Sonntag, 18. mai 2008
Wild West in den Balkan Parlamenten  

Balkan-Politiker in Wildwestmanier

In Serbien, Albanien und Kroatien werden Gegner übel beleidigt und tätlich angegriffen


Szene aus dem serbischen Parlament in Belgrad. Nirgendwo sonst in Europa sind die politischen Sitten so rau wie in den Balkan-Ländern. dpa

Vom 12.01.2008

BELGRAD Über das Niveau des derzeitigen Wahlkampfs in Deutschland zucken Bürger aus Balkanländern wahrscheinlich nur die Achseln. Sie sind ganz andere Formen des "politischen Diskurses" gewohnt.
Von

Thomas Brey

Nirgendwo sonst in Europa sind die politischen Sitten so rau, ist die Sprache der Mächtigen so gewalttätig und verletzend, sind die physischen Abrechnungen mit dem Andersdenkenden so brutal wie in den Balkanländern. So hatte der bosnische Staatspräsident Zeljko Komsic dem Regierungschef des Nachbarlandes Serbien, Vojislav Kostunica, angedroht, er "bekommt was auf die Finger und eins auf die Nase". "Primitivling", keifte ein Kostunica-Sprecher zurück. Zeitgleich beschimpfte im serbischen Parlament in Belgrad eine Abgeordnete Kostunica und den Staatschef Boris Tadic wiederholt als "Verbrecherpärchen".

Ein wenig weiter südlich lieferten sich die Abgeordneten im Parlament von Mazedonien eine handfeste Schlägerei. Die Politiker der Balkanhalbinsel greifen regelmäßig zu Beleidigungen, Drohungen und Prügel, um sich beim Gegner Gehör zu verschaffen oder ihn mundtot zu machen.

Das überall salonfähige Phänomen in dieser Region heißt "Hassrede". "Das Ziel ist, den politischen Gegner zu erniedrigen, zu entmenschlichen, seinen humanen Wert zu vernichten", skizziert Biljana Kovacevic-Vuco die Motive der sprachlichen und tätlichen Ausfälle. Kovacevic-Vuco ist Vorsitzende des serbischen "Juristen-Komitees für Menschenrechte" (Yucom), das einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf den Kampf gegen diese "Hassreden" in Politik und Medien gelegt hat.

"Die Sozialdemokraten sind wie ein Kleinkind, das sich nicht entscheiden kann, ob es pinkeln oder scheißen soll", beschrieb der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader im letzten Wahlkampf die Opposition. Ein Jahr zuvor war kein Geringerer als Staatschef Stjepan Mesic im Staatsfernsehen ausfällig geworden "Ein Scheißer regt sich nicht auf, dass ich ihn einen Scheißer nenne. Das ist sein Charakterzug."

Eine besondere Abart der miesen Redensarten ist der ausgiebige Gebrauch sexuellen Vokabulars. Wenn mit der Drohung des Mannes mit Geschlechtsverkehr nur der defekte Hochhauslift oder der Stolperstein auf der Straße angesprochen wird, mag das noch als derbe Folklore durchgehen. Wenn damit jedoch Frauen im politisch anderen Lager malträtiert werden, bekomme dieses Verhalten eine ganz andere Qualität, kritisieren heimische Journalistenorganisationen. "In unseren Politikreden kann man Vergewaltigungsdrohungen hören", sagt entsetzt auch die Belgrader Journalistin Mirjana Bobic-Mojsilovic. In der patriarchalischen Gesellschaft sei das zu allem Überfluss auch noch als "Stärke des politischen Führers" gesellschaftsfähig. Es werde als Zeichen der "männlichen Durchsetzungsfähigkeit" akzeptiert.

Der unbestrittene "König der Schmähungen und Ausschreitungen" ist der serbische Minister Velimir Ilic. Vor laufenden TV-Kameras springt er auf, tritt dem Interviewer mit voller Wucht in den Körper und verlässt wutschnaubend das Studio. Seine jüngsten beiden Affären: Die Sekretärin eines Ministerkollegen belegte er mit schlimmen Ausdrücken aus der Fäkal- und Gossensprache als Prostituierte. Der Schritt von den Hassreden zur tatsächlichen Gewalt ist klein. Im Parlament Albaniens gab es wiederholt Prügelszenen.

"Es hat in Serbien keine Aufarbeitung der schlimmen Geschichte gegeben", analysiert die "Yucom"-Vorsitzende die tieferen Gründe für die Akzeptanz dieser "Hassreden" in Serbien. Das gelte vor allem für die Regierungszeit von Milosevic, die durch fehlende Rechtsstaatlichkeit und einen Zusammenschluss von Politik und Mafia geprägt war. "Durch den langen Totalitarismus, durch die traditionell patriarchalisch geprägte Gesellschaft gibt es keine demokratische Tradition", sagt sie.

Heimische Psychologen sehen inzwischen einen Zusammenhang zwischen den gängigen "Hassreden" von Politik und Medien mit der Gewaltwelle in anderen gesellschaftlichen Bereichen. So wird von vermehrten Angriffen von Schülern gegen ihre Lehrer berichtet.

Wiesbadener News

Letzter Fall in Enttudjmanisierung
Selbst der Organisierten Kriminalität, die mit Tudjman-Hilfe mit der Politik paktiert hatte, geht es langsam an den Kragen. "Normale Staaten haben eine Mafia, bei uns hat die Mafia einen Staat", hatte Staatschef Mesi gesagt.

Doch obwohl Kroatien die meisten Richter pro Kopf der Bevölkerung in Europa besitzt, gibt es nirgendwo mehr ungelöste Fälle.

"Der Prozess gegen Glavaš ist einer der letzten Fälle im Prozess der Enttudjmanisierung", sagte der Kommentator Davor Butkovi von der Zagreber Zeitung "Jutarnji list". Der Ausgang des Verfahrens ist heute offen.
http://volksgruppen.orf.at/kroatenungarn.../stories/59649/
Mafia wollte Ex-Premier Ra
an töten
Mitglieder der berüchtigten Mafia aus dem Belgrader Stadtteil Zemun hätten ein Attentat auf den kroatischen Ex-Premier Ivica Ra
an geplant. Das berichtet die kroatische Tageszeitung "Novi list".



Dieses Attentat wäre eine "Gegenleistung" für die kroatische Mafia gewesen, die der Zemun-Mafia bei der Ermordung des serbischen Premiers Zoran inji geholfen habe, so "Novi list".



Racan hat von Morddrohung gewusst
Das Attentat auf Racan hätte während der Beerdigungsfeiern für inic Mitte März 2003 ausgeführt werden sollen.

Racan bestätigte gegenüber Medien, dass es Morddrohungen gegeben habe.

Noch während der Fahrt nach Belgrad sei er von Vertretern der serbischen Regierung darüber informiert worden, erklärte der Vorsitzende der Sozialdemokraten in Kroatien.



Trotzdem Verpflichtungen nachgekommen
"Natürlich habe ich Angst gehabt um mein Leben, weil sich nur ein dummer Mensch vor nichts fürchtet. Aber die Angst muss besiegt werden.

Die Alternative war Flucht und das kam nicht in Frage. Ich durfte nicht nachlassen, ich musste nach Belgrad fahren im Namen der öffentlichen Verantwortung", sagte Racan laut Medien- berichten.


http://volksgruppen.orf.at/kroatenungarn.../stories/59636/
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Werden Roma in Europa gezwungen nach dem Gesetz zu leben  


Militärische Formation, unappetitliche Symbolik: die ersten Gardisten bei ihrer Vereidigung im August 2007.

Denn die Garde rekrutiere ihr Personal vor allem in sozialen Problemgebieten, wo auch viele Roma wohnen. Das bestätigt auch Gabor Vona, der Führer der Garde und zugleich Vorsitzender der rechtsradikalen Bewegung Jobbik. Den Roma müsse „beigebracht werden, Recht und Gesetz zu respektieren“, sagte er. Der 29-jährige Vona bereitet inzwischen auch der Fidesz Kopfzerbrechen, ist Debreczeni überzeugt. Allerdings nicht wegen seines Radikalismus, sondern weil seine kleine Partei Jobbik in den Umfragen wachse und somit Orbán Stimmen wegnehmen könnte.

standard

Auch die Roma haben sich endlich an die grundlegenden Menschenrechte richten.

A) keine Inzucht und Zwangs Heiraten von Kindern unter 14 Jahren, was Tradition hat.
B) nicht nur von der Sozial Hilfe leben in der Generation Nr. xy und sich u.a. in Hamburg ganze Strassen mit Haesern vom Steuer Zahler bezahlen zu lassen
C) Bereitschaft zum arbeiten, was absolute Fehl Anzeige ist
D( Beendigung (gegen die EU Grund Gesetze) von Sonder Regelung.

u.a. Gewerbe Betriebe, ohne Steuer Anmeldungen und Einnahmen- Verlust Rechung was viele Kommunen auch in Deutschland und Europa erlauben.

Die Liste ist lange, was diese Ethnie oft fuer illegale Privilegien hat und es wird Zeit, das man die Clans Chefs verhaftet, wenn wie das BKA und Gerichte immer wieder feststellen, die Kinder zur Deibstahls Tour geschckt werden denn die Blut Gesetze gelten: Alles ist erlaubt, wenn es dem Clans zu gute kommt.

Nach diesem Gesetz leben auch teilweise andere Ethnien aus dem Balkan, welche zu Pluenderungf Feldzuegen nach Europa aufbrachen.

08.05.2008 08:39 Uhr
Familie hielt einen Mann acht Jahre lang gefangen

Einen Fall von langjährigem Freiheitsentzug mit Misshandlungen gibt es nun auch in Slowenien: Ein 48-jähriger Mann soll acht Jahre lang von einer Familie festgehalten und missbraucht worden sein, bevor ihm im Februar endlich die Flucht gelang.
Das berichtete die Laibacher Tageszeitung "Dnevnik" am Mittwoch. Der Mann sei sogar gezwungen worden, sich den Finger abzuhacken, damit seine Peiniger die Versicherungsprämie kassieren konnten. Die Täter seien noch immer auf freiem Fuß.

Der Mann stammt aus einem Dorf in der Nähe der Unterkrainer Stadt Novo mesto. Als Maler arbeitete er gelegentlich für die dortigen Roma, bis er eines Tages von einer der Familien gefangen genommen und regelrecht versklavt worden sei, berichtet die Zeitung. Zwei Brüder und einer ihrer Söhne im Alter von 40 bzw. 20 Jahren sollen den Mann misshandelt, geschlagen und gequält haben. Sie sollen sich auch regelmäßig seine Sozialhilfe angeeignet haben.
http://www.vienna.at/engine.aspx/page/vi...080508-08395371

In Deutschland wäre sowas unnötig, denn die erhalten überall auch Gewerbe Scheine zum Verkauf, Sammeln etc.. und vollkommen Grund Gesetz widrig und ziemlich diskriminierend für Deutsche und andere Ethnien in Deutschland eben wie gesagt sogar Steuer Befreiung!

Ausserdem brauchten die in München nicht arbeiten und erhalten trotzdem kostenlose Arzt Behandlung, Wohnung, Strom etc.. etc..
Auch diese Vorgehendweise ist vollkommen Gesetzes widrig, wenn sich eine Sippe jeder Art von Arbeit verweigert, wie sogar die SZ schon berichtete.

In Hamburg hat eine Sippe sogar einen ganzen Strassen Zug zur Verfügung mit 700 Leuten. Einzige Gegenleistung! Hamburg bleibt von Beute Zügen der Sippen verschont. Also geht man dann auf Wanderschaft eben woanders hin.


Drei Zigeuner in Banneux festgenommen

In Banneux sind gestern am späten Nachmittag fünf Zigeuner aus Rumänien beim illegalen Einsammeln von Spenden erwischt worden. Das Gauner-Quintett gab vor, im Auftrag der Stadt Lüttich Spenden zu Gunsten von obdachlosen Kindern einzusammeln. Die gezeigten Dokumente waren simple Fälschungen. Drei Zigeuner wurden sofort dingfest gemacht. Die beiden minderjährigen Kinder konnten nach Hause gehen.
16.05.2008 16:40 Regional
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Nazi Jäger, kritisiert Faschistisches Rock Konzert in Kroatien        

Nazi Jäger kritisieren das Nazi Rock Konzert in Kroatien und die Teilnahme von Kroatischen Abgeordneten und sogar einem Minister an dieser Faschisten Demonstration von 60.000 Faschisten.

Nazi hunter raps 'fascist' Croatian rock concert
Etgar Lefkovits, THE JERUSALEM POST Jun. 18, 2007

The Los Angeles-based Simon Wiesenthal Center on Monday voiced outrage over a Croatian rock concert by a popular ultra-nationalist singer that featured multiple "fascist" invocations.

The Sunday evening Zagreb concert, which was attended by 60,000 people including Croatian members of parliament and the Croatian ministers of science, education and sports, turned into a massive fascist demonstration, the organization's chief Nazi hunter and Israel director Dr. Efraim Zuroff said.

Thousands of people attending the rock concert by the singer "Thompson" shouted the infamous Ustasha regime's salute of "Za dom spremni," while numerous participants came wearing Ustasha uniforms and symbols, the center said in a press release.

"Under the current circumstances, I believe that the time has come to prohibit public concerts by those who write songs of nostalgia for [the] Jasenovac [concentration camp] and inspire the show of Ustasha symbols, which constitute open and blatant incitement against all the minorities in Croatia," Zuroff wrote in a Monday letter to Croatian President Stjepan Mesic.

"I believe that only if someone of your stature and outstanding anti-fascist credentials will lead the efforts to combat this ugly wave of revived fascism, can this extremely dangerous new trend be stopped before it engulfs Croatia," he continued.

The Ustasha regime ran a puppet government after the Nazi invasion of Yugoslavia in 1941.

During their four years in power, the Ustasha carried out a Serb genocide, exterminating over 500,000 people, expelling 250,000 and forcing another 250,000 to convert to Catholicism.

The Ustasha also killed most of Croatia's Jews, 20,000 gypsies and many thousands of their political enemies.

After the war, most of the Ustasha leaders escaped to South America and Spain.

During the collapse of Yugoslavia in the 1990s, there was a certain resurgence of Ustasha symbols coinciding with the ethnic hatred that remained after the wars.


http://www.jpost.com/servlet/Satellite?c...icle%2FShowFull

Das Ganze ist mehr wie peinlich

Wegen der Ausstrahlung eines Thompson-Konzertes mit "tausenden Ustascha und Nazi-Sympathisanten" fordert der Botschafter Israels die sofortige Ablösung eines Ratsmitglieds des öffentlich-rechtlichen TV in Kroatien.

oe24.at hat die Story exklusiv und als Erstes gebracht. Der Styria-Konzern (durch seine kroatische Zeitungs-Tochter Vecernji List) und die Hypo-Alpe Adria waren wegen ihrer Geschäftskontakte zum extrem-nationalistischen kroatischen Sänger Marko Perkovic alias "Thompson" heftiger Kritik ausgesetzt.

Umstrittenes Zagreb-Konzert

Anlass für die aktuelle politische Auseinandersetzung war die Ausstrahlung eines Konzertes des Sängers Mitte Juni. Bei diesem Konzert, wie bei einigen anderen zuvor, haben große Besuchergruppen Symbole des faschistischen kroatischen Ustascha-Staates aus dem Zweiten Weltkrieg und auch Hakenkreuze zur Schau gestellt. Diesmal sollen es Tausende gewesen sein.

Reaktionen von Styria und Hypo

Im Zuge der Recherchen von oe24.at ist Ende Juni das Sponsoren Logo der Hypo-Alpe Adria Group Leasing in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni von der Website des Sängers verschwunden. Die Hypo bedauerte auch zutiefst, mit dem Sänger in Verbindung gebracht worden zu sein. Sie hätte dem Sänger mit extrem-nationalem Hintergrund und Gehabe lediglich Leasingfahrzeuge für seine Konzerte zur Verfügung gestellt. Die Hypo zum Fall Thompson: "Wir bedauern dies auf tiefste Weise, wir sind erschüttert und entsetzt."

Anders reagierte der Styria-Konzern. Die Reaktion: "Thompson ist eine Pop-Ikone, die Sponsorship für das Thompson-Konzert ist Teil unserer Strategie".

Sponsoren zogen sich zurück

Nun, einen Monat nach dem oe24.at-Bericht sind von den ursprünglich acht Logos auf der Website des Sängers (www.thompson.hr) nur noch fünf zu sehen. Aus welchen Gründen auch immer: Nichts mehr mit Thompson zu tun haben will offiziell nun nach der Hypo auch "Europe-Trade", eine Tabakfirma und das Touristik-Portal adriatica.net

Die Geschichte geht weiter

Nun geht die Geschichte weiter: Der Botschafter Israels in Kroatien, Shmuel Meirom, hat die umgehende Ablösung eines Ratsmitglieds des öffentlich-rechtlichen Rundfunks HRT gefordert. Dies bekundeter er in einem Schreiben an den kroatischen Parlamentspräsidenten Vladimir Seks. Dieser habe auf die Forderung nicht reagiert, und HRT-Generaldirektor Vanja Sutlic habe diese als "Einmischung in innere Angelegenheiten" zurückgewiesen, das vermeldete am Dienstag das kroatische Internetportal "Index".

Zuroff und Kolarevic

Jadranka Kolarevic selbst, mit den Vorwürfen vom Leiter des Simon Wisenthal-Zentrums Ephraim Zuroff konfrontiert, erklärte: "In Palästina sterben täglich zahlreiche Menschen, und er will die Situation in Kroatien kommentieren".

Quelle :

http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltpoli...ticle158285.ece

2003 ging man noch gegen solche Nazi Vorgänge in Kroatien vor!

Thursday, 6 February, 2003, 22:25 GMT
Croatian PM condemns Nazi salutes

Thousands had gathered in Zagreb's main square

Croatia's prime minister has angrily condemned the use of Nazi slogans and salutes at a reception in the capital, Zagreb, for the national handball team.
Prime Minister Ivica Racan warned such behaviour "could not be tolerated in Croatia". Fascist salutes are unacceptable... and shame us in the eyes of Europe

Prime Minister Ivica Racan


Dozens of people in the crowd gave the salute - allegedly after nationalist folk singer Marko Perkovic Thompson shouted a slogan used by Croatian Nazis in World War II.

Last month, Croatian skier Ivica Kostelic had to apologise for remarks interpreted by some as pro-Nazi.

Strong following

Tens of thousands had gathered in Zagreb on Monday to celebrate the victory of the Croatian handball team over Germany in the world championship on Sunday.

"Fascist salutes are unacceptable everywhere in the civilised and democratic world, and such scenes... tarnish the victory of our handball players and shaming us in the eyes of Europe," Mr Racan said.


Team members each got around $14,000 for victory

"Croatia has long ago broken with its Nazi past."

It was reported in Croatian media that some of the handball players had insisted that Thompson - who has a strong following among nationalist Croats - should perform at the reception.

The media have mostly condemned the salutes, but an association of veterans defended the singer's words as a "traditional Croatian salute".

The government has given 100,000 kuna ($14,285) in prize money for each of the 17 members of the handball team for their victory in Portugal.

Last month, skier Ivica Kostelic apologised for comparing his state of mind before a race to that of a German soldier in 1941.

He said his comments were unfortunate and spoken under the influence of a war movie he had been watching.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/2734419.stm
Mit Original Video der Kroatischen Hitler Anhänger auf dem Konzert

Slightly Fascist’?
The New York Times
Prods Croatia. Gently.
by Jared Israel

[August 1, 2007]

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On June 17th, the Croatian rock group Thompson, named after the Thompson submachine gun, staged a monster concert in the huge Maksimir sports stadium in Zagreb, Croatia. On July 2nd, the New York Times ran a news analysis that began:

“On a hot Sunday evening in June, thousands of fans in a packed stadium here in the Croatian capital gave a Nazi salute as the rock star Marko Perkovic shouted a well-known slogan from World War II.”

-- “Fascist Overtones from Blithely Oblivious Rock Fans,” by Nicholas Wood, New York Times [1]

Thousands of people giving the Nazi salute? It sounds like a nightmare.

The fascist salute was born of Italian dictator Benito Mussolini’s self-parodying obsession with imitating the Roman Empire. (Italian Fascists still proudly, and ludicrously, call it the Roman salute.)

The German Nazi Party, always on the alert for something to be proud of, picked up the salute as did various clerical-fascist groups, such as the Falange in Spain

Tenc.net

Hier der Wortlaut wie sie Verbrechen verherrlichen

http://www.balkanpeace.org/index.php?ind...articleid=14396

Croatian rock star Marko Perkovic 'Thompson' has just begun a US-Canadian tour, with two concerts in New York (Nov. 2 and 3), followed by concerts in Toronto (Nov. 4, reportedly cancelled), Cleveland (Nov. 9), Chicago (Nov. 10), Los Angeles (Nov. 11), Vancouver (Nov. 16), and San Francisco (Nov. 18.) Full details are in footnote [1] .

Emperor's Clothes has proven that Thompson is a self-declared Ustasha - a Croatian clerical-fascist. (Clerical-fascist ideology indoctrinates with a mixture of Nazi-type racism and Catholic religious fanaticism.) The Ustasha movement murdered over a million people from 1941-1945. The overwhelming majority were Serbs (Slavs who are Orthodox Christian, i.e., non-Catholic), but they also killed most Jews and Roma ('Gypsies') in the greater Croatia that they ruled.

It is chilling that one can find videos on Youtube, such as the one below, in which people at Thompson's June 2007 concert in Zagreb, Croatia, are heard chanting "Ubij, Ubij, Ubij Serbina. " It means "Kill, kill, kill a Serb."

[If you have problems viewing video, go to Youtube, at


http://tinyurl.com/yruy68 rotes Gesicht

If you get a message that the video has been removed from Youtube, see footnote [2] for an alternative.]

This tour by Thompson's band, also called 'Thompson' (after the Thompson submachine gun), has produced justified outrage. It is an attempt to legitimize clerical-fascism


Source: Pro-Ustasha website, http://zadom.page.tl/Galerija-slika/pic-33.htm

more

http://emperors-clothes.com/croatia/tour.htm

Marko Perkovic
Der Hass-Sänger

Von Karl-Peter Schwarz
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Polarisiert: Marko Perkovic

Polarisiert: Marko Perkovic

27. November 2007 Schüler und Studenten tragen schwarze T-Shirts mit seinem Bild und unterschreiben ihre Fan-Post mit „Bog i dom“ (Gott und Heimat) oder „Za dom spremni“ (für die Heimat bereit). Auf den gleichen T-Shirts, die vorzugsweise vor Fußballstadien verkauft werden, sind nicht selten auch General Ante Gotovina zu sehen, der in Den Haag wegen Kriegsverbrechen vor Gericht steht, der kroatische Quisling Ante Pavelic oder auch schlicht nur das „U“, das Zeichen der Ustascha, die während des Zweiten Weltkriegs mit der Billigung Hitlers und Mussolinis den kroatischen Rumpfstaat NDH regiert hatte. Zu seinen Konzerten kommen Skinheads, Kriegsveteranen und Minister der kroatischen Regierung, aber auch Rentner, Hausfrauen und sogar Nonnen.
.............
Die einen verehren ihn wie eine Lichtgestalt, der mit seinem mächtigen Schwert Gott, Nation und Familie gegen die Mächte der Finsternis verteidigt; den anderen ist er ein Brechmittel, verkitscht und verlogen, geschichtsvergessen und national borniert. Während der ehemalige Außenminister Zuzul und der noch amtierende Wissenschaftsminister Primorac kaum eines seiner Konzerte auslassen, wachsen sich seine Auftritte im In- und Ausland immer mehr zu außenpolitischen Belastungen für eine Regierung aus, die das Ziel des EU-Beitritts verfolgt.

In den Niederlanden wurden seine Konzerte untersagt. Die serbischen Medien nehmen ihn als ein Indiz, dass es unter der Asche der Ustascha noch glüht.
......

http://www.faz.net/s/RubE219BC35AB304261...n~Scontent.html

Kroatischer Folk-Rock-Star bedient den rechten Rand
23.Januar 2008

Kroatischer Folk-Rock-Star bedient den rechten Rand - Politik - DerWesten
Routiniert beginnt Marko Perkoviæ, genannt Thompson, seine Auftritte mit einem Aufruf ins Publikum: „Za dom!“ – „Für die Heimat!“. Seine Fans erwidern den Gruß der kroatischen Faschisten aus dem Zweiten Weltkrieg mit „Spremni!“ – „Bereit! Viele heben dabei den rechten Arm zum Nazi-Gruß. So auch am 17. Juni vergangenen Jahres, bei seinem größten Tourneekonzert, im Dinamo-Fußballstadion der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Über 40.000 Fans waren gekommen, unter ihnen Jugendliche mit schwarzen Ustascha-Mützen, der militärischen Kopfbedeckung der kroatischen Faschisten, die für den Massenmord an Serben, Juden und Roma im Zweiten Weltkrieg verantwortlich sind. Kroatiens erfolgreichster Folk-Rock Star - Marko Perkoviæ ist Kroatiens erfolgreichster Folk-Rock Star. Das Symbol seiner Welttournee, „Es war einmal in Kroatien“, die ihn zuletzt in die USA, nach Kanada und Australien führte, ist ein Schwert. Oft und gerne posiert er damit auf der Bühne. Die Waffe ziert, am Knauf umschlungen von einem Rosenkranz, die Plakate und das Promotionsmaterial der Tour. Der Rock-Star selbst nennt es das Schwert des „Friedens und der Liebe“. Symbole und Insignien aus der Zeit des mit den Nazis verbündeten, faschistischen Unabgängigen Staates Kroatien, auf kroatisch kurz NDH genannt, sind unter Thompson-Fans nicht unüblich. Unbehelligt werden etwa T-Shirts mit dem Großbuchstaben „U“ getragen, dem Erkennungszeichen der Ustascha. Neben der neofaschistischen Ikonographie, derer sich viele seiner Fans bedienen, machte der Sänger in der Vergangenheit zudem durch pro-faschistische und ustaschoide Liedtexte von sich reden, etwa mit „Jasenovac i Gradiška Stara“. Der Titel bezieht sich auf zwei von den Ustascha geführte Konzentrationslager, in denen im Zweiten Weltkrieg vor allem Serben, Juden und Roma ermordet wurden, insgesamt etwa 100.000 Menschen. Thompson leugnet heute, dieses Lied je gesungen zu haben.

Wenigsten im Ausland kommt diese Ustascha Masche nicht gut an.

Samstag, 17. Mai 2008
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Kroatiens Rechts-Rocker Marko Perkovic – im Ausland unerwünscht
Dr. Alexander von Paleske - Der Kroat-Rocker Marko Perkovic stößt außerhalb seines Heimatlandes Kroatiens mittlerweile auf weitgehende Ablehnung. Perkovic, der in seiner Heimat und in der kroatischen Diaspora Kult-Status besitzt, hatte durch ausserordentlich rechtslastige Texte auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch das Absingen des faschistischen Songs der Ustascha „Jasenovac und Gradiska Stara, da sind die Schlächter von Maks zu Hause“.

......................
Auf den Konzerten des Rechtsrockers mit seiner Band Thompson, benannt nach einer Maschinenpistole, sind viele Besucher im Ustascha Outfit zu sehen und begrüßen ihn mit dem Ustascha Gruss, der dem Hitler Gruss ähnlich ist.

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4932939/


von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Die wahren Hintergründe von Srebrenica  

Die wahren Hintergründe von Srebrenica
von Lewis MacKenzie, Kanada*

Die Woche des 14. Juli 2005 war gekennzeichnet vom 10. Jahrestag des zweitgröss ten Versagens der Vereinten Nationen seit ihrer Gründung im Jahre 1945 – der Genozid in Ruanda stellt unbestritten Nummer 1 dar. Mit viel Trara konzentrierte sich die Aufmerksamkeit auf das Massaker von «bis zu 8000 bosnischen Männern und Knaben» durch General Ratko Mladics bosnisch-serbische Armee im Juli 1995.
Bei der überwiegenden Mehrheit der kürzlich erschienenen Medienberichte waren Hintergrund und Verantwortlichkeiten für die Katastrophe kein Thema. Man bevorzugte eine simple Erklärung: ein Schwarzweissereignis, an dem allein die Serben die Schuld trugen.
Von jemandem, der bei einigen der dem Massaker vorangegangenen Ereignisse eine bescheidene Rolle spielte, könnte ein wenig Hintergrundinformation etwas Zusammenhang vermitteln. Nach meiner Entlassung aus den kanadischen Streitkräften wurde ich Anfang 1993 gebeten, vor einer Reihe von US-Kongressausschüssen zu erscheinen, die sich mit Bosnien befassten. Einige Monate vorher hatte sich mein Nachfolger bei der Uno-Schutztruppe, General Philippe Morillon, – gegen den Rat seiner Uno-Vorgesetzten – in Begleitung eines kleinen Kontingents kanadischer Soldaten den Weg nach Srebrenica gewaltsam erzwungen und den Einwohnern erklärt, sie stünden nun unter dem Schutz der Uno. Die Leute an der Uno in New York waren wütend auf General Morillon, aber weil er die Medien auf seiner Seite hatte, waren sie gezwungen, das Konzept «sicherer Hafen» für sechs Gebiete in Bosnien – einschliesslich Srebrenica – einzuführen.
Weil er sich Gedanken machte, was denn dieses Konzept bedeute, fragte mich ein US-Senator, wie viele Truppen es brauchen würde, um die sicheren Häfen zu verteidigen. «Etwa in der Grössenordnung von 135 000 Soldaten», antwortete ich. Das Aufgebot hätte angesichts der Reichweite der serbischen Artillerie so gross sein müssen. Der neue Uno-Kommandant vor Ort in Bosnien, der belgische General Francis Briquemeont, sagte, er teile meine Einschätzung, sei aber bereit zu versuchen, das Gebiet mit 65 000 zusätzlichen Truppen zu verteidigen. Der damalige Uno-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali ging zum Sicherheitsrat und empfahl 27 500 zusätzliche Soldaten. Der Sicherheitsrat bewilligte eine zusätzliche Truppe von 12 000 und sechs Monate später wurde die UNPROFOR für diese Aufgabe der sicheren Häfen schliesslich mit weniger als 2000 weiteren Soldaten verstärkt.
Dann änderte der Sicherheitsrat die Formulierung in der Resolution zu den sicheren Häfen von «die Uno wird die sicheren Häfen verteidigen» zu «durch ihre Anwesenheit wird die Uno Angriffe auf die sicheren Häfen abschrecken». Mit anderen Worten: Ein winziges, symbolisches, leichtbewaffnetes Uno-Kontingent wurde als Opferlamm plaziert, um die bosnisch-serbische Armee von einem Angriff «abzuschrecken».
Die bosnischen Muslime brauchten nicht lange, um zu realisieren, dass die Uno nicht in der Lage war, ihr Versprechen, Srebrenica «zu beschützen», zu erfüllen. Mit etwas Hilfe von Aussenstehenden begannen sie, den sicheren Hafen mit Tausenden von Kämpfern und Waffen zu infiltrieren. Als die bosnischen muslimischen Kämpfer besser ausgerüstet und trainiert waren, wagten sie sich aus Srebrenica hinaus und begannen, serbische Dörfer niederzubrennen und deren Bewohner zu töten, bevor sie sich schnell in die Sicherheit zurückzogen, welche die sicheren Häfen der Uno boten. Diese Angriffe erreichten 1994 ihren Höhepunkt und dauerten auch Anfang 1995 noch an, nachdem die kanadische Infanteriekompanie, die ein Jahr dort gewesen war, durch ein grösseres holländisches Kontingent ersetzt worden war.
Die bosnischen Serben mochten die schwersten Waffen gehabt haben, aber die bosnischen Muslime glichen das mit Fähigkeiten der Infanterie aus, die das zerklüftete Terrain rund um Srebrenica in grossem Masse verlangte. Als der Schnee im Frühjahr 1995 schmolz, wurde Nasar Oric, dem Mann, der die bosnischen Muslimkämpfer führte, klar, dass die bosnisch-serbische Armee sich anschickte, Srebrenica anzugreifen, um ihn daran zu hindern, serbische Dörfer zu attackieren. Daher schlichen sich er und eine grosse Zahl seiner Kämpfer aus der Stadt. Srebrenica wurde ohne Verteidigung zurückgelassen, und zwar aus der strategischen Überlegung, dass ein Angriff der Serben auf eine unverteidigte Stadt mit Sicherheit die Nato und die Uno dazu bringen würde, sich damit einverstanden zu erklären, dass Nato-Luftschläge gegen die Serben gerechtfertigt seien. So spazierte die bosnisch-serbische Armee ohne Widerstand in die Stadt Srebrenica.
Was dann geschah, ist nur hinsichtlich seines Ausmasses umstritten. Die Männer und die älteren Knaben der bosnischen Muslime wurden herausgegriffen, die älteren Menschen, Frauen und Kinder wurden hinausbefördert oder hinausgedrängt in Richtung Tuzla und Sicherheit. Es ist ein abscheulicher Punkt, aber es muss gesagt werden, dass man die Frauen nicht gehen lässt, wenn man Genozid begeht, denn sie sind ausschlaggebend für das Weiterbestehen von genau der Gruppe, die man versucht zu eliminieren. Viele der Männer und Knaben wurden exekutiert und in Massengräbern begraben.
Beweise, die dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag vorgelegt wurden, lassen die Zahl von «bis zu» 8000 bosnischen Muslimen, die massakriert worden seien, sehr zweifelhaft erscheinen. Bei dieser Zahl dazugerechnet wurden «bis zu» 5000, die als vermisst klassifiziert worden sind. Mehr als 2000 Leichen sind in und rund um Srebrenica geborgen worden, diese Zahl schliesst auch die Opfer von drei Jahren intensiver Kämpfe in dem Gebiet mit ein. Die Mathematik unterstützt eine Grössenordnung von 8000 Getöteten einfach nicht.
Nasar Oric, der Führer der bosnischen Muslimkämpfer in Srebrencia, steht gegenwärtig [2005] in Den Haag vor Gericht für Kriegsverbrechen, die er im Zuge seiner «Verteidigung» der Stadt beging. Die bis heute vorliegenden Beweise weisen darauf hin, dass er für die Ermordung genauso vieler serbischer Zivilisten ausserhalb Srebrenicas verantwortlich ist, wie bosnische Muslime innerhalb der Stadt von der serbisch-bosnischen Armee massakriert worden sind.
Ein Unrecht macht ein anderes Unrecht nicht zu Recht, aber diese Momente in der Geschichte, die uns alle beschämen wegen unserer Indifferenz, dürfen nicht isoliert und ohne den Kontext, aus dem sie hervorgegangen sind, betrachtet werden.

*Generalmajor Lewis McKenzie war der erste Kommandant der Uno-Friedenstruppe in Sarajevo. •

Quelle: The Globe and Mail (Kanada) vom 14.7.2005

Der damalige EG-Vermittler Lord Owen schreibt darüber in seinem Buch «Balkan Odyssey» (S. 143): «Am 16. April sprach ich telephonisch mit Präsident Milosevic über meine Befürchtung, dass trotz wiederholter Versicherungen von Dr. Karadzic, er habe nicht die Absicht, Srebrenica einzunehmen, die bosnisch-serbische Armee jetzt darangehe, eben das zu tun […]. Selten habe ich Milosevic so aufgebracht, aber auch so besorgt gehört. Er befürchtete, dass es im Falle des Eindringens bosnisch-serbischer Truppen in Srebrenica ein Blutbad geben würde, weil zwischen den beiden Armeen extrem böses Blut bestand. Die bosnischen Serben machten den jungen muslimischen Kommandanten in Srebrenica, Naser Oric, für ein Massaker in der Nähe von Bratunac im Dezember 1992 verantwortlich, bei dem viele serbische Zivilisten getötet worden waren. Milosevic war der Meinung, dass es ein grosser Fehler der bosnischen Serben wäre, Srebrenica einzunehmen, und er versprach, Karadzic das zu sagen.»

Quelle: David Owen, Balkan Odyssey, London 1995

Zeit Fragen

Das Kosevo-Hospital in Sarajevo war ein beliebter Hintergrund für Fernsehjournalisten, die, wenn wegen des Granatenbeschusses die Wasserzufuhr unterbrochen war, auf der Entbindungsstation gierig auf die erste Geburt ohne Wasser warteten. Kaum hatten sie ihre Bilder, zerlegten die westlichen Filmcrews ihre Kameras und kehrten ins nahe "Holiday Inn« zurück, wo reichlich heißes Wasser vorhanden war. In keinem Bericht wurde erwähnt, daß sie beim Verlassen des Spitals aufpassen mußten, um nicht über eine abgeschirmte bosnische Armeegeschützstellung zu stolpern, die nie als wahrscheinlicher Grund dafür bezeichnet wurde, daß die Serben sporadisch das Spital beschossen.

Zahllose Berichte schenkten den Erklärungen von UNO- Mitarbeitern kaum je Beachtung, daß bosnisch-muslimische Einheiten häufig selbst mit dem Beschuß nicht nur serbischer Nachbarorte, sondern auch muslimischer Viertel der Stadt begannen. Am 23. März 1993 zum Beispiel zählte Major Pepe Gallegos von Unprofor die Schußwechsel des vorhergegangenen Tages auf. »Es wurden 341 Einschläge gezählt - 133 serbischer- und 208 bosnischerseits, wobei 82 Artilleriesalven, 29 Mörsersalven und 22 Panzersalven die Serben und 115 Artillerie-, 73 Mörser- und 20 Panzersalven die Bosnier trafen.«

Es war eine seltene Ausnahme von der üblichen Einseitigkeit der Medien, als am 22. Juli 1992 der »Guardian« die Reaktion des UNO- Kommandanten MacKenzie auf Angriffe gegen zivile Ziele in Sarajevo wiedergab: »Mörser werden neben Spitälern aufgestellt, Artilleriegeschütze neben Schulen, Mörser und andere Waffen werden in Ambulanzen transportiert. Ich habe noch nie das Rote Kreuz auf diese Weise mißbraucht gesehen, auf beiden Seiten.«

Der französische General Philippe Morillon gab nach seiner Ablösung als Unprofor-Kommandant Ende Juni 1993 nachdrücklich der bosnisch-muslimischen Regierung die Schuld, daß es nicht gelungen war, die Belagerung Sarajevos zu beenden. In einem Interview mit der Prager Tageszeitung »Lidove Noviny« sagte Morillon, die bosnische Regierung wolle Sarajevo als Brennpunkt für weltweite Sympathie behalten und habe es wiederholt abgelehnt, Unprofor einen Waffenstillstand erreichen zu lassen.

http://forum.politik.de/forum/archive/index.php/t-7344.html

Die Politik des Srebrenica-Massakers
von Edward S. Herman
07.07.2005 — ZNet
Srebrenica steht symbolhaft für das Böse, und besonders für das serbische Böse. Es wird häufig als "Horror" beschrieben, der "im Nachkriegseuropa keinen Vergleich" findet; Es sei eine kaltblütige Exektuion "von mindestens 8000 muslimischen Männern und Jungen" gewesen [1]. Die Ereignisse um die es hier geht geschahen zwischen dem 10. und dem 19. Juli 1995 in oder nahe der bosnischen Stadt Srebrenica, als die Bosnisch-Serbische Armee (BSA) die Stadt besetzte, sich Gefecht mit den bosnischen Muslimen lieferte, und viele von ihnen tötete; eine unbekannte Anzahl starb bei diesen Kämpfen und bei darauffolgenden Exekutionen. Zweifelsohne gab es Exekutionen, und viele bosnische muslimische Männer kamen bei der Evakuation Srebrenicas um. Aber obwohl dies selten diskutiert wird, ist es eine schwierige Frage wieviele exekutiert worden sind, da viele Leichnahme welche in örtlichen Gräbern gefunden wurden Opfer der Kampfhandlungen waren; und viele muslimische Bosnier die aus Srebrenica geflohen sind haben das muslimische Gebiet erreicht. Einige Leichen waren auch die von Serben, welche bei von Srebrenica ausgehenden Überfällen bosnischer Muslime gefallen waren; diese Überfälle datierten von der Zeit vor Juli 1995.

Das Massaker von Srebrenica spielte bei den politischen Programmen des Westens für den Umbau des früheren Jugoslawiens eine besondere Rolle, und auch für den westlichen Interventionismus als solchen; Es zog an seinem zehnten Jahrestag im Juli 2005 erneut Aufmerksamkeit auf sich, die Erinnerung wurde gefestigt. Es wird häufig als Beweis für die Bösartigkeit der Serben betrachtet, und half dabei die Bestrafung der Serben und Milosevics zu rechtfertigen, als die NATO 1999 den Krieg gegen Serbien begann. Es hat auch als wichtige moralische Stütze für andere westliche Rachekriege, Machtprojektionen und "Befreiungen" gedient, da es angeblich gezeigt hat, daß es eine Form des Bösen gibt, gegen die der Westen militärisch vorgehen muß.

Es gibt aber drei Probleme mit dem Massaker, die ernste Fragen aufkommen lassen sollten, aber damals wie heute ignoriert werden. Eines ist, daß das Massaker den politischen Wünschen der Regierung Clintons, der bosnischen Muslime und der Kroaten (siehe den folgenden Abschnitt 1) äußerst gelegen kam. Ein zweites ist, daß es eine Folge von angeblichen serbischen Gräueltaten gegeben hatte (und auch noch nach Srebrenica gab), welche zu strategisch Momenten gemeldet worden waren als sich eine militärische Intervention der Vereinigten Staaten und des NATO-Block ankündigte, die aber noch solider Unterstützung durch Öffentlichkeitsarbeit bedurfte, [unterstellte Gräueltaten], die sich später als unrichtig herausstellen sollten (Abschnitt 2). Ein drittes ist, daß die Beweise für ein Massaker, vorsichtig ausgedrückt, immer problematisch waren, sicherlich für eines in welchem 8.000 Männer und Burschen umgebracht worden wären (Abschnitte 3 und 4).

1. Politische Nützlichkeit

Die Ereignisse von Srebrenica und das angebliche große Massaker waren der Regierung Clintons, der Führung der bosnischen Muslime und den kroatischen Autoritäten äußerst dienlich. Clinton war 1995 sowohl von seiten der Medien als auch von Bob Dole unter politischem Druck für die bosnischen Muslime kraftvoller einzutreten [2], und seine Regierung suchte dringend nach Rechtfertigungen für eine aggressivere Haltung. Regierungsvertreter Clintons eilten nach Srebrenica um die Behauptungen eines Massakers zu bestätigen und dieses in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, das gleiche was William Walker später, im Jänner 1999, mit Racak machte. Walkers sofortiger Bericht an Madeleine Albright entlockte ihr die freudige Feststellung "der Frühling beginnt heuer zeitig" [3]. Srebrenica brachte der Regierung Clintons im Sommer 1995 "einen zeitigen Herbst".

Die Führer der bosnischen Muslime hatten sich seit Jahren darum bemüht, daß die NATO-Mächte tatkräftiger für sie eintreten, und es gibt starke Hinweise dafür, daß sie nicht nur bereit waren dafür zu lügen, sondern auch ihre eignen BürgerInnen und Soldaten zu opfern um eine Intervention herbeizuführen (Angelegenheiten welche in Abschnitt 2 diskutiert werden). Regierungsvertreter der bosnischen Muslime behaupteten, daß ihr Führer, Alija Izetbegovic ihnen gesagt hatte, daß Clinton ihm anvertraut habe, daß eine U.S.-Intervention nur dann stattfinden würde, wenn die Serben in Srebrenica zumindest 5.000 Leute umbringen [4]
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Dies war seit dem Beginn der schweren Kämpfe in der Republik Kroatien im Jahr 1991 offensichtlich. In ihrer Berichterstattung über die Stadt Vukovar im Osten Kroatiens konzentrierten sich die Medien (und der ICTY) exklusiv auf die Eroberung der Stadt durch die Jugoslawische Armee im Herbst 1991, und ignorierte dabei, daß im vorhergehenden Sommer hunderte ethnische SerbInnen welche im Gebiet um Vukovar gelebt hatten von der kroatischen Nationalgarde und von Paramilitärs umgebracht worden sind. Laut Raymond K. Kent "verschwand ein Großteil der serbischen Bevölkerung in der großen slawischen Stadt Vukovar ohne geflohen zu sein, und hinterließ Spuren von Folter in den alten Katakomben unter der Stadt, und auch von Ermordungen und Vergewaltigungen. Die westlichen Medien, deren Dämonisierung der Serben bereits in vollem Gange war, entschieden sich dafür diese Ereignisse zu übersehen[...]" [12
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[15] John Burns' Pulitzerpreis basierte auf einem ausgedehnten Interview mit Boris Herak, einem gefangenen bosnischen Serben, der ihm und einem von Soros finanzierten Filmemacher von den bosnischen Muslimen vermittelt worden ist. Mehrere Jahre später gab Herak zu, daß seine extrem unglaubwürdigen Geständnisse erzwungen worden sind, und daß er dazu gezwungen worden sei mehrere Seiten von Lügen auswendig zu lernen. Zwei seiner angeblichen Opfer tauchten später wieder lebendig auf. Bei den Berichten über Herak unterdrückten John Burns und die New York Times (und der von Soros finanzierte Film) die seine Glaubwürdigkeit einschränkende Behauptung von ihm, daß der frühere UNPROFOR Kommandant, der kanadische General Lewis Mackenzie, junge muslimische Frauen in einem von Serben geführten Bordell vergewaltigt habe. [16] Diese skandalösen Auszeichnungen sind symptomatisch für die Verzerrungen durch die Medien, welche schon 1992 und 1993 unglaublich stark ausgeprägt waren.

Eine interessante kürzliche Entwicklung ist, daß Bernard Kouchner den sterbenden Alija Izetbegovic über die bosnisch-serbischen Konzentratonslager befragte, worauf Izetbegovic überraschenderweise zugab, daß diese Behauptungen übertrieben worden sind um die NATO dazu zu bringen die Serben zu bombardieren [17] Dieses wichtige Geständnis wurde weder in den US-Medien noch in Großbritannien erwähnt.

Eine der wichtigsten Propagandalügen der 90er Jahre betraf das von den Serben geführte Trnopolje-Lager, welches von britischen Reportern von ITN im August 1992 besichtigt wurde. Diese Reporter photographierten den dort lebenden Fikret Alic; sie zeigten seinen abgemagerten Körper hinter einem an ein Konzentrationslager erinnernden Gitter. Es verhielt sich aber so, daß Fikret Alic sich in einem Übergangslager aufhielt und einfach krank war (er litt schon lange bevor er in das Lager kam an Tuberkulose), und er war in keiner Weise repräsentativ für andere im Lager; er konnte bald nach Schweden weiterreisen. Außerdem war das Gitter um die Photographen herum, nicht um den photographierten Mann. [18] Aber dieses äußerst unehrliche Photo wurde überall im Westen zur Schau gestellt um damit zu beweisen, daß die Serben ein Lager wie Auschwitz führten

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http://zmag.de/artikel/Die-Politik-des-Srebrenica-Massakers

usw.


Die PR-Agentur Ruder Finn
Die Mobilisierung der Öffenlichtkeit kann auch von einzelnen Kriegsparteien mit Hilfe von PR-Agenturen bewusst forciert werden. Der politische Einfluß der "KZ-Berichte" ist angesichts des Engagements der PR-Agentur Ruder Finn im Auftrag der bosnischen Regierung besonders interessant. Diese hatte bereits für die Anerkennung Kroatiens im US-Kongress geworben.(2 Ruder Finns Chef, James Harff, erläuterte in einem Interview mit Jacques Merlino: "Sobald irgendeine Information für uns gut ist, machen wir es uns zur Aufgabe, sie umgehend in der öffentlichen Meinung zu verankern. Denn uns ist klar, daß nur zählt, was einmal behauptet wurde. Dementis sind dagegen völlig unwirksam."(29) Gerade im Sommer 1992 unterhielt Ruder Finn Kontakt zu Dutzenden von angesehenen und einflußreichen Vertretern aus Politik, Medien und Verbänden. Weil man dem kroatischen Präsidenten Tudjmann antisemitische und seinem bosnischen Kollegen Itzetbegovic islamisch-fundamentalistische Tendenzen nachweisen konnte, ist James Harff besonders stolz, "daß es uns gelungen ist, die Juden auf unsere Seite zu ziehen. [...] als die New Yorker 'Newsday' die Sache mit den Lagern herausbrachte. Wir sind sofort auf den Zug aufgesprungen und haben drei große jüdische Organisationen in unserem Sinn beeinflußt."

http://www.antimilitarismus-information....00/8-9-00_3.htm

27. November 2007

Srebrenica: Niederländisches Gericht stimmte Prozess gegen UNO zu
Klage von Hinterbliebenen der Opfer eingereicht
Den Haag/Sarajevo/Belgrad - Ein niederländisches Gericht hat die Immunität der Vereinten Nationen infrage gestellt und einem Prozess gegen die Weltorganisation zugestimmt, meldeten bosnische Medien heute Dienstag. Die Klage wurde im Juni von einer Vereinigung der Hinterbliebenen von Opfern des Massakers von Srebrenica eingereicht. Sie werfen der Weltorganisation vor, im Sommer 1995 nicht das von bosnisch-serbischen Truppen in der muslimischen Enklave angerichtete Massaker verhindert zu haben.

Die Klage bezieht sich auch auf die Niederlande. Ihre UNO-Soldaten hatten die Bosniaken-Enklave, die den Status einer UNO-Schutzzone hatte, nämlich ohne Widerstand den bosnisch-serbischen Truppen überlassen. Diese ermordeten nach der Eroberung der ostbosnischen Kleinstadt rund 8.000 muslimische Einwohner.

Präzedenzfall

Die Entscheidung des niederländischen Gerichtes stellt einen Präzedenzfall dar. Dies werde das erste Mal sein, dass ein Prozess gegen die Weltorganisation geführt werde, sagte Semir Guzin, einer der Anwälte von Hinterbliebenen. Die Vereinigung "Mütter von Srebrenica" wird vor dem Haager Kreisgericht von einem internationalen Anwälteteam vertreten.

Der Internationale Gerichtshof (IGH) hatte im heurigen Februar in seiner Entscheidung über die Schadenersatzklage Bosniens gegen Serbien das Massaker von Srebrenica als Genozid eingestuft. (APA)

http://derstandard.at/?url=/?id=3128857

In einem Artikel der bosnisch-moslemischen Zeitung Slobodna Bosna berichtet der bosnische Moslem Ibran Mustafic, der zwei Anschläge mit Glück überlebt hat, der der Gründer der SDA in Srebrenica - SDA, dass ist die Partei von Alija Izetbegovic - ist, dass die bosnischen Moslems aus der Schutzzone heraus die Serben vorsätzlich angegriffen haben und dass der Befehl von oberster Stelle kam. Er stellt klar, dass die bosnische Präsidentschaft und die Führung der Armee direkt daran beteiligt gewesen waren.
Mit dem Opfer Srebrenica habe die Regierung erreichen wollen, dass die internationale Gemeinschaft schärfer gegen die Serben vorgehe.
Darüberhinaus geht er davon aus, dass 4,500 bzw. 5,600 moslemische Bewohner es geschafft haben, lebendig aus Srebrenica heraus zu kommen.
Er berichtet auch über die damalige mafiöse Situation in Srebrenica und über die Ignoranz bezüglich Überlebender moslemischer Bosnier aus Srebrenica, die ihm im bosniakischen Parlament widerfahren ist.

Artikel:
"Slobodna Bosna" (bosnisch-moslemische Zeitung), Sarajevo, Bosnien-Herzegowina, 14. Juli 1996

Interview mit Ibran Mustafic

Ibran Mustafic, Repräsentant im bosnischen und föderativen Parlament, Gründer der SDA (Partei des verstorbenen Bosniaken-Präsidenten Alija Izetbegovic) in Srebrenica und ehemals Gefangener der serbischen Armee, nachdem seine Stadt gefallen war, berichtet über jene Geschehnisse, die er im bosnischen Parlament erfolglos versucht hatte anzusprechen.

Slobodna Bosna:
"Wer sind die Leute, die Sie anklagen, und die, denen Sie nicht vertrauen?"
Ibran Mustafic:
"Die Szenerie des Verrats von Srebrenica war bewusst geplant gewesen. Bedauerlicherweise waren an diesem Geschäft die bosnische Präsidentschaft und das Armeekommando beteiligt; wenn Sie Namen wollen, reimen sie sich diese selber zusammen. Ich habe die Situation in Srebrenica erkannt, und wenn ich nicht durch eine Gruppe Krimineller behindert worden wäre, dass können Sie mir ruhig glauben, wären viel mehr Einwohner von Srebrenica heute noch am leben. Wenn ich den Befehl erhalten hätte, die serbische Armee aus der demilitarisierten Zone heraus anzugreifen, hätte ich den Befehl bedenkenlos verweigert, und ich hätte von der Person, die den Befehl erteilt hat, verlangt, dass diese ihre Familie nach Srebrenica bringen soll und dann hätte ich ihr ein Gewehr in die Hand gedrückt, damit diese Angriffe aus der demilitarisierten Zone heraus durchführen kann. Ich wusste, dass es verächtlich war, denn diese eiskalt kalkulierten Maßnahmen haben mein Volk in eine Katastrophe gestürzt. Die Befehle kamen aus Sarajevo und Kakanj.

Slobodna Bosna:
"Was waren die Konsequenzen für die Bewohner von Srebrenica nach dem Angriff, der aus der demilitarisierten Zone heraus durchgeführt wurde?"
Ibran Mustafic:
"Damit hat man den serbischen Kräften bewusst einen Vorwand gegeben, damit diese die demilitarisierte Zone angreifen."

in Englisch das Original

http://web.archive.org/web/1997042719550...os/slobos4.html

Das Naser Oric zu einer nru sehr milden Strafe verurteilt wurde vom ITCY ist die absolute Peinlichkeit des ITCY überhaupt. Die Zeugen aus der US Presse, welche Jahre zuvor outeten, als ihnen Naser Oric seine Videos vorführte über die Tötung von Serben und die Plünderung der Dörfer, wurden nie als Zeugen der Anklage von Del Ponte vorgeladen.

SREBRENICA und das VIDEO

(für Zoran Mirkovic, begonnen am 18.7.05)

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Srebrenica war der Stützpunkt, von dem aus Naser Oric mit seinen in der Stadt stationierten muslimischen Truppen unter der serbischen Bevölkerung in der Region wütete, und das auch noch nachdem die Stadt im April 1993 zur UNO-Schutzzone erklärt worden war, was ihre Demilitarisierung zur Folge hätte haben müssen; noch Ende Juni 1995 fanden solche Angriffe statt. Im April 93 übergab die jugoslawische Staatskommission für Kriegsverbrechen dem Sicherheitsrat ein 132 Seiten langes Memorandum on War Crimes and Crimes of Genocide in Eastern Bosnia (Communes of Bratunac, Skelani and Srebrenica) comitted against the Serbian population from April 1992 to April 1993, beinhaltend u.a.:

Liste der Opfer (22 Seiten lang), Aufzählung der Massaker, Anführung muslimischer Täter, Aussagen von Überlebenden.

Der Sicherheitsrat akzeptierte das Memorandum als offizielles UNO-Dokument;

aber das Medienecho war überhörbar: eben die falschen Opfer, lautet auch hier die schlichte Antwort auf die vom US-Journalisten Peter Brock in anderem Zusammenhang im Bosnienkrieg gestellte beunruhigende Frage, warum die Presse ein derart minimales Interesse an ... Grausamkeiten gegenüber Serben zeigte.
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Doch wie dem auch sei, man muß sich auch gar nicht auf dieses Memorandum verlassen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was sich da in der Region Srebrenica zutrug, denn Naser Oric selbst präsentierte mindestens zwei westlichen Journalisten voller Stolz Beweise für sein Tun. Washington Post, 16.2.94:

Naser Orics Kriegstrophäen säumen nicht die Wand seiner komfortablen Wohnung. Sie sind auf Videoband: niedergebrannte serbische Häuser und geköpfte serbische Männer ... "In der Nacht mußten wir es mit kalten Waffen machen", erklärt Oric Szenen mit toten Männern, die mit Messern zerstückelt worden waren. Auch ein Journalist des Toronto Star bekam Orics »Kriegstrophäen« zu sehen und berichtete darüber am 16.7.95: Er sah auf Videoband brennende Häuser, Leichen, abgetrennte Köpfe und Leute auf der Flucht. Oric grinste die ganze Zeit, sein Werk bewundernd. "Wir legten ihnen einen Hinterhalt", sagte er, als eine Anzahl toter Serben auf dem Bildschirm erschien. Die nächste Sequenz von Toten war mit Sprengstoff umgebracht worden. "Wir haben diese Kerle auf den Mond geschossen", prahlte er. Als das Band eine von Geschoßen gezeichnete Geisterstadt ohne Leichen zeigte, beeilte er sich, dazu zu erklären: "Dort töteten wir 114 Serben". Später sah man Feiern mit Sängern, die sein Lob sangen.
...............
Oric lebte jahrelang unbehelligt in Tuzla; vor zwei Jahren bequemte sich das Tribunal zwar endlich doch zu einer Anklage gegen ihn, aber bloß wegen der Tötung von sieben (!) Serben und der mutwilligen Zerstörung von Dörfern, denn das Tribunal fand keine Beweise, daß es bei den Angriffen auf serbische Dörfer in seinem Operationsgebiet zivile Opfer gab, meldete BBC am 11.4.03. Oric ist halt einfach ein falscher Täter, seine Opfer halt nur lästige falsche, weil serbische Opfer!

Orics Wüten in der Region um Srebrenica hatte freilich selbst wieder einen Kontext, eine Vorgeschichte. Wie Mira Beham mitteilt, faßte Izetbegovics Partei SDA auf ihrem letzten Parteikongreß vor Kriegsbeginn den Beschluß, Ostbosnien bis zur Drina schnell und massenweise mit Muslimen zu besiedeln. Worum es da ging, war der Plan, eine geschlossene islamische Region von Bosnien über den südserbischen Sandschak bis zum Kosovo und nach Albanien zu schaffen, und dabei stand die serbische Bevölkerung Ostbosniens im Wege. Dieses Ziel der islamistischen Fundamentalistenriege um Izetbegovic wird gerne als serbische Wahnphantasie abgetan, aber es läßt sich dafür mindestens ein ganz unverdächtiger Zeuge anführen: der britische General Rose, 1994 Kommandeur der UNO-Truppen in Bosnien. In seinem Buch Fighting for Peace schreibt er über den

damaligen bosnischen Vizepräsidenten Ganic (S.3

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Und der letzte Satz des Textes ist eine grelle Fehlinformation, die seit der Veröffentlichung des NIOD-Berichts – und das ist immerhin schon drei Jahre her – nicht mehr zu entschuldigen ist. Der Angriff auf Srebrenica im Juli 95 war keine von langer Hand vorbereitete Großoffensive, sondern eine eher hastige Reaktion auf den Überfall aus der Enklave auf das Dorf Visnjica am 26. Juni; die Entscheidung zu dem am 6. Juli beginnenden Angriff auf die Enklave, zunächst nur mit dem beschränkten Ziel ihrer weiteren Einschnürung, fiel nur ein paar Tage vorher, erst als sich der geleistete Widerstand als überraschend gering herausstellte, fiel am 9. Juli die Entscheidung, Srebrenica selbst anzugreifen. Naser Oric und sein Stab waren vorher nach Tuzla beordert worden, die ihrer gewohnten Führung beraubten bosnisch-muslimischen Truppen (28. Infanteriedivision) versuchten, sich in muslimisch kontrolliertes Gebiet durchzuschlagen, die Stadt selbst wurde am 11. Juli zur leichten Beute geringer bosnisch-serbischer Kräfte: Ernstzunehmende Stimmen sprachen davon, die bosnisch-muslimische Führung habe Srebrenica absichtlich der bosnisch-serbischen Seite ausgeliefert, um die NATO auf ihrer Seite in den Krieg zu ziehen (womit wir bei den oben angedeuteten anderen Motiven wären).

So erhob der Begründer der SDA in Srebrenica, Ibran Mustafic, nach dem Fall der Stadt Gefangener der bosnisch-serbischen Armee, in einem in dem bosnischen Blatt Slobodna Bosna am 17.6.96 erschienenen Interview schwere Vorwürfe gegen seine Staats- und Armeeführung:

Das Szenario für den Verrat von Srebrenica wurde bewußt vorbereitet.


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http://www.labournetaustria.at/archiv41.htm
Wie Kackenze dokumentierte, war so ziemlich Alles Anders, wie uns die damalige Main Stream presse erzählen wollte.

Der Konflikt in Sarajevo begann, als islamische Fanatiker am 1. März 1992 einen Mordanschlag auf eine serbische Hochzeitsgesellschaft verübten. Daraufhin errichteten die Serben in Sarajevo Barrikaden, um sich vor weiteren Anschlägen zu schützen. Die jugoslawische Bundesarmee wollte am 3. Mai 1992 friedlich und ohne Schiessbefehl aus Sarajevo abziehen. Ihr wurde von Alija Izetbegovic ein sichrerer und ungehinderter Abzug versprochen. Die jungen Soldaten wurden jedoch hinterrücks überfallen und beschossen. 27 junge Soldaten wurden an Ort und Stelle ermordet. Weitere 270 Soldaten wurden gefangen genommen und eingesperrt. Einige der Männer überlebten die Haft und die Folterungen nicht. Einen fast identischen Vorfall gab es damals in Tuzla. Einen Tag vor dem Überfall auf die Soldaten wurden im Stadtteil Pofalici in Sarajevo an einem einzigen Tag 200 serbische Zivilisten ermordet. Bedingt durch diese Vorfälle wurde Sarajevo zur geteilten Stadt. Die Serben besiedelten Vororte und Stadtteile Sarajevos wie z.B. Vogosca, Vraca, Lukavica, Grabavica, Dobrinja, Ilidza usw.Nun bombardierten sich die moslemischen und serbischen Bewohner Sarajevos jahrelang gegenseitig. In Klaus Bittermanns Buch "Serbien muss sterbien" wird beschrieben, dass die serbischen Stadtteile Sarajevos von der moslemischen Seite jahrelang bombardiert wurde - ohne die Kameras der westlichen Öffentlichkeit. Der amerikanische Journalist Arnold Sherman hielt sich eine zeit lang in einem serbischen Stadtteil Sarajevos auf. In seinem Buch "Die Zerschlagung Jugoslawiens" schreibt er, dass dieser Stadtteil von Moslems dauerbombardiert wurde! Das gleiche schreibt auch der ehemalige UN-General LewisMc Kenzie in seinem Bosnienbuch. Der US-Jounalist Peter Brock zählte an mehreren Tagen die Einschläge in Sarajevo. Das Ergebnis seiner Statistik: An vielen Tagen schlugen in Sarajevo mehr Bomben aus moslemischen Stellungen ein als aus serbischen! Nachzulesen in seinem Buch "Bei Andruck Mord: Die deutsche Propaganda und der Bosnienkrieg". So ist es auch zu erklären, dass heute von den ursprünglich 150'000 Sarajevo-Serben kaum mehr einer dort lebt. Zudem wurden in Sarajevo während des Krieges tausende Serben getötet.
Es ist also niemandem gedient, wenn ein teil der Geschichte einfach verschwiegen wird.

Der Bericht wurde zwischen April und Oktober 1999 erst geschrieben, also 4 Jahre nach dem Vorgang und später vor dem ITCY bei der Anklage gegen Milosevic sprachen viele auftretende frühere UN und NATO Genräle eher für Milosevic bzw. die Serbische Armee und zugleihc verweigerte die UN und die USA Origianl Berichte ihrer Beobachter wie Branco dem Internationalen Gerichtshof und der Anklage um Del Ponte.

Und dann dieser Bericht nach Jahren, soll wohl mehr eine Alibi Funktion erfüllen. Dafür flossen die Vorstellungen u.a. von Naser Oric ein, der ausdrücklich erwähnt ist.

UN Report 1999 pdf in English über den Fall von Srebrenica
Der UN Report vom 15. Janaur 1999 in anderen Sprachen

http://www.un.org/Docs/journal/asp/ws.asp?m=A/54/549

Unter Punkt 223 wird die Übernahme der Enklave durch die Serben festgestellt. man sprich davon, das dabei auch etliche Zivilisten umkamen. "bekanntlich nennt die NTAO das Kollateral Schaden (und im Irak starben durch die Amerikaner 100.000 Zivilisten inzwischen. )

Es fällt auf, das 4 Jahre nach Srebrenica der UN Bericht nur von einer Zahl von Zivilisten spricht! Die Propaganda Presse, brachte zu diesem Zeitpunkt längst 8.000 ermordete Zivilisten.

"killed a number of Bosnien civilians"

Unter Punkt 225 werden u.a. die Attaken, Plünderunjgen der Bosnier erwähnt u.a. auf das Serbische Dorf: Visjnica, wo Häuser niedergebrannt wurden und Zivilisten umgebracht wurden in Folge.

Ab Seite 53 dann die richtige Eroberung von Srebrenica, wo wie unter Punkt 254 die Bosnischen Truppen enfach mal einen Holländischen Soldaten in den Kopf schossen, der sofort starb.

Seite 73 dann unter D)

"killed of hundreds man of boys began"

Medien und Krieg - Wie in vergangenen Kriegen manipuliert wurde, um kriegslüstern zu machen
Sarajewo 5.2.1994 - Bomben für den Frieden
Ralph Hartmann in 'Ossietzky', Ausgabe 8/2005

„Bomben für den Frieden. Stoppt die Nato die Serben?“ Mit dieser Schlagzeile überschrieb der 'Spiegel' im Februar 1994 seine Titelgeschichte über den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Was war geschehen?

Fernsehbilder vom 5.2.1994 Fernsehbilder vom 5.2.1994 Fernsehbilder vom 5.2.1994

Am 5. Februar 1994 waren bei einem Bombenanschlag auf den kleinen Markale-Marktplatz in Sarajewo 68 Menschen ums Leben gekommen und 200 verletzt worden. Die Nachrichten und Filmberichte der Medien über das blutige Massaker verbreiteten weltweit Entsetzen. Was die deutschen Fernsehstationen sendeten, ging bis an die Grenze des Erträglichen. Die Bilder der verstümmelten Leichen, der toten Kinder, der blutüberströmten Männer und Frauen, aufgenommen mit einer hin- und herzuckenden Kamera, trugen das Grauen in jedes Wohnzimmer, und ein spontanes Verlangen ward übermächtig: Dieses Blutvergießen muß beendet werden, den Mördern muß das Handwerk gelegt werden!

Die Kommentatoren der schockierenden Bilder wiesen den Gefühlen Richtung und Ziel. Die Explosion hatte sich gerade ereignet, die UNO-Beobachter und Blauhelme vor Ort hatten mit der Untersuchung von Ursachen und Schuld noch nicht einmal begonnen, da wußte der ARD-Korrespondent Friedhelm Brebeck in seinem erschütternden Tagesschau-Bericht vom 5. Februar schon, daß es sich um eine »serbische Granate« gehandelt habe.

Dabei blieb es, auch als es sich herausstellte, daß die Opfer an der unteren Körperhälfte getroffen waren, niemand an diesem Tag überhaupt einen Granatenabschuß in Sarajewo gehört hatte, auf dem Marktplatz keine Granatenteile zu finden waren und die moslemische Seite sich mit der Begründung, mit Mördern könne man nicht zusammenarbeiten, weigerte, einer nationalen Untersuchungskommission zuzustimmen. Als dann schließlich international Berichte erschienen, die Explosion sei von moslemischer Seite herbeigeführt worden, und die UNO in einem offiziellen Untersuchungsbericht von der »Unmöglichkeit« sprach, »die Granate vom 5. Februar einer der beiden Seiten - der serbischen oder der bosnischen - zuordnen zu können«, wurde das von der Mehrheit der bundesdeutschen Medien ignoriert. Einmal Serben, immer schuldig! Es gab keinen Grund, sie zu entlasten, zumal dem eiligen Schuldspruch unter dem Beifall der erregten Öffentlichkeit die Strafe auf dem Fuße gefolgt war: Die NATO drohte den Serben mit dem Einsatz der Luftwaffe.

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http://www.arbeiterfotografie.de/milosev...sevic-0003.html
Ein dunkles Kapitel in der griechischen Geschichte wird trotz griechischer Quellen vom griechischen Regime geleugnet.

Es waren neben serbischen auch griechische Freischärler, welche am Völkermord an den Bosniaken mitgemacht haben. Griechische Medien selbst hatten seinerzeit darüber berichtet.

http://www.srpska-mreza.com/Bosnia/Srebr...uicide-1995.jpg
Zitat:
Zwei Tage nach dem Fall der Enklave, als das Massaker an den eingeschlossenen Muslimen der Kleinstadt weitgehend abgeschlossen war, berichtete die Athener Tageszeitung “Ethnos”, dass in Srebrenica die griechische und die serbische Flagge Seite an Seite gehisst worden seien, als Beweis “der Liebe und der Solidarität der beiden Völker und der Dankbarkeit, die die serbischen Soldaten für die griechischen Freiwilligen empfinden, die an ihrer Seite kämpfen”. Diese Art der Berichterstattung über die größten Verbrechen auf europäischem Boden seit 1945 war in Griechenland Regel, nicht Ausnahme.

Der frühere griechische Parlamentsabgeordnete und Minister Andreas Andrianopoulos macht die “absurd pro-serbische” Berichterstattung der Massenmedien des Landes dafür verantwortlich, dass die öffentliche Meinung in Griechenland “den Westen” für alle Übel der Belgrader Kriege verantwortlich machte. Andrianopoulos ist als einer der wenigen gegen diesen Meinungsstrom geschwommen. Er war es auch, der im Jahr 2005 im Parlament eine Untersuchung der näheren Umstände der griechischen Beteiligung an dem Massaker verlangte.

Andrianopoulos wird übrigens auf diesem Blog gelegentlich zitiert. Nach eigenen Angaben wurde er von der Staatsanwaltschaft zu einem Gespräch eingeladen, bevor der Fall versandete:


Zitat:
Er habe die mit der Untersuchung beauftragte Staatsanwältin auf Zeitungsartikel und Fotografien aufmerksam gemacht, in denen sogar die Namen griechischer Kämpfer erwähnt wurden, sagt er. “Aber danach geschah nichts. Ich habe nie wieder etwas gehört.” Er habe daher auch “nicht die leiseste Ahnung”, was aus den Ermittlungen geworden sei, obwohl er annehme, dass die Staatsanwaltschaft die mit dem Verbrechen in Verbindung gebrachten Männer durchaus ausfindig machen könne - zumal einer der mutmaßlichen Mittäter noch nach seiner Anfrage im Parlament in einem ausführlichen Zeitungsinterview über die Griechen in Srebrenica berichtet habe. Doch es war nicht nur Desinteresse, das Andrianopoulos nach seinem Vorstoß begegnete. Der zuletzt parteilose Abgeordnete spricht auch von gehässigen Medienkommentaren, in denen gefragt wurde, warum er diese alte Geschichte ausgrabe.

Zu dem griechischen "Anteil" am Völkermord in Srebrenica hat auch der Grieche, Takis Michas seinerzeit ein Buch mit dem Titel "Die unheilige Allianz Griechenland und Milosevics Serbien" veröffentlicht, und schrieb:


Zitat:
"Griechen kämpften in Srebrenica mit dem Wissen der griechischen Behörden. Es gab in Griechenland jeden Tag Berichte über diese Leute, die in Bosnien gegen eine Regierung kämpften, die damals von der Staatengemeinschaft als die einzige legitime Regierung des Landes anerkannt war. Aber niemand hat versucht, dem nachzugehen," so Michas.

Nach Bosnien seien sie mit der vagen Vorstellung gegangen, “dass sie im Kampf gegen die Muslime irgendwie auch für die griechische Souveränität kämpften”. Über die serbischen Massaker in Bosnien sei nämlich kaum und zudem meist in Form von Meinungsartikeln berichtet worden. Takis spricht von einer “umfassenden Unterstützung” der griechischen Medien und auch der Mehrheit der Öffentlichkeit für die Politik Milosevics in Serbien, Kroatien und Bosnien. Das führe jedoch zu einer wichtigeren Frage: “Wer hat das organisiert, wer hat es angeordnet?”

Seine Recherchen führten den Autor bis an die Regierungsspitze. Der bis 1993 regierende konservative Ministerpräsident Mitsotakis habe auf Milosevic gesetzt, weil er ihn - einer damals auch anderswo gängigen Fehleinschätzung folgend - für einen Stabilitätsfaktor hielt. Zudem nahm aber auch und gerade die griechische Linke für Milosevic Partei, denn der Umstand, dass er zeitweilig scheinbar gegen die Amerikaner kämpfte, schien ihn für einige Leute zu einem Linken zu machen. Der Antiamerikanismus, der bei den Griechen schon ein vogue war, bevor er durch George Bush auch anderswo zur Erkennungsparole politischer Korrektheit wurde, ist laut Michas in Griechenland schlicht eine Variante des Nationalismus, der mit dem eingebildeten Antikapitalismus vieler Hellenen Hand in Hand gehe.



Von den etwa hundert Angehörigen einer griechischen Freiwilligengarde in Serbisch-Bosnien waren im September 1995 vier von Karadzic mit dem Orden des ,Weißen Adlers’ ausgezeichnet worden:


Zitat:
Wo diese für ihre Teilnahme an einem Großverbrechen heute ausgezeichneten Männer sind und was sie treiben, interessiere die Behörden in Griechenland heute ganz offensichtlich nicht, kritisiert Takis Michas. Wie Andreas Andrianopoulos wurde auch er von der Staatsanwaltschaft in Sachen Srebrenica vorgeladen. Man habe ihn dort gebeten, Namen und die Adressen der griechischen Kämpfer zu nennen. “Ich habe geantwortet, dass ich einige der Namen habe, aber nicht die Adressen und dass es zudem auch nicht meine Aufgabe sei, sie ausfindig zu machen. Ich bin kein Polizist.” Dabei sei es dann geblieben. “Nichts ist passiert. Nach mehr als einem Jahr sind keinerlei Anklagen erhoben worden.”

Mit seinem Buch über die griechische Verleugnung des Völkermordes an den Bosniaken hat sich Michas in seinem Heimatland zu einem Verräter gemacht.


Zitat:
Das Buch: Unholy Alliance: Greece and Milosevic's Serbia: Greece and Serbia in the Nineties

Amazon.de: Unholy Alliance: Greece and Milosevic's Serbia: Greece and Serbia in the Nineties (Eastern European Studies (College Station, Tex.), No. 15.): Takis Michas, Michales Papakonstantinou: English Books

von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Steinmeier das AA und seine perverse Rechts Auffassung im Auftrage der Albaner Mafia  

Chuzpe war bekanntlich bisher die Bitte des vor Gericht stehenden jugendlichen Elternmörders um mildernde Umstände, weil er Vollwaise sei.
Inzwischen ist der junge Mann von einem veritablen Außenminister abgelöst worden.

Foto: googleHerr Steinmeier, der vor wenigen Wochen das Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt und damit die UNO-Sicherheitsratsresolution 1244 gebrochen hat, die eine einseitige Trennung der Provinz von Serbien verbietet, Herr Steinmeier, der ohne Rechtsgrundlage eine EULEX-Mission aus 2000 Richtern und Beamten für das Kosovo ins Leben gerufen hat, dieser Herr Steinmeier ruft Serbien dazu auf, sich an die Resolution 1244 zu halten:

PM des AA vom 17.03.2008 | 16:18


Auswärtiges Amt
Verurteilung der gewalttätigen Ausschreitungen in Nord-Mitrovica

Angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen im Zusammenhang mit der Besetzung eines Gerichtsgebäudes im Norden der Stadt Mitrovica erklärte Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier heute (17.03.) in Jerusalem:

„Die Gewaltakte serbischer Demonstranten gegen Kräfte der UNMIK-Polizei und der internationalen Schutztruppe KFOR in Nord-Mitrovica sind inakzeptabel und durch nichts zu rechtfertigen. Ich verurteile sie auf das Schärfste. Die hierfür Verantwortlichen müssen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Die VN-Resolution 1244 und damit die Zuständigkeit von UNMIK auch für den Norden des Kosovo müssen ohne Abstriche und von allen Seiten respektiert werden.
Die internationale Gemeinschaft wird allen Versuchen, dies in Frage zu stellen, entschlossen entgegentreten. Ich unterstütze daher nachdrücklich die von UNMIK und KFOR eingeleiteten Schritte, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Die Rechnung serbischer Nationalisten darf nicht aufgehen!“

Besonders pikant: Die in Mitrovica festgenommenen Serben wurden ins Gefängnis nach Pristina verbracht. Eine UNMIK-Meisterleistung! Dies verwundert jedoch nicht, wenn man weiß, wer der Chef dieser Behörde ist: Joachim Rücker, ehemaliger Oberbürgermeister von Sindelfingen und Angehöriger des Auswärtigen Dienstes.

Dieser offenkundig unfähige Provinzpolitiker, der mit dem in Den Haag wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stehenden, ehemaligen Ministerpräsidenten und – immer noch - Mafia-Boss Ramush Haradinaj, ein herzliches Verhältnis zur Schau stellte und ihn persönlich mit den besten Wünschen aus dem Kosovo verabschiedete, war zudem etwas unsicher geworden, wer denn nun sein Dienstherr sei. Er entschied sich vor wenigen Tagen für den deutschen Außenminister anstatt für den UNO-Generalsekretär – und hatte mit Zitronen gehandelt. Wie das kam?

Nun, Rücker wollte dem serbischen Minister für das Kosovo, Slobodan Samardic, die Einreise nach Mitrovica zu den Kosovo-Serben verbieten. Schließlich, so dachte er wohl, darf ich mir die weitere Karriere nicht verbauen, nachdem mein Außenminister Stein und Bein behauptet, dass Kosovo völkerrechtlich nicht mehr Teil Serbiens ist. Außerdem kam ihm wohl auch der Vorname des Ministers nicht geheuer vor. Daraufhin setzte es aus New York eine schallende Ohrfeige: Die UNO-Vorgesetzten erklärten, dass die Resolution 1244 das Kosovo als Teil Jugoslawiens bezeichne, dessen Rechtsnachfolger Serbien sei, und er solle mal ganz schnell seine Entscheidung zurücknehmen. Und so geschah es.

Wichtiger als meine persönliche Schadenfreude ist aber etwas anderes: Die Anweisung der UNO entlarvt die „Rechtsauffassung“ der Bundesregierung, Kosovo sei seit seiner einseitigen Erklärung vor einem Monat ein unabhängiger Staat, als feiges Wegducken vor befürchteten amerikanischen Prügeln.
Wenn sich Herr Steinmeier nun an seine eigene Aufforderung hielte, „die VN-Resolution 1244 müsse ohne Abstriche und von allen Seiten respektiert werden“, und dies in der nächste Kabinettsitzung der Bundesregierung durchsetzte, müssten die KFOR-Soldaten der Bundeswehr nicht länger im rechtsfreien Raum agieren. Andernfalls laufen sie auch weiterhin Gefahr, sich vor einem nationalen oder internationalen Gericht verantworten zu müssen.

Nachzulesen ist der Fall Rücker in der Süddeutschen Zeitung vom 19. März 2008 auf Seite 4, prominent in der Mitte platziert.

*Der Autor war 38 Berufsoffizier in der Bundesluftwaffe, vertrat die Bundesrepublik in verschiedenen NATO-Gremien und multinationalen Stäben und arbeitete in den letzten Jahren seiner Dienstzeit im Bundesministerium der Verteidigung.
© Medienanalyse-International

Der Verlust der Glaubwuerdigkeit dieser Leute ist enorm auf dem Balkan seit Ende 1998!

Steinmeier ist volllkommen durch geknallt. Die angeblichen Zusagen der Kosovo Mafia Regierung und die Zusage vom Mafia Partner Hashim Thaci ist so wenig wert, wie ein gebrauchtes Toiletten Papier. Ein Deutscher Aussenminister mit soviel krimineller Energie gehoert wie die NAZI Regierung vor ein UN Tribunal, denn soviel Mist glaubt absolut niemand, das irgendeine Zusage von einem Moerder und gut dokumentierten Verbrecher irgendwas gilt, der sogar 1993 aus Albanien fluechtete, als er seinen Zimmer Studenten Kollegen Herrn Urta erstochen hatte.

Die Bundesregierung warnte vor Versuchen von serbischer Seite, den Unabhängigkeitsstatus des Kosovos in Zweifel zu ziehen. Außenamtssprecher Martin Jäger sagte in Berlin, er gehe davon aus, dass die KFOR und die UNMIK-Polizei die Lage wieder unter Kontrolle brächten. Eine Teilung des Kosovos komme nicht in Frage, die Regierung in Pristina habe dazu verbindliche Zusagen gemacht.

DW

Das ist keine Politik, sondern kriminelles agieren wie die gesamte Politik aus Deutschland seit 1999 im Albaner Raum im Balkan.

Wer ist zuständig in Kosova ? 

Sonntag, 18. Mai 2008
Seit dem 17. Februar dieses Jahres ist Kosova angeblich unabhängig. Es handelt sich jedoch nur um eine Unabhängigkeit auf dem Papier. Nicht das Volk ist zuständig für seine Angelegenheiten, sondern es existiert nur ein Pseudonym für einen absolutistischen Zustand. Dieses Pseudonym nennt sich Demokratie. Bis zum 15. Juni soll geklärt sein wie die Kompetenzen zwischen UNMIK und EULEX Mission aufgeteilt werden. Sicher ist, die UNMIK bleibt im Land, die EULEX kommt hinzu, der serbische Staat bleibt in Kosova existent und daneben gibt es eine „ kosovarische Regierung“ Letztere hat in der

berüchtigten Verfassung die unbeschränkte Handlungsvollmacht des Leiters des internationalen EU- Vertreters ICO akzeptiert. Die Soldaten in Kosova werden weiter von der NATO gestellt. Dennoch will die NATO wissen wie die Kompetenzen nach dem 15 Juni aufgeteilt werden. Die Presse vermeldet dazu: „Zum 22. Mai hin plant Jaap de Hoof Scheffer, NATO-Generalsekretär, eine Konferenz mit dem Generalsekretär der UN, Ban-Ki Moon, um endgültig zu klären, wie die Zuständigkeitsbereiche nach dem 15. Juni aussehen werden. Vor allem geht es ihm dabei um die KFOR, die ja auch weiterhin im Kosovo bleiben wird, auch wenn die UNMIK nicht mehr vorhanden ist und von daher wissen muss, wer oder was der Ersatz für die UN sein wird.“
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Warum tüchtige Ausländer Deutschland verlassen        

Genau so ist es leider nun mal, weil es Millionen von sehr tüchtigen Ausländern in Deutschland gibt, welche oft auch noch sehr schlecht bezahlt werden.


Jung, gut und unerwünscht

Hochqualifizierte türkischstämmige Akademiker wandern aus, weil sie sich in Deutschland missachtet fühlen - in anderen Ländern werden die Talente umworben.

Für das Bewerbungsgespräch bei einer großen Möbelfirma in der Nähe von Mönchengladbach hatte sich Oguz-Han Yavuz ordentlich in Schale geworfen: feiner Anzug, weißes Hemd, silberfarbene Krawatte. Als dem Betriebswirt der Bus vor der Nase wegfuhr, beschloss er, ein Stück zu Fuß zu gehen. Doch er kam nicht weit.

"Was lungern Sie hier herum?", sagt Yavuz, habe ihn ein Polizist angeherrscht, der seinen Streifenwagen neben ihm zum Stehen gebracht hatte. Obwohl Yavuz keineswegs wie ein Stadtstreicher aussah, bestand der Beamte darauf, dessen Personalien zu überprüfen. Nachdem er seinen Ausweis zurückbekommen hatte, sagte Yavuz "Tschüs". Der Polizist sagte nichts.

Das war der Moment, so erzählt es Yavuz, 30, in dem er genug hatte. Genug von diesem Land, genauer gesagt: genug davon, in diesem Land Türke zu sein. Er ist in Neuss geboren und besitzt seit 13 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft. Aber er hat eine dunklere Haut als die meisten Deutschen. Deshalb wird er beim Einkaufen oder in der Bank immer wieder gefragt: "Verstehen Sie Deutsch?"

Der Betriebswirt will nun das Land, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist, verlassen. Er plant, in die Türkei auszuwandern. Sein älterer Bruder ist Pilot bei der Fluglinie Emirates und wohnt in Dubai. "Aber ich würde auch nach China gehen", sagt Yavuz. "Ob ich am Ende in Deutschland oder im Ausland Ausländer bin, spielt keine große Rolle."

Yavuz ist Teil einer Bewegung, die türkischstämmige Akademiker in Deutschland erfasst hat. Viele der klügsten Köpfe der rund 2,7 Millionen Menschen starken türkischen Community werden, wie einst ihre Eltern, zu Migranten - allerdings in entgegengesetzter Richtung: Sie kehren Deutschland den Rücken, weil sie sich hier unerwünscht fühlen und anderswo bessere Chancen sehen. Aus Kindern von Einwanderern werden Auswanderer.

Migration sei "wie ein Barometer für den Standort Deutschland", sagt der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU): "Attraktive Länder haben Einwanderer, weniger attraktive haben Auswanderer."

Das Krefelder Institut futureorg hat gerade 250 türkische und türkischstämmige Akademiker befragt, von denen knapp drei Viertel in der Bundesrepublik geboren wurden. Laut einer Zwischenauswertung erklärten 38 Prozent, sie wollten in die Türkei auswandern. Als Begründung gaben 42 Prozent an, in Deutschland fehle ihnen das "Heimatgefühl". Fast vier Fünftel bezweifelten, "dass in Deutschland eine glaubwürdige Integrationspolitik betrieben wird".

Ein "Armutszeugnis für Deutschland" nennt der Sozialwissenschaftler Kamuran Sezer, der die Umfrage leitete, die Ergebnisse, auch angesichts der Probleme auf dem Arbeitsmarkt: Erstmals seit vielen Jahren werde es dieses Jahr ein Überangebot an Lehrstellen geben, warnte Anfang vergangener Woche der Deutsche Industrie- und Handelskammertag.

Im globalen Wettlauf brauchen die westlichen Länder in Zeiten zurückgehender Geburtenraten junge, leistungswillige Migranten. Im Silicon Valley in den USA stammt mittlerweile bei jeder zweiten Technologiefirma ein Gründer aus einer Einwandererfamilie. "Wenn solche Leute das Land verlassen", so der amerikanische Publizist Fareed Zakaria, "dann geht die Innovation mit ihnen."

In Deutschland liegt die Zahl der Studierenden mit türkischem Hintergrund bei über 20 000. Dass mehr als ein Drittel der von dem Krefelder Institut befragten jungen Deutschtürken in die Türkei auswandern wollten, obwohl die meisten das Land nur von Urlaubsreisen oder Verwandtenbesuchen kennen, war für den Sozialwissenschaftler Sezer "eine große Überraschung". In jedem Fall zeigt die Untersuchung: Die meisten türkisch-deutschen Akademiker erleben sich als Fremde in ihrem Geburtsland. Wenn sie dann noch feststellen, dass bilinguale Akademiker in der Türkei, aber auch in anderen Ländern umworben werden, hält sie nicht mehr viel.

Solchen Emigranten den Weg zu einem attraktiven Job im Ausland zu ebnen, das hat Ediz Bökli, 34, zu seinem Beruf gemacht. Es ist ein florierendes Gewerbe. Der Diplompsychologe ist mit den beiden Angestellten seiner Personalberatung gerade in ein neues Büro in der Hauptgeschäftsstraße von Osnabrück gezogen. Bökli hat die Daten von rund 4000 in Deutschland sozialisierten türkischen Akademikern in seinen Computern.

Das Interesse an Jobs in der Türkei sei "sehr groß", berichtet er: Die Gehälter für Führungspositionen haben sich in der Türkei dem deutschen Niveau angenähert. Gleichzeitig ist das Leben dort billiger. Besonders Betriebswirte und Ingenieure werden gesucht. Die Firmen wollen Deutschtürken, die beide Kulturen kennen, beide Sprachen perfekt beherrschen - und die eine Arbeitsmoral haben, wie sie gemeinhin den Deutschen zugeschrieben wird. "Die Nachfrage nach diesem Personenprofil ist deutlich gestiegen", so die für Vermittlung in die Türkei zuständige Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit.
In Deutschland sei ein ausländischer Name bei Bewerbungen gewöhnlich ein Nachteil, sagt Bökli. Vor vier Jahren hatte er ein Vorstellungsgespräch bei einem sehr großen deutschen Unternehmen. Es lief gut, und deshalb war der Psychologe ziemlich erstaunt, als ihm der Personalchef absagte. Er habe zu den drei Besten gehört, erfuhr Bökli, "aber die Einheit besteht nur aus Deutschen, und da könnte es interkulturelle Probleme geben".

Bökli fördert nun als Personalberater einen Exodus, von dem er selbst sagt, es handle sich um "einen Braindrain, der für die türkische Community in Deutschland fatal ist". Eine "Katastrophe" nennt Integrationsminister Laschet den Aderlass: "Auch die türkische Gemeinschaft in Deutschland braucht Eliten und Vorbilder."

Denn die, die hier bleiben, das seien auf jeden Fall die Ungebildeten, die weder richtig Deutsch können noch richtig Türkisch. "Die bleiben schon deshalb", meint Bökli, "weil nirgendwo sonst ein vergleichbares Sozialsystem verfügbar ist."

Wissenschaftler des Essener Zentrums für Türkeistudien gehen davon aus, dass im Schuljahr 2004/05 viermal mehr Schüler mit türkischem Hintergrund Hauptschulen besuchten als Gymnasien. "Die Hartz-IV-Empfänger wandern nicht aus", sagt die Kölner SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün. Für sie ist die Abwanderung der Akademiker "ein Horrorszenario". Es verschwänden genau diejenigen, die Brücken zur deutschen Mehrheitsgesellschaft schlagen könnten.

Neben der Türkei stehen als Auswanderungsziele vor allem der Persische Golf und englischsprachige Länder hoch im Kurs. "Die Briten sind toleranter", sagt ein türkischstämmiger Unternehmensberater aus Mannheim. In Deutschland hat ihm sein Ex-Chef in einem großen Unternehmen einmal erklärt: "Sie können drei deutsche Pässe haben, für mich bleiben Sie ein Türke."

"Bildung hin oder her, man fühlt sich ausgegrenzt und nicht akzeptiert", sagt Eda Gökçen Yücel, 28, aus Bremen, die demnächst ihr Studium in Medizintechnik beenden wird und schon mehrere Angebote von türkischen Firmen hat.

Ein Betriebswirt aus Düsseldorf sah sich unlängst in New York nach Jobs um. "Nach einer Woche", erzählt er, "fühlte ich mich wie ein Amerikaner." In Deutschland fühlt er sich auch nach 26 Jahren nicht ganz heimisch. Hier suchte er auch, obwohl er sein Diplom mit 1,0 machte, wesentlich länger nach einem Job als deutsche Kommilitonen - die deutlich schlechtere Noten hatten.

Eine Erfahrung, die alle türkischstämmigen Akademiker verbindet - irgendwann fordern Deutsche sie mehr oder weniger unfreundlich auf: Geh doch wieder dahin, wo du herkommst.

Dilsad Budak, 27, die mit anderthalb Jahren aus Istanbul nach Deutschland kam, antwortet dann manchmal pampig: "Nein, ich hole alle meine Verwandten aus der Türkei hierher und bekomme noch dazu zehn Kinder."

Im vergangenen Jahr arbeitete die Rechtsreferendarin aus Düsseldorf vier Monate in einer Anwaltskanzlei in Istanbul. Sie bekam sofort mehrere gute Jobangebote. "In der Türkei wird deine Bikulturalität geschätzt", sagt sie.

Anfang kommenden Jahres, nach ihrem zweiten Staatsexamen, wird die Juristin höchstwahrscheinlich nach Istanbul gehen. Am Bosporus fühlt sie sich zwar auch als Ausländerin, "aber erwünscht". In Deutschland sei sie juristisch gesehen zwar Inländerin, "aber wenig erwünscht".

Cem Yurtsever, 36, hat diese Erfahrung schon hinter sich. Vor vier Jahren, nach seinem Architekturstudium, wanderte er nach Istanbul aus. Inzwischen hat er dort ein Architekturbüro - und eine Filiale in Köln. Als er im Herbst 2004 nach Istanbul zog, sagten seine Eltern, die in Duisburg lebten: "Spinnst du, in die Türkei zu gehen?"

Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Aysin Ipekci hat Yurtsever inzwischen den internationalen Wettbewerb für den Neubau der Kunstakademie Bezalel in Jerusalem gewonnen. "Ich habe nicht die Absicht", sagt er, "aus Istanbul wieder wegzugehen."
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Sonntag, 18. mai 2008
Jetzt sagt heute die Humedica natürlich! Man will jetzt und heute noch nach Birma - Ragun fliegen und hat angebilch dann für 60.000 Personen Medikamente dabei!

Schöne Lügen Geschichten, welche das Gangster Unternehmen AA Steinmeier finanziert, und dann erzählen die Märchen, das sie Partner in Brima hätten usw..


13.05.2008 - Offen oder verdeckt

NAYPYIDAW/BEIJING/BERLIN (Eigener Bericht) - Begleitet von
deutsch-französischen Drohungen mit einer militärischen Intervention
bricht am heutigen Dienstag der EU-Entwicklungskommissar zu
Verhandlungen nach Myanmar auf. Ziel ist es, das Land möglichst
umfassend für europäisches Hilfspersonal zu öffnen, darunter auch
Mitarbeiter staatlicher deutscher Stellen. Die Aktivitäten, die
offiziell lediglich den Opfern der Unwetterkatastrophe Beistand
leisten sollen, sind tatsächlich Teil einer Kampagne gegen die
Regierung in Naypyidaw. Hatte die Bundesregierung das Militärregime
jahrzehntelang unterstützt - unter anderem mit Waffenexporten -, um
von China unterhaltene kommunistische Kräfte niederzuwerfen, so setzt
sie seit Ende der 1980er Jahre auf einen Regierungswechsel in Myanmar,
weil Beijing einen Ausgleich mit der Armee gefunden hat und seine
Position in dem Land schrittweise stärkt. Die Aktivitäten gegen
Myanmar ergänzen die antichinesische Tibet-Kampagne und könnten
Hinweisen zufolge um den 8. August 2008 eskalieren. An diesem Tag
werden in Beijing die Olympischen Spiele eröffnet. Zugleich jährt sich
zum zwanzigsten Male der myanmarische Aufstand von 1988; der Jahrestag
soll mit neuen Protesten begangen werden. In den USA diskutieren
außenpolitische Kreise bereits über Militärschläge gegen Ziele in
Naypyidaw.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57234

Und jetzt sind die kriminellen Gutmenschen aus Deutschland beleidigt, weil niemand dieses kriminelle Gesocks und ihre Umtriebe wie im Balkan in Birma wünscht! Die Unterschlagungs Dumm Pyschopaten braucht nun mal niemand, welche auf Staatskosten und mit dem Geld des Steuer Zahlers ihren Unfug zelebrieren dürfen mit Hilfe der Georg Soros Fraktion aus dem AA.

 

in den nächsten Tagen die Einreise von 160 Uno-Experten ins Land erlauben - dies jedenfalls wurde der Uno vor Ort mitgeteilt.

Die Junta bestand allerdings darauf, dass nur Experten aus China, Thailand, Bangladesch und Indien ins Land dürften. Weiterhin aber sperrt sich das Land gegen die Einreise von westlichen Experten, die zwar dieser Tage in immer größerer Zahl in Rangun eintreffen, sich allerdings offiziell als Touristen ausgeben müssen.

Verwirrung herrschte am Donnerstagabend über einen angeblich von der Uno anberaumten Burma-Krisengipfel (mehr...).

Während der britische Premierminister Gordon Brown zunächst erklärte, die Vereinten Nationen organisierten eine solchen Gipfel, was er begrüße, hieß es am Abend von Seiten der Uno, Generalsekretär Ban Ki Moon wolle mit John Holmes einen hochrangigen Vertreter nach Burma entsenden.

pad/AP

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,553565,00.html

Die Gangster aus Kaufbeuren, entsorgen also wie es halt so üblich ist uralte und abgelaufene Medikamente u.a. der Bayerischen Apotheken, wenn man die Infos richtig liesst. Und eine Erlaubnis in Birma tätig zu werden besitzen diese Lügen Gestalten nicht und genauso wenig haben die ausser Flug Platz Angestellte überhaupt niemanden behandelt und versorgt.

Eine reine Betrugs NGO, wie es bei diesem Politischen Hintergrund halt so üblich ist. Allein der Transport dieser uralt Medikamente, kostet wesentlich mehr, als wenn man vor Ort in Thailand, oder Indien Medikamente einkauft. Aber das ist die billigsten Entsorgung alter Medikamente.


Neues aus Myanmar: humedica-Ärzteteams behandelten 100 Patienten - Menschen kommen mit Bussen
Von Steffen Richter, 16.05.2008

Neue Informationen erreichten uns vor wenigen Minuten telefonisch von unseren in Myanmar aktiven Ärzteteams. In den vergangenen Stunden konnten etwa 100 Patienten behandelt werden. Diese Menschen hatten teilweise beschwerliche Anfahrtswege auf sich genommen, um zur Hilfe zu gelangen.
................

Unser Einsatz in Myanmar wird freundlicherweise unterstützt von:

AIR BERLIN/LTU, HILFSWERK DER BAYERISCHEN APOTHEKER

http://www.humedica.org/aktuelles/neues_aus_myanmar
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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