbekistans verurteilt worden.

Tiflis war Anfang August mit dem Versuch gescheitert, die abtrünnige Provinz mit einer Militäroffensive wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Russland, das sich als Schutzmacht der Region sieht, startete daraufhin eine Gegenoffensive.

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Samstag, 6. september 2008

Einige Abgeordnete verlangen die Aussetzung des Anti skaf Gesetzes, weil u.a. der Italienische Eigentümer die Benutzung seines Hafens verbietet, so lange dieses Gesetz in Kraft ist.


Es fällt bekanntlich sowieso weg im April 2009 und wird durch ein neues ersetzt.

Anders waren die Schmuggler Boot Orgien vor allem in Süd Albanien nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen.

Ausserdem gibt es weder Verträge für den Yachthafen, noch eine Preisliste.


Jahtet vetëm për të huajt, për vendasit, "mollë e ndaluar
26/07/2008 - 15:01
• Enrik Mehmeti

VLORE Moratoriumi antiskaf, i cili hyri në fuqi 2 vjet më parë, vazhdon të shkaktojë probleme në biznese turistike, ku një nga më të prekurit është porti i jahteve në Orikum. Ndërkohë që në bregdetin e lirë të Vlorës mund të lëvizin vetëm jahtet e huaja, kryesisht ato të vendit fqinj, Italisë. Që nga fillimi i sezonit turistik, jahte turistike nga Italia e vizitojnë shpesh Vlorën, duke kaluar orë e ditë çlodhëse e duke shijuar bukuritë që të fal Riviera dhe vozitja në ujëra të lira. "Prej 2 vjetësh, në bregdetin tonë shikon vetëm ndonjë anije peshkimi, anijet e mëdha që sjellin mallra dhe jahtet e fqinjëve. Ndërkohë që ne nuk mund të dalim në det, pasi është në fuqi moratoriumi. Ne mbanim familjen me këtë punë, por dhe pushuesve u privohet kënaqësia e shëtitjes me jahte në bregdet", - pohon V.Binaj, një pronar i dy jahteve vozitëse. Para dy javëve, nisur nga sensibilizimi i medias së huaj për bregdetin e virgjër shqiptar dhe resurset e virgjëra turistike që ai afron, erdhën në mënyrë të organizuar 15 jahte nga Italia.

http://www.balkanweb.com/gazetav4/index.php?id=40704

Vor 10 Jahren waren schon erhebliche illegale Aktivitäten im Raum Orikum bekannt!

# Fires caused considerable damage to habitats and wildlife in the Pish-Poro nature reserve between 1995-97. Almost 600 ha of forest were burned, and another 500 ha damaged. MWC worked with the Vlora forestry service to identify areas to be reforested, develop an implementation plan, and secure funding. The project’s rehabilitation approach (reforesting and seeding) has now improved the habitats and landscape of the area. A tree planting programme has also taken place around the Orikumi lagoon.
# Efforts to halt illegal activities in Orikumi and Narta lagoons, such as sand digging, urban and construction wastes dumping and illegal construction) have involved holding meetings with NGOs, local authorities and the community and working with the police and prefecture. After legal measures the demolition of illegal constructions has begun.

http://209.85.135.104/search?q=cache:GMJ...lient=firefox-a
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Samstag, 6. september 2008

Die Türken schalten sich jetzt direkt in die Sache ein


Georgian Foreign Minister Eka Tkeshelashvili (left) and her Turkish counterpart, Ali Babacan, met Sunday in Istanbul. Turkey said it supports its northeastern neighbour's territorial integrity but refrained from openly condemning Russia.

Turkey's Babacan meets with Georgian counterpart to promote peace in Caucasus

01/09/2008

ANKARA, Turkey -- Foreign Minister Ali Babacan presented Turkey's proposal to Georgia for establishing a Caucasian countries' co-operation group, in a bid to stabilise the region following the conflict between Russia and Georgia. Babacan outlined the specifics during a meeting Sunday (August 31st) with Georgian counterpart Eka Tkeshelashvili, who paid an official visit to Turkey.

Babacan said the proposed group will include Turkey, Russia, Georgia, Azerbaijan and Armenia. Tkeshelashvili said Georgia will consider joining only after Russian forces leave her country. In line with Turkey's efforts to promote peace, a Turkish delegation will visit Armenia to convey the proposal for a Caucasus alliance, Babacan told a joint press conference. He plans to discuss the matter with his Russian counterpart, Sergey Lavrov, who will visit Turkey on Tuesday. (Yeni Safak - 01/09/08; Hurriyet, Zaman, Anadolu news agency - 31/08/08


Nachdem die Kaspar Hauser Steinmeier Truppe in der Welt Nichts mehr zu Sagen, haben versucht man es auch mal mit einer richtigen Politik.


Treffen der EU-Außenminister in Avignon
Steinmeier fordert Stabilitätskonzept für Georgien

Außenminister Steinmeier in Brüssel (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Außenminister Steinmeier in Brüssel ]
Angesichts der angespannten Lage in Georgien hat sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier für ein Konzept nach dem Vorbild des Balkan-Stabilitätspakts ausgesprochen. Steinmeier sagte beim EU-Außenministertreffen in Avignon: "Wir brauchen so etwas wie ein Stabilitätskonzept für die gesamte Region, in das Georgien, aber auch die Nachbarn wie Armenien, Aserbaidschan und die Türkei einbezogen werden." Zugleich sprach er sich für eine unabhängige Untersuchung der Ursachen des Krieges in Georgien aus. Mit Blick auf die künftigen Beziehungen zu Russland wie zu Georgien sei es "wichtig, wer mit welchen Ursachenanteilen an der Eskalation bis zur bewaffneten Auseinandersetzung beteiligt war", sagte Steinmeier.

Auch der italienische Außenminister Franco Frattini forderte "eine unabhängige Untersuchung" der Geschehnisse. Georgien hatte nach wiederholten Gefechten zwischen georgischen Truppen und Milizen der abtrünnigen Region Südossetien am 7. August die südossetische Hauptstadt Zchinwali angegriffen. Russland marschierte daraufhin zunächst in Südossetien ein, besetzte anschließend aber auch weite Teile des unstrittig zu Georgien gehörenden Staatsgebiets. Die EU hat diese Reaktion als unverhältnismäßig verurteilt.
http://www.tagesschau.de/ausland/euaussenminister100.html


Gute Idee der Türkei und alle machen mit, denn so kann es doch nicht weiter gehen, das man ständig vom Westen und den USA Kriege auch dort im Kauskasus inzeniert.

Russia, Georgia back Turkish-sponsored Caucasian alliance

15/08/2008

TBILISI, Georgia -- Both Russia and Georgia have backed Turkey's proposal for an alliance of Caucasian countries, Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan said on Thursday (August 14th) after a meeting with Georgian President Mikheil Saakashvili. Erdogan, accompanied by Foreign Minister Ali Babacan, visited the Georgian capital for talks with Saakashvili on the situation in South Ossetia and Turkey's proposal for a Caucasian stability forum. Erdogan later told a joint press conference, "We asked Georgia to participate in this platform. Our proposal was also welcomed by Russia." His visit to Tbilisi came a day after he met with Russian President Dmitry Medvedev and Prime Minister Vladimir Putin in Moscow. (Zaman, Sabah - 15/08/08; Hurriyet - 14/08/08

Dardanellen sind gesperrt für die Amerikanischen Kriegs Schiffe!

lt. Internationalem Abkommen, braucht jedes Kriegs Schiff eine Sonder
Genehmigung des Türkischen Staates, wenn es die Dardanllen passieren
will.

Die Türkei erlaubt diese Durchfahrt nicht und offensichtlich macht
Bush viel Bla, Bla, das seine Flotte vor der Georgischen Küsten
auftauchen will und ohne das diese Kriegs Faschisten kapieren, das
die Türkei nicht so blöde ist den Kriegs Faschisten eine Gelegenheit
zu geben, den Konflikt auch noch anzuheizen.


Türkei verweigert US-Kriegsschiffen Durchfahrt zu georgischer Küste - Washington verärgert

22:55 | 15/ 08/ 2008
.........

"Der Präsident hat den Georgiern einen Scheck ausgestellt, ohne zu
wissen, was er auf seinem Konto hat", zitiert der Verlag einen
ranghohen Amtsträger aus der Bush-Administration.

> http://de.rian.ru/world/20080815/116074970.html

Turkish-sponsored Caucasian union to start as economic partnership

17/08/2008

ANKARA, Turkey -- Turkey plans to launch a Caucasian alliance on the basis of an economic partnership, local media reported on Saturday (August 16th). The Caucasus Stability and Partnership Platform envisages common security and executive bodies for Turkey, Armenia, Georgia, Azerbaijan and Russia. Ankara proposed the alliance in an effort to resolve the Georgian-Russian conflict. Turkish Foreign Minister Ali Babacan will meet with his Russian counterpart, Segei Lavrov, next week to start establishing the union.

In other news, Turkey denied reports that it decided not to sign energy deals with Iran because of US pressure. "Turkey is a big country and does not do anything just because someone asked it to," Gul told reporters. On Thursday, Gul met with his Iranian counterpart, Mahmoud Ahmadinejad, but they failed to sign an expected agreement on a gas pipeline. (Hurriyet, Sabah, Zaman, Milliyet, CNN Turk, Turkish Press - 16/08/08, Sabah, NTV - 16/08/08


Türkei will in den Kaukasus zurück
19:16 | 22/ 08/ 2008

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MOSKAU, 22. August (Ilgar Welisade für RIA Novosti). Ohne Übertriebenheit kann man sagen, dass die Ereignisse in Südossetien einen Prozess auslösen, der die politische Weltkarte verändern kann.

Im gewissen Sinne ist dieser Prozess schon im Gange, und zwar gleichzeitig in mehrere Richtungen. Jede davon ist durch ihren eigenen Rahmen begrenzt und verfolgt die eigenen Ziele, aber insgesamt bilden sie ein Ganzes und fügen sich als Puzzleteile einer neu werdenden Weltordnung zusammen.

Eine Richtung ist die jüngste Initiative des türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan, der die Gründung einer Allianz für Zusammenarbeit und Sicherheit im Kaukasus vorgeschlagen hat.

Vielen Menschen mögen die unerwarteten diplomatischen Aktivitäten des türkischen Ministerpräsidenten bei der Gestaltung der sehr komplizierten politischen Prozesse im Kaukasus merkwürdig erscheinen. Betrachtet man jedoch die dortige Situation im vergangenen Jahrzehnt, so könnte die Reaktion Ankaras auf die Kämpfe in Georgien, die sich in unmittelbarer Nähe der türkischen Grenze zugetragen haben, sogar als etwas verspätet bezeichnet werden.

Im Grunde hat Erdogan erstmals laut und vernehmlich die Möglichkeiten seines Landes angesprochen, sich in die so wichtige strategische Region einzumischen. Ankara arbeitet bereits recht lange mit Georgien und Aserbaidschan an wichtigen Projekten im Kaukasus zusammen, aber seine Teilnahme an den politischen Prozessen in der Region ist kaum der Rede wert.

Indes schlägt Erdogan vor, das traditionelle Format der kaukasischen Gemeinschaft (Russland, Georgien, Armenien und Aserbaidschan) durch die Teilnahme nicht nur seines Landes zu erweitern. Das Wesen seiner Initiative erläuternd, sagte Erdogan: "Hauptziel der Bildung eines solchen Bündnisses ist die Gewährleistung des Friedens und der Energiesicherheit in einer Region, die ebenfalls eine Priorität der OSZE ist." Dieser Umstand begründet gewissermaßen auch eine Teilnahme der USA an diesem Projekt.

Erdogan selbst, der sich während der politischen Krise in der Türkei erfolgreich gegen die Rücktrittsforderungen wehrte, befindet sich in bester Verfassung. Er hat sein "second spirit" gefunden und beschlossen, die außenpolitischen Ansprüche seines Landes anzuheben, die nach Meinung vieler Türken den realen Möglichkeiten entsprechen.

In der Türkei sind viele davon überzeugt, dass der Weg des Landes zur Führungsmacht in der Region über den Kaukasus führt. Dieses Ziel vor Augen, werden die Türken bei keiner Kräftekonstellation bei Russland anecken. Im Kaukasus hat die Türkei mit Aserbaidschan einen strategischen Verbündeten. Für die Türken ist gerade dieses Land der Schlüssel zur turksprachigen Region Zentralasiens.

Wie vor kurzem ein bekannter türkischer Politologe sagte, "ist Aserbaidschan der einzige Grund, weshalb die Türkei Russland in der südkaukasischen Region unterstützt. Für Ankara ist Baku in vieler Hinsicht sehr wichtig. Erstens ist es ein strategischer Verbündeter der Türkei in dieser Region, zweitens ein nahes Land, und drittens sind es die Wirtschaftsinteressen."

Zusammenfassend sagte der Politologe Professor Suat Ataman: "Auch wenn die türkische Öffentlichkeit zu den Ereignissen in Georgien geschwiegen hat, heißt das nicht, dass sie schweigen wird, wenn etwas Aserbaidschan bedroht. Die Politik von Präsident Ilcham Alijew in der derzeitigen Kaukasus-Krise wird von Ankara begrüßt, weil er Aserbaidschan und sich auch nicht die Türkei in diesen Konflikt verwickelt hat. Deshalb wird Erdogan in Baku wahrscheinlich zur Fortführung dieser Politik raten."

Baku war nach Moskau und Tiflis die letzte Station der Reise Erdogans in die Hauptstädte der kaukasischen Staaten. Wie erwartet, wurde die Idee einer Kaukasus-Allianz mehr als reserviert aufgenommen

http://de.rian.ru/analysis/20080822/116222867.html

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Samstag, 6. september 2008
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Samstag, 6. september 2008

Ein weiterer Knall Kopf welcher heute als Diplomat sein Unwesen treibt und der Chef Stratege für den Kosovo Krieg war.

u.a. organisierte er die Gutachten um das Racak Massaker, sprich gezielte Fälschungen.




Wirbel um deutschen Botschafter in Irland

"Grobschlächtig" und "ungehobelt" - So sind sie, die Iren, meint Botschafter Christian Pauls. Oder war es nur eine fehlerhafte Übersetzung?

Wirbel um deutschen Botschafter in IrlandDa hat sich der deutsche Botschafter Christian Pauls in Dublin ganz schön breitbeinig ins Fettnäpfchen gesetzt. Er hat frei von der Leber weg Tacheles geredet – und ist prompt dafür vom irischen Außenministerium gerüffelt worden.

Nach irischen und britischen Medienangaben erklärte Pauls bei einem Treffen in Clontarf Castle mit etwa 80 deutschen Wirtschaftsvertretern, die an Investitionen in Irland interessiert sind, die Iren hätten zu hohe Gehaltsansprüche, die Einwanderungspolitik des Landes sei falsch und hätte nichts aus den Erfahrungen Deutschlands und der skandinavischen Länder gelernt, und das Gesundheitswesen sei so chaotisch, dass es nirgendwo sonst akzeptiert würde. Pauls habe auch erklärt, selbst Staatssekretäre würden im einst armen Irland heute mehr verdienen als ein deutscher Bundeskanzler, und 20 Prozent der Iren seien im total aufgeblähten öffentlichen Dienst beschäftigt.

Gegen Irland "gestichelt"?

Hat er, wie Fine Gael MdEP Gay Mitchell, der bei der Veranstaltung anwesend war, in der streckenweise wohl ironisch gemeinten Rede gegen Irland "gestichelt"? Jedenfalls haben seine kolportierten Bemerungen die Regierung seines Gastlandes irritiert.

http://www.dif-bw.de/news/news_103.htm

Von 1996 bis 1999 war Christian Pauls zunächst Leiter eines Sonderstabes, der den Kosovo-Einsatz ausarbeitete, dann Leiter einer Unterabteilung in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pauls

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Samstag, 6. september 2008

Bogdanovic und Konuzin: Serbien erwartet ein harter Kampf in der UNO Drucken

20.08.08 18:46

Der serbische Kosovo-Minister Goran Bogdanovic und der russische Botschafter in Serbien Alexander Konuzin haben beim Treffen in Belgrad festgestellt, dass diese zwei Staaten die entschlossene Stellung über die Nichtannehmbarkeit der selbst proklamierten Unabhängigkeit von Kosovo und Metohija teilen. Sie bewerteten, dass Serbien ein sehr harter diplomatischer Kampf bevorstehe, damit bei der bevorstehenden Sitzung der UN-Generalversammlung die Initiative Belgrads, dass sich der Internationale Gerichtshof über die Legalität der einseitigen Unabhängigkeitserklärung äußere, Unterstützung bekomme. Im Gespräch wurde hervorgehoben, dass die Bemühungen der serbischen Diplomatie, mit der starken Unterstützung Russlands, positive Resultate haben werden. Botschafter Konuzin betonte, dass sich Russland in der UNO und in anderen internationalen Organisationen allen Dokumenten widersetzen werde, welche die Unabhängigkeit der südserbischen Provinz rechtfertigen. Minister Bogdanovic wies darauf hin, dass sich die Behörden in Belgrad dem technischen Abkommen der UNMIK und der EULEX aufs Schärfste widersetzen, sowie jedem Dokument, das nicht in Einklang mit der Resolution 1244, den Entscheidungen des UN-Sicherheitsrates und den grundlegenden Normen des internationalen Rechts sei.

Jeremic: Kampf um neue Verhandlungen Drucken

21.08.08 14:22

An der diplomatischen Front könnte Serbien bereits im Herbst einen Durchbruch schaffen, und zwar durch Vorlegung der Entscheidung über die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo dem Internationalen Gerichtshof und durch Erzielung einer Einigung im UN-Sicherheitsrat über die internationale Zivilanwesenheit in der Provinz, erklärte der serbische Außenminister Vuk Jeremic für „Vecernje Novosti“. Er hob hervor, es bestehe eine reelle Chance, dass Belgrad unmittelbar mit dem UN-Sekretariat bis September oder Oktober eine Einigung bezüglich der internationalen Zivilanwesenheit im Kosovo erziele, was durch Entscheidung des Sicherheitsrates explizit bestätigt wäre. Mit dieser Einigung wäre das Mandat der internationalen Zivilanwesenheit präzisiert, welches auch die Teilnahme der EU unter dem Schirm der UNO, im Rahmen der Resolution 1244, voraussetzen würde, aber ohne Eindringen in die Souveränität Serbiens und ohne Genehmigung für die Anwendung des Plans von Martti Ahtisaari. Serbien führe bereits Gespräche in diesem Kontext, sagte Jeremic. Auf die Frage hin, ob Serbien einen „Plan B“ habe, im Falle des Misserfolgs der Initiative in der UNO, hob Jeremic hervor, dass Serbien in diesem Augenblick auf den Erfolg der erwähnten Resolution bedacht sei. Natürlich habe Serbien auch Pläne für den Fall, dass so etwas geschehen würde, sagte Jeremic.


Das mit Abstand grösste Islamische Land hat sich klar für die Serbischen Interessen in der Sache der illegalen Abspaltung des Kosovo ausgesprochen


Indonesia reiterates strong support over Kosovo
26 August 2008 | 12:57 | Source: Ve
ernje novosti
BELGRADE -- Indonesia's ambassador says Serbia’s attempt to prove Kosovo’s independence declaration illegal is just.

“We believes that Serbia is putting all its effort towards this process being successful. This paves the road to the success of the Serbian initiative before the International Court of Justice in The Hague,” Ambassador Muhammad Dalimunthe said in an interview with daily Ve
ernje Novosti.

He said that his country, the most populous Muslim state, supports Serbia’s efforts to prove its legal rights in Kosovo, because it is a fight against the violation of international law.

“Indonesia stands firmly behind the notion that every move on the international scene must be based on international law, and that is not the case with the unilateral proclamation of Kosovo's independence. Our stance starts with the fact that we respect Serbia’s integrity,” he added.

http://www.b92.net/eng/news/politics-art...26&nav_id=52989

Steinmeier lügt wieder herum, wenn er die Kosovo Rechts Verdrehung weiter erzählt und deshalb Druck auf Serbien macht.

Germany: 'Serbs Must Look Forward not Back'

05 September 2008 Belgrade _ "The moment has come for Serbia to look forward to the future, not just backwards," Germany's Foreign Minister told his Belgrade counterpart during a trip to Berlin.

Germany's chief diplomat Frank-Walter Steinmeier said it was also time to reward the pro-European forces in Serbia for the “courage”, they had shown in the election campaign and during talks on forming a new government.

However, Steinmeier told Serbia's Vuk Jeremic that his country would not back Belgrade's bid to seek the opinion of the International Court of Justice, on the legality of Kosovo's declaration of independence.

"Germany will prepare its stand on this over the next few weeks since we have recognised an independent Kosovo, and we would not have done that had we believed that decision was not in line with international law," Steinmeier told journalists, after the meeting in Berlin.

Jeremic argued that Serbia’s move was not meant as a procedure against any country, and especially not against those countries Serbia wished to move closer to.

Last month, Serbia’s authorities themselves admitted that even if the International Court of Justice gave a view in their favour, the decision would bear only moral weight. Read more: http://balkaninsight.com/en/main/news/12398

Meanwhile, EU officials have reiterated that the issue of Kosovo's final status has no link to Serbia’s bid to build closer ties with the bloc in any way.

http://balkaninsight.com/en/main/news/12..._AS1=1&ST_max=1
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