Dienstag, 3. märz 2009

Schwarzenberg: "Das halte ich für illusorisch"

Tschechischer Außenminister: USA erwarten sich als Gegenleistung für Verzicht auf Rakentenschild die Unterstützung Russlands in der Iran-Politik - Das sei aber illusorisch

 


 

Washington/Prag - Kaum Erfolgschancen für das angebliche Angebot Obamas sieht die tschechische Regierung. Außenminister Karel Schwarzenberg sagte bereits am Freitag unter Berufung auf entsprechende US-Medienberichte, Russland werde kaum auf einen solchen Deal einsteigen.

"Es gibt einige Senatoren, die der Meinung sind, man könnte den Radar und die Interzeptoren (Abfangraketen, Anm.) austauschen gegen eine wirksame russische Unterstützung im Druck auf den Iran. Das halte ich für etwas illusorisch, weil vom Standpunkt der russischen Außenpolitik die Iran-Frage etwas ist, wo sie Einfluss auf viele Gebiete der amerikanischen und europäischen Politik im ganzen Nahen Osten haben", sagte der amtierende EU-Ratsvorsitzende in Anspielung auf die Rolle Teherans im Irak und bei der Unterstützung der radikal-islamischen Bewegungen Hisbollah und Hamas.

Druckmittel aus der Hand geben

Brächte Moskau Teheran im Atomstreit zum Einlenken, gäbe es ein Druckmittel auf den Westen aus der Hand "für etwas, wo sie selbst wissen, dass sie gar nicht gefährdet sind", sagte Schwarzenberg mit Blick auf den US-Raketenschild. "Ihnen geht es um etwas ganz anderes", bekräftigte der tschechische Außenminister seine These, wonach es Moskau nur aus geopolitischen Überlegungen gegen den Raketenschild sei. "Es ist immer noch das Postulat existent, dass sie in den Ländern des früheren Warschauer Pakts ein Einspruchsrecht haben." Es handle sich um das alte Denken in Einflusssphären.

Als Beleg dafür führte Schwarzenberg an, dass Moskau ein tschechisches Gesprächsangebot, das Raketenabwehrsystem doch gemeinsam aufzubauen. "Darüber reden wir nicht mit euch, das klären wir mit den Amerikanern", habe die Antwort gelautet. Erst kürzlich sei diese Einstellung beim EU-Russland-Treffen in Moskau deutlich geworden. Als Schwarzenberg seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow darauf hingewiesen habe, dass Polen und Tschechien mitteleuropäische Staaten seien, habe dieser erwidert, dass sie im Rahmen der Vereinten Nationen immer noch zur osteuropäischen Ländergruppe zählen. "Hier hat er wie ein Hund markiert. Hier ist unser Revier", fand Schwarzenberg im Gespräch mit österreichischen Journalisten einen plastischen Vergleich.

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

Obama bietet Russland Verzicht auf Raketenschild an

Nach Berichten der New York Times - Bedingung in geheimem Brief: Hilfe bei Verhandlungen mit dem Iran - Laut Russland kein Angebot auf Verzicht im Brief vorhanden

Washington - US-Präsident Barack Obama hat Russland nach Informationen der "New York Times" angeboten, bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Atomstreit mit dem Iran auf den US-Raketenschild in Osteuropa zu verzichten. Ein Brief Obamas mit diesem Vorschlag sei dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew von einem ranghohen Regierungsvertreter vor drei Wochen übergeben worden, berichtete die Zeitung am Dienstag. Demnach fordert Obama von seinem russischen Kollegen Unterstützung bei den Bemühungen, den Iran von der Entwicklung atomarer Sprengköpfe und Langstreckenraketen abzuhalten.


Das Angebot der US-Regierung an Moskau gelte erst bei einem Ende der Bedrohung durch den Iran, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsvertreter. Eine Absichtserklärung Russlands zur Hilfe bei den Verhandlungen mit der Regierung in Teheran reiche den USA nicht aus, um die Pläne für den Raketenschild zu stoppen.

Russland: Verzicht auf Raketenabwehr war nicht im Brief enthalten

US-Präsident Barack Obama hat nach Kreml-Angaben in einem Brief an seinen russischen Kollegen Dmitri Medwedew keinen Verzicht auf die Raketenabwehrpläne in Mitteleuropa angeboten. Das Schreiben enthalte eine Reihe von Vorschlägen und Einschätzungen der gegenwärtigen Situation in der Welt, sagte Medwedews Sprecherin Natalia Timakowa nach Angaben der Agentur Interfax am Dienstag in Moskau. Die "New York Times" hatte zuvor von einem "Geheimbrief" an Medwedew berichtet, in dem Obama den Verzicht auf die von Russland abgelehnte Raketenabwehr in Polen und Tschechien angeboten habe.

Die Regierung des früheren US-Präsidenten George W. Bush hatte die Errichtung einer Radaranlage in Tschechien und die Stationierung von Abfangraketen in Polen vorangetrieben. Entsprechende Verträge zwischen den USA und den beiden osteuropäischen Ländern sind bereits geschlossen. Die USA hatten das Vorhaben mit einer Bedrohung durch Langstreckenraketen aus Ländern wie dem Iran begründet. Russland sieht die Pläne jedoch als Bedrohung für seine Sicherheit an.

Zurückhaltung in Tschechien

Tschechien äußerte sich unterdessen zurückhaltend auf die Berichte der "New York Times". "Wir haben keine solchen Informationen", sagte die Sprecherin des Prager Außenamtes, Zuzana Opletalova, der Deutschen Presse-Agentur dpa am Dienstag. "Wir warten auf den Besuch von Obama (am 5. April) in Prag." Es sei aber vollkommen verständlich, dass die neue US-Regierung das Vorhaben überprüfe.

Obama trfft Medwedew am 2. April

Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew werden dann am 2. April erstmals bei dem G-20-Gipfel in London zusammentreffen. Am Rande des Gipfels wolle Medwedew mit Obama diese Frage behandeln, hatte der russische Präsident bereits im Vorfeld erklärt. Nach den Plänen von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush wollen die USA in Polen zehn Abwehrraketen stationieren und in Tschechien die dazugehörige Radaranlage installieren.

Der "geheime" Brief Obamas sei Medwedew von einem hochrangigen US-Regierungsbeamten vor drei Wochen überreicht worden, berichtete "New York Times". Obama bot Medwedew demnach einen Deal an: Die Vereinigten Staaten werden auf ihre Raketenschild-Pläne in Europa verzichten, wenn Russland sie bei der Lösung des iranischen Atomproblems unterstützt. In den Brief heiße es, die USA benötigten das Raketenabwehrsystem nicht, falls der Iran jede Anstrengungen einstelle, Nuklearsprengköpfe und ballistische Raketen zu bauen. Russland hatte sich vehement gegen die Raketenpläne gewandt.

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

USA beharren auf Zwei-Staaten-Lösung

Peres glaubt Netanyahu werde Gespräche mit Palästinenesern fortsetzen - Netanyahu hatte bisher eine Zwei-Staaten-Lösung abgelehnt


Jerusalem - US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem Besuch in Israel die amerikanische Forderung nach Errichtung eines existenzfähigen palästinensischen Staates bekräftigt. Sie und Präsident Barack Obama seien der Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet, betonte Clinton am Dienstag kurz vor einem Treffen mit dem designierten Regierungschef Benjamin Netanyahu in Jerusalem. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der geschäftsführenden Außenministerin Tzipi Livni sprach sie sich für eine dauerhafte Waffenruhe im Gazastreifen als "ersten Schritt" aus. Livni warnte ihrerseits die Hamas vor neuen israelischen Vergeltungsschlägen, sollte der Raketenbeschuss nicht aufhören: "Sollte sich herausstellen, dass die Hamas die Botschaft nicht verstanden hat, wird sie neuerlich bekämpft"

Clinton: USA werde jeder neuen Regierung zur Seite stehen

Nach ihrer Zusammenkunft mit Staatspräsident Shimon Peres betonte Hillary Clinton, die USA respektierten den demokratischen Prozess in Israel und würden jeder neuen Regierung zur Seite stehen. Die USA und Israel seien nicht nur durch "gemeinsame Interessen, sondern durch gemeinsame Werte" verbunden. Peres äußerte die Überzeugung, Likud-Chef Netanyahu werde als Premier die Gespräche mit den Palästinensern fortsetzen und fühle sich den bisherigen Vereinbarungen verpflichtet. Bisher hat Netanyahu eine Zwei-Staaten-Lösung abgelehnt, um stattdessen einen "wirtschaftlichen Frieden" zu suchen, und er hat angekündigt, im Widerspruch zu den Forderungen des internationalen Nahost-Quartetts (USA, UNO, EU, Russland) an der umstrittenen Siedlungspolitik im Westjordanland festhalten zu wollen. An dieser Haltung scheiterten seine Bemühungen, die gemäßigtere Kadima-Partei unter Livni und die Arbeiterpartei von Ehud Barak für eine breite Regierungskoalition zu gewinnen. Damit ist er auf eine Koalition mit den ultrarechten und religiösen Parteien angewiesen.

Peace Now warnt vor Verdoppelung der Siedlerzahl

Die israelische Friedensbewegung Shalom Ahshav (Peace now/Frieden jetzt) hat für den Fall der Regierungsübernahme einer rechtsgerichteten Parteienkoalition vor einer Verdopplung der Siedlerzahl im besetzten Westjordanland gewarnt, wodurch eine Zwei-Staaten-Lösung verhindert werden könnte. Israel hätte nach den Bestimmungen des Friedensfahrplans "Roadmap" des Quartetts den Bau und Ausbau von Siedlungen auf besetztem Gebiet komplett stoppen und rund hundert nicht genehmigte "Außenposten" von Siedlern beseitigen müssen. Am Mittwoch trifft Clinton in Ramallah mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas zusammen. Dieser will die US-Außenministerin offiziell davon in Kenntnis setzen, dass er die israelische Regierung nicht mehr als Partner ansehen werde, sollte sie nicht bereit sein, von der Siedlungspolitik im Westjordanland abzugehen und eine Zwei-Staaten-Lösung mitzutragen.

Likud-Abgeordnete Shalom: Zu politischen Verhandlungen mit Palästinensern bereit

Der Likud-Abgeordnete und Ex-Außenminister Silvan Shalom sagte dem Militärrundfunk, Netanyahu werde Clinton mitteilen, dass er auch zu "politischen Verhandlungen" mit den Palästinensern bereit sei. Clinton hatte am Montag im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh an einer internationalen Geberkonferenz für den Wiederaufbau des zerstörten Gazastreifens teilgenommen. Dabei hat sie deutlich gemacht, dass die neue Regierung in Washington anders an den israelisch-palästinensischen Konflikt herangeht als die Vorgängerregierung unter George W. Bush. Im Gegensatz zu ihrer Amtsvorgängerin Condoleezza Rice nahm Clinton in ihrer Rede nicht ein einziges Mal das Wort "Terrorismus" in den Mund. Als Ziel nannte sie einen eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staat.

EU will Israel zur Wiederaufnahme des Friedensprozesses bringen

Die Europäische Union will nach den Worten von Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner gemeinsam mit den USA die nächste israelische Regierung dazu bringen, den Nahost-Friedensprozess sofort wieder aufzunehmen. Andernfalls werde es nicht möglich sein, den "Zyklus Aufbau und Zerstörung" zum Stillstand zu bringen, warnte die Kommissarin nach der Gaza-Konferenz in einem ORF-Interview. Sie konstatierte eindeutige Hinweise auf ein stärkeres Engagement der USA in dem Konflikt. Auf der Geberkonferenz, die von Israel ein Ende der Blockade des Gazastreifens forderte, wurden 4,5 Milliarden Dollar (3,57 Mrd. Euro) in Aussicht gestellt. Schwere Vorwürfe gegen die Abbas-Behörde hat der Caritas-Vertreter im Gazastreifen, Omar Shaban, im Gespräch mit dem Berliner "Tagesspiegel" erhoben. "Es gibt keinen Plan für einen Wiederaufbau, der mit uns vor Ort beraten wurde"; die Abbas-Regierung habe lediglich einige Einzelpersonen kontaktiert, um statistische Angaben über die durch die dreiwöchige israelische Militäroffensive verursachten Schäden zu erfragen. Die Verwendung der Gelder ließe sich praktisch nicht kontrollieren.

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

Festnahmen nach Terrorangriff auf Cricket-Team

Acht Tote - Sechs Spieler verletzt - Mannschaft war auf Weg zu Spiel gegen pakistanisches Team

  • Artikelbild

    Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar.

  • Artikelbild

Lahore/Colombo/Neu Delhi - Bei einem Angriff auf die Cricket-Nationalmannschaft von Sri Lanka sind in der ostpakistanischen Stadt Lahore mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben eröffneten zwölf Maskierte mit Raketenwerfern, Handgranaten und Maschinengewehren das Feuer auf den Mannschaftsbus, als das Team am Dienstag auf dem Weg zu einem Testspiel gegen die Auswahl Pakistans war. Cricket ist die beliebteste Sportart Südasiens.

Bei dem Angriff wurden zwei Zivilisten sowie sechs Polizisten getötet, die den Mannschaftsbus eskortierten. Zudem wurden sieben Spieler sowie ein britischer Betreuer der srilankesischen Mannschaft verletzt. Das Team wurde nach dem Angriff in das Stadion gebracht und von dort mit Hubschraubern der pakistanischen Armee zu einem Militärflughafen geflogen. Zwei Spieler wurden auf Bahren in die Hubschrauber getragen. Die Sportler sollten zurück nach Sri Lanka fliegen. Nach offiziellen pakistanischen Angaben wurden insgesamt zwölf Menschen verletzt.

Anschlag 100 Meter vom Stadion entfernt

Der Anschlag ereignete sich nach Polizeiangaben in der ostpakistanischen Stadt Lahore an einem Kreisverkehr rund 100 Meter von dem Stadion entfernt, wo das Team aus Sri Lanka in einem Freundschaftsspiel gegen die pakistanische Nationalmannschaft antreten sollte. Die mindestens zwölf Personen zählenden Angreifer, die mit Gewehren, Granaten und Raketenwerfer bewaffnet waren, eröffneten das Feuer auf den Fahrzeugkonvoi und lieferten sich ein 15-minütiges Gefecht mit der Polizeieskorte. Die Angreifer konnten nach Angaben der Polizei fliehen. Nach dem Angriff entschärften pakistanische Einsatzkräfte zwei in der Nähe versteckte Autobomben. Die Polizei gab an, zudem ein Versteck mit Granaten, Sprengstoff und einer Pistole entdeckt zu haben.

Untersuchung angeordnet

Pakistans Präsident Asif Ali Zardari verurteilte den Angriff und ordnete eine Untersuchung der Attacke an. Der Polizeichef von Lahore, Habib-ur Rehman, sagte, bei den Angreifern habe es sich um "gut ausgebildete Terroristen" gehandelt. Das Vorgehen gleiche der Angriffsserie in der indischen Metropole Bombay (Mumbai) mit mehr als 170 Toten im vergangenen November, sagte der Polizeichef der Provinz Punjab Khaled Farooq. Beide Male habe es sich um gut organisierte "Kommando-Operationen" gehandelt. Auch der Gouverneur der ostpakistanischen Provinz Punjab, Salman Taseer, machte islamistische Terroristen verantwortlich. "Das sind dieselben Menschen, die die Angriffe von Mumbai (Bombay) ausgeführt haben."

Als mögliche Täter kommen Beobachtern zufolge militante Islamisten von der Organisation Lashkar-e-Taiba infrage. Das Terror-Netzwerk wird verdächtigt, die Bombay-Anschläge durchgeführt zu haben. Die Ermittler werden aber auch die Möglichkeit prüfen, ob tamilische Rebellen hinter dem Anschlag stecken. Die srilankesischen Regierungstruppen haben die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) in den letzten Wochen in die Enge getrieben.

"Feiger Terrorangriff"

Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse verurteilte den "feigen Terrorangriff" und sandte seinen Außenminister nach Islamabad. Die Sportler seien als "Botschafter des guten Willens" nach Pakistan gereist. Auch der in Dubai ansässige Cricket-Weltverband verurteilte den Anschlag scharf. Die Mannschaft war für Testspiele gegen Pakistan eingesprungen, nachdem Indiens Auswahl geplante Begegnungen wegen der politischen Spannungen im Verhältnis zu Pakistan ausfallen ließ. Wegen Sicherheitsbedenken hatten in den vergangenen Monaten auch die Cricket-Nationalmannschaften Südafrikas und Australiens Spiele in Pakistan abgesagt.

Die indische Regierung forderte Islamabad unterdessen eindringlich zum verstärkten Kampf gegen den Terrorismus auf. Auch die internationale Gemeinschaft müsse sich des Problems annehmen, sagte der indische Außenminister Pranab Mukherjee. Der Angriff in Lahore zeige ebenso wie die Terrorserie von Bombay, dass die Infrastruktur der Terroristen in der benachbarten Atommacht vollständig zerschlagen werden müsse. In einer Mitteilung des indischen Außenministeriums hieß es: "In Pakistan ansässiger Terrorismus ist eine ernste Bedrohung für die ganze Welt."

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009
von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

EU to decide on Albania’s visa liberalisation by May

Filed under: — BuckZiesMutter @ 6:31 pm

EU to decide on Albania’s visa liberalisation by May

26/02/2009

TIRANA, Albania – A team from the European Commission (EC) will visit Albania in mid-March before deciding to liberalise its visa regime with the EU, local media reported on Wednesday (February 25th). According to the media, the team will monitor and report on Albania’s progress in fighting organised crime, issuing electronic ID cards and biometric passports and managing its border. Its visits will continue throughout March and April before it makes a decision in May. At a cabinet meeting Wednesday, Prime Minister Sali Berisha described visa liberalisation as the second most important issue after NATO membership.

In other news Wednesday, the US State Department listed several cases of human rights violations in Albania in its annual report covering 2008, local media reported. The document also criticises the lustration law approved in December, arguing it is unclear in its definitions of political activity during the communist era. The report did, however, praise the establishment of a task force to combat economic crime. (Alsat, Top Channel, Telegrafi, BalkanWeb, VOA, BBC, Lajme, Ora News - 25/02/09)

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009
von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

Wegen Geldwäsche und illegalen Geldgeschäften wird erstmalig in Albanien ein 100 Millionen LEK Bußgeld gegen den Bank Direktor Ehab Saad der USB Bank in Albanien verhängt

Filed under: — Insider @ 5:09 pm

Erstmalig erhält einer kriminellen Ägypter in Albanien eine hohe Geldbusse durch die Staatsanwaltschaft in Höhe von 100 Millionen LEK = 85.000 €! Das Bussgeld wird gegen den Mr. Ehab Saad - Executive Director der USB - Bank verhängt, wie die neue Geldwäsche Bank sich in Albanien nennt. Grund illegale Geldgeschäfte, Geldwäsche u.a. von Drogen Geldern, illegale Finanzierungen von Betrugs Immobilien.

Islamische Bank Tirana

Eine Aktion der Task Force Staatsanwaltschaft Tirana

Gjobë 100 milionë lekë drejtorit të bankës
Flamur Vezaj | 27/02/2009 |

Persona të panjohur, dërguan sms në telefonin e bashkëshortes bankierit egjiptian, ku e kërcënonin të paguante shumën e majme

Do të të vrasim vajzën dhe dhunojmë gruan nëse njofton policinë. Krimet e Rënda nisin hetimin, dëshmon çifti

TIRANË- “Gjobëvënia” me anë të mesazhit telefonik ndaj bashkëshortes së njërit prej drejtorëve ekzekutivë të një banke të huaj rezidente në Shqipëri, ka vënë në lëvizje të gjitha institucionet hetimore për zbardhjen e autorëve dhe arrestimin e tyre.

Prokuroria e Krimeve të Rënda, ka regjistruar procedimin penal për kryerjen veprën e “shtrëngimit me anë të kanosjes ose dhunës për dhënie pasurie", e thënë ndryshe gjobëvënie .

Paraditen e djeshme, për katër orë rresht hetuesit e Prokurorisë së Krimeve të Rënda kanë marrë në pyetje drejtorin ekzekutiv të një banke private në Tiranë, egjiptianin Ehab Saad dhe bashkëshorten e tij shtetasen egjiptianen A.R. Saad, si dhe pjesëtarët e ngushtë të familjes së tyre.

http://www.shekulli.com.al
USB Islam Bank Tirana

Shamil Bank of Bahrain 20%
Islamic Development Bank, Jedah 15%
Dallah Albaraka Holding Co 10%
Other investors 15%

Management Team

1. Dr. Abdul Waheed ALAVI - General Manager
2. Mr. Ehab Saad - Executive Director
3. Mr. Arif Shahab - Credit Manager
4. Mr. Fatmir Tresa - Finance Manager

Memberships

1. American Chamber of Commerce
2. Foreign Investors Association of Albania
http://www.fiaalbania.com/m_uba.php

Hintergrund sind seit 17 Jahren enorme Geldwäsche Geschäft, Betrugs Geschäfte mit Immobilien und Geldwasch Anlagen des Bin Ladens Financiers Yassin Kadi in Albanien.

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

Die KFZ Aufbewahrungs Stelle der Fushne Kruje Polizei wird nieder gebrannt.

Filed under: — Insider @ 5:25 pm

Fushne - Kruje entwickelte sich zu einer besonders beliebten Stadt, für Kosovo Gangster Horden, weil die Stadt Verkehrs technisch sehr günstig liegt und heute mit den Kosovo Drogen Küchen für Herion, gerne eine Anlauf Stelle ist der Kosovo Banden ist, welche nicht nur Albanien destabilisieren, sondern wo man schnell nochmal ein paar Kilo Heroin abholen kann, bevor man Albanien in Richtung Italien über den Hafen von Durres verlässt.

3 beschlagnahmte Fahrzeuge wurden in der nieder gebrannten Aufbewahrungs Stelle der Polizei schwer beschädigt.

TV News

Inzwischen ist der zuständige Polizist gefeuert worden. Feuer legt man gerne in Albanien um Spuren zu verwischen. Wahrscheinlich hat man teure Autos verscherbelt und dann Schrott Autos verbrennen lassen.

http://www.gazeta-shqip.com/artikull.php?id=59802
http://www.balkanweb.com/sitev4/upload/multimedia/1235723557.wmv

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 3. märz 2009

Nach der PAD Partei von Neritan Ceka, wird auch die RP Partei von Sabri Godo die Koalition mit der Regierungs Partei PD verlängern

Filed under: — Insider @ 7:34 pm

Famir Mediu, der derzeitige Partei Vorsitzende erneuerte die alten Vereinbarungen auch für die Parlaments Wahlen am 28.6.2009!

Die Gesundheits Ministerin Anila Godo, sei hier vor allem erwähnt von der RP Partei, die als erste Gesundheits Ministerin versucht den Mafiösen und kriminellen Saustall aller Vorgänger seit 20 Jahren aufzuräumen.

Albania’s Republican Party to maintain coalition with DP in June elections

27/02/2009

TIRANA, Albania – Republican Party leader Fatmir Mediu announced on Thursday (February 26th) his party would maintain its partnership with the ruling Democratic Party and run as a coalition in the June 28th parliamentary elections. Previous reports suggested a possible break-up of the partners.

In other news, the Central Election Commission decided on Thursday to equip all vote-counting stations with a surveillance system. Authorities will install cameras in all 385 stations to guarantee a fair process. (Top Channel, Telegrafi, Shekulli, Balkan Web - 27/02/09)

von karl kreibich - veröffentlicht in: Politik
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen

Über diesen Blog

Blog erstellen

Kalender

November 2009
M D M D F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            
<< < > >>
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden