Donnerstag, 8. mai 2008
In Deutschland bleibt die Korruption straffrei  


KORRUPTION Seite 38

Beeinflusst, nicht bestochen

Kopfschütteln in Amerika, Europa und auch Afrika: Die Große Koalition weigert sich, die Bestechung von Politikern unter Strafe zu stellen.

Die Gäste im Kanzleramt waren höflich, aber deutlich. Eine Gruppe afrikanischer Bischöfe und Kardinäle war Anfang Mai zu Angela Merkel gereist, um über die Lage auf dem Schwarzen Kontinent zu sprechen.

Ausführlich referierte der kongolesische Erzbischof Laurent Monsengwo Pasinya, dass Armut meist mit schlechter Regierungsführung und Korruption einhergehe. Und dann erinnerte der Afrikaner die Gastgeberin schnörkellos an ihre Verantwortung: "Auch Deutschland", sagte der Erzbischof, "hat die Uno-Konvention gegen Korruption noch immer nicht ratifiziert." Merkel schwieg. Die Kanzlerin weiß, dass ihre Regierung den weltweiten Übereinkommen gegen Korruption bis heute nicht beigetreten ist - anders als die USA, Frankreich, Großbritannien und 89 weitere Staaten.

Die Abgeordnetenbestechung steht in fast allen Demokratien unter Strafe. Merkel aber kann nicht ratifizieren, weil die Voraussetzung dafür fehlt. Das Parlament zieht nicht mit.

Der Bundestag müsste die bisher laxen Vorschriften gegen Bestechung von Abgeordneten deutlich verschärfen - doch die Parlamentarier weigern sich beharrlich. Die Große Koalition ist auch eine Koalition derer, die für sich selbst jede Veränderung ablehnen.

Verboten ist im Bundestag, aber auch in den Parlamenten der Länder und Gemeinden eigentlich nur, dass ein Volksvertreter sich richtig dämlich anstellt. Wie der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Sommerfeld im brandenburgischen Neuruppin. Ein Investor hatte dem klammen Stadtverordneten ein Darlehen über 100 000 Euro angeboten, wenn der einer Ausfallbürgschaft für ein Hotelprojekt zustimme. Sommerfeld unterschrieb einen Darlehensvertrag und votierte wie gewünscht.

Das Landgericht Neuruppin sah den "Stimmenkauf" als erwiesen an und verurteilte den Politiker im April zu einer Bewährungsstrafe - damit wurde erstmals einer der über 100 000 deutschen Parlamentarier wegen Abgeordnetenbestechung verurteilt. Sommerfeld hat Revision eingelegt. "Hätte der Mann das Geld nach der Abstimmung als Dankeschön bekommen, wäre nach dem Gesetz alles in Ordnung gewesen", sagt der Neuruppiner Oberstaatsanwalt Frank Winter, "das kann nicht so bleiben."

Ähnlich entschied der Bundesgerichtshof im vorigen Jahr: Der einschlägige Strafparagraf 108e werde oft "als praktisch bedeutungslose symbolische Gesetzgebung angesehen" und reiche nicht aus, "alle strafwürdigen korruptiven Verhaltensweisen - insbesondere auf kommunaler Ebene - zu erfassen". Deshalb solle der Bundestag, forderte die damalige Vorsitzende des 5. Strafsenats in Leipzig, Monika Harms, "für entsprechende Abhilfe sorgen". Harms ist inzwischen Generalbundesanwältin.

Die von ihr gewünschte Abhilfe aber will der Deutsche Bundestag nicht schaffen. SPD, CDU und CSU haben sich aufs Ignorieren und Abwarten verständigt. Zu groß seien "diffuse Ängste vor ungerechtfertigter Verfolgung", sagt Joachim Stünker, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Auch in der Union fürchtet eine schweigende Mehrheit, mit einer Strafverschärfung "nur das Jagdfieber der Staatsanwälte zu befeuern", sagt Jürgen Gehb, rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

Wer bei der FDP ein Widerstandsnest vermutet, der irrt. Die Liberalen wollen keine Verschärfung, wohl auch deshalb, weil in ihren Reihen die Wirtschaftsnähe am größten ist. "Abgeordnete sind Interessenvertreter und können nicht mit Beamten gleichgesetzt werden", die peniblen Vorschriften gegen Vettern-, Schatten- und Schmiergeldwirtschaft unterliegen, meint der Parlamentarische Geschäftsführer Jörg van Essen.

Konkrete Vorstöße laufen immer wieder ins Leere. Im vergangenen Jahr scheiterte Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) mit ihrem Versuch, Abgeordnetenbestechung unter Strafe zu stellen. Formulierungsvorschläge aus ihrem Ressort wiesen Unionspolitiker scharf zurück: "Als ob wir nicht selbst formulieren könnten", empört sich CDU-Mann Gehb.

Eine Koalitionsarbeitsgruppe brütet seither - ohne Ergebnis. Die Fraktionsspitzen wollen keine Unruhe riskieren, sie denken an ihre Wiederwahl, nicht an das Ansehen Deutschlands in der Welt.

Auf den hiesigen Stillstand reagieren Experten im Ausland zusehends pikiert. Es sei "sehr bedauerlich, dass der Bundestag es im Jahr der deutschen EU- und G-8-Präsidentschaft nicht schafft, die Konvention umzusetzen", sagt der für Korruptionsbekämpfung zuständige Uno-Repräsentant Dimitri Vlassis. Beim Kampf gegen Bestechung könne man "keinen Unterschied machen zwischen Kleinen und Großen, Beamten oder Abgeordneten". Und der Generalsekretär des Europarates, Terry Davis, fragte die deutschen Parlamentarier kürzlich öffentlich: "Was habt ihr zu verbergen?"

Die Abgeordneten stellen sich taub. Es scheint, als glaube das Berliner Parlament fest, was der Satiriker Kurt Tucholsky 1932 schrieb: "Ich höre immer: Korruption. In Deutschland wird nicht bestochen. In Deutschland wird beeinflusst."

PETRA BORNHÖFT, WOLFGANG REUTER
Schlimmer wie jede Bananen Republik!

In unseren Stellungnahmen zu den Parteispendenskandalen in den vergangenen Jahren haben wir immer wieder betont, dass der Begriff des Amtsträgers in unserem Korruptionsstrafrecht auch Abgeordnete umfassen muss, wenn politische Korruption glaubhaft eingedämmt werden soll. Das Verbot des Stimmenkaufs im Sinne des §108e StGB - also ausschließlich bei parlamentarischen Abstimmungen - entspricht nicht dem internationalen Standard. Nach dem Entwurf der Vereinten Nationen soll vielmehr jede Form politischer Korruption bei Parlamentariern strafbar sein. Unser Strafrecht weist insofern schon zum europäischen Standard bedenkliche Lücken auf, die international durchaus negativ zur Kenntnis genommen werden.

http://www.transparency.de/Brief-UN-UEbe...mmen.121.0.html

Im Original Link dann die Stellungsnahme der Deutschen Parteien, mit ihren Ausreden, warum sie so schön kriminell und korrupt sein dürfen und Schmier Gelder annehmen dürfen.
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Donnerstag, 8. mai 2008
Kosovaren Gangster erschiessen Gast Wirt  

Griechischer Gastwirt auf offener Straße hingerichtet
Schüsse durch die Autoscheibe
Lauf - Nach dem Mord an einem 36-jährigen griechischen Gastwirt in Lauf an der Pegnitz nahe Nürnberg fahndet die Polizei nach einem albanischen Brüderpaar. Die 29 und 32 Jahre alten Nürnberger sollen den Gastwirt am Samstag durch die Fensterscheibe seines Autos mit mehreren gezielten Schüssen getötet haben. Mögliches Motiv ist ein vorangegangener Streit.



Nach Angaben der Polizei wurde der Grieche regelrecht hingerichtet. Die Täter überholten auf der stark befahrenen Hauptstraße in Lauf das Auto des Griechen und zwangen ihn zum Anhalten. Einer der Täter stieg aus, ging zum Auto des Gastwirts und schoss mit einer Pistole oder einem Revolver mehrfach durch die Autoscheibe. Der 36-Jährige aus der Gegend von Lauf verblutete vor den Augen der geschockten Passanten. Ein 53-jähriger Hilfskoch, der ersten Angaben zufolge mit im Auto des Opfers saß, blieb offenbar unverletzt.

Den Tätern gelang die Flucht, jedoch konnten sich Passanten das Kennzeichen merken. Das Auto gehört Griechischer Gastwirt auf offener Straße hingerichtet Schüsse durch die Autoscheibe Lauf - Nach dem Mord an einem 36-jährigen griechischen Gastwirt in Lauf an der Pegnitz nahe Nürnberg fahndet die Polizei nach einem albanischen Brüderpaar. Die 29 und 32 Jahre alten Nürnberger sollen den Gastwirt am Samstag durch die Fensterscheibe seines Autos mit mehreren gezielten Schüssen getötet haben. Mögliches Motiv ist ein vorangegangener Streit. Nach Angaben der Polizei wurde der Grieche regelrecht hingerichtet. Die Täter überholten auf der stark befahrenen Hauptstraße in Lauf das Auto des Griechen und zwangen ihn zum Anhalten. Einer der Täter stieg aus, ging zum Auto des Gastwirts und schoss mit einer Pistole oder einem Revolver mehrfach durch die Autoscheibe. Der 36-Jährige aus der Gegend von Lauf verblutete vor den Augen der geschockten Passanten. Ein 53-jähriger Hilfskoch, der ersten Angaben zufolge mit im Auto des Opfers saß, blieb offenbar unverletzt. Den Tätern gelang die Flucht, jedoch konnten sich Passanten das Kennzeichen merken. Das Auto gehört zwei Kosovo-Albanern aus Nürnberg. Nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, kannten sich das Opfer und die Brüder. Vor der Tat hätten sie einen Streit gehabt, weswegen man eine Beziehungstat vermute. Endgültig geklärt sei das aber noch nicht. Über den Inhalt des Streits gab es keine Auskünfte. Von den Kosovo-Albanern fehlt bisher jede Spur. Die Polizei schließt nicht aus, dass die 29 und 32 alten Brüder versuchen, über Italien in ihre Heimat zu flüchten. Die Mörder hatten sich keinerlei Mühe gegeben, Zeugen zu vermeiden. Der Tatort liegt an der Hauptverkehrsstraße nahe einer Tankstelle. . Nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet.

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, kannten sich das Opfer und die Brüder. Vor der Tat hätten sie einen Streit gehabt, weswegen man eine Beziehungstat vermute. Endgültig geklärt sei das aber noch nicht. Über den Inhalt des Streits gab es keine Auskünfte. Von den Kosovo-Albanern fehlt bisher jede Spur. Die Polizei schließt nicht aus, dass die 29 und 32 alten Brüder versuchen, über Italien in ihre Heimat zu flüchten. Die Mörder hatten sich keinerlei Mühe gegeben, Zeugen zu vermeiden. Der Tatort liegt an der Hauptverkehrsstraße nahe einer Tankstelle.
http://www.merkur-online.de/mm_alt/regio...13ea529213d8088

"Tuttlingen ist kein Hort der organisierten Kriminalität"
TUTTLINGEN - Im Zuge des Schlages gegen einen international operierenden Drogen- und Menschenhändlerring haben die Ermittler zwei weitere Männer festgenommen. Insgesamt befinden sich damit elf Verdächtige in Haft. Vier der Männer, die alle vom Balkan stammen, sind in Tuttlingen und Immendingen verhaftet worden.
"Für die Polizei und den Zoll war dies ein bedeutsamer Schlag gegen das organisierte Verbrechen", sagte gestern Wolfgang Schoch, Sprecher der Tuttlinger Polizeidirektion. In einer minutiös abgestimmten Aktion hatten in der Nacht von Freitag auf Samstag insgesamt 400 Beamte von Polizei und Zoll einen Ring von Drogenhändlern und Menschenschmugglern zerschlagen (wir berichteten). Insgesamt 19 Wohnungen, Gaststätten und Rotlicht-Etablissements sind dabei in Bayern und Baden-Württemberg durchsucht worden.

http://www.szon.de/lokales/tuttlingen/st...0801290761.html

Täglich in den Nachrichten ob in der Schweiz, Österreich oder Deutschland

Europa importiert mit den Kosovo Gangstern halt auch die arachische Blutrache

Und wieder werden mal 2 umgelegt in einer ihrer Blutrache Aktionen, weil die Abrechung in kriminellen Geschäften nicht korrekt abgewickelt wurde.


Akt. 04.05.08; 14:04 Pub. 04.05.08; 11:33
Doppelmord in Wil: Vier Festnahmen
Nach der gestrigen Schiesserei in Wil SG, bei der zwei Männer getötet wurden, vier Männer verhaftet worden. Drei von ihnen wurden in der Nacht auf heute verhaftet, der vierte stellte sich am Morgen selbst. Auch das gesuchte Auto wurde sichergestellt. Über das Motiv der blutigen Tat kann im Moment nur spekuliert werden. Es könnte sich aber um eine Abrechnung in einem kosovarischen Bandenkrieg handeln.

http://www.20min.ch/news/stgallen/story/17371305
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Donnerstag, 8. mai 2008
Spekulation: Wollte Gorbatschow den Papst ermorden lassen?  

Gorbatschow war bestimmt kein Hardliner, aber anscheinend gibt es so ein Papier des Polit Büros


28. April 2008, 15:33 Uhr
Johannes Paul II.
Wollte Gorbatschow den Papst ermorden lassen?
Im Mai 1981 schoss der Türke Mehmet Ali Agca auf Papst Johannes Paul II. Doch schon zwei Jahre zuvor soll ein Attentat auf den Papst in Auftrag gegeben worden sein – vom sowjetischen Politbüro. Auch Michail Gorbatschow war angeblich an den Plänen beteiligt. Dafür soll es jetzt erstmals einen Beweis geben.

Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow soll 1979 den Geheimdienst KGB mitbeauftragt haben, Papst Johannes Paul II. zu töten. Der US-amerikanische Buchautor John O. Koehler sagte dem polnischen Nachrichtenmagazin „Wprost“, er habe in einem Moskauer Archiv eine entsprechende Anweisung mit den Unterschriften der neun damaligen Mitglieder des Politbüros der KPdSU der KPdSU gefunden. Kreml- und Vatikanexperten erklärten, das Dokument sei schon lange bekannt.

Die Welt
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Donnerstag, 8. mai 2008
Kommentar eines Insider über die Volks Vertreter  

Unsere hochgeschätzten Volksverräter im Bundestag... Ach nein, das muß natürlich Volksvertreter heißen. Jedenfalls möchten diese Herrschaften mehr Geld. Nachdem sie sich vor einem halben Jahr bescheidene 9,8 Prozent gegönnt haben, sollen es diesmal noch bescheidenere sechs Prozent werden. Also mehr als das Fünffache dessen, was dieses Jahr den Rentnern zugestanden worden ist, mit dem Hinweis, daß selbst das noch ein besonderer Gnadenakt der Kanzlerin zur Wahlkampfzeit wäre. Die Begründung dafür liefert der Tarifabschluß im Öffentlichen Dienst, den die Damen und Herren Abgeordneten natürlich für sich übernehmen wollen.

Zwischen den beiden Diätenerhöhungen liegt jedoch das Ermächtigungsgesetz, mit dem die Abgeordneten wesentliche Kompetenzen grundgesetzwidrig an die gesichtslose Obrigkeit in Brüssel abgetreten haben. Nach dieser Selbstentmachtung könnte der Bundestag durch ein Rudel dressierter Schäferhunde ersetzt werden, die auf Kommando das Pfötchen heben. 1933 hatten die Reichstagsabgeordneten nach ihrer Selbstentmachtung nichts mehr zu tun, ebenso wie 2008 die Bundestagsabgeordneten. Letztere besitzen jedoch die Unverschämtheit, für den letzten Rest an Wichtigkeit, der ihnen verblieben ist, mehr Geld zu verlangen. Nein, nicht verlangen, sondern sich selbst zuzuschanzen, denn für diese Herrschaften ist die Bundeskasse ein Selbstbedienungsladen.

Die Frage ist, wie lange dieses Spiel noch mit uns Bürgern getrieben werden kann. Vor 20, 30 Jahren waren Abgeordnete angesehene Leute, heute rangieren sie in der Skala der Verkommenheit ganz weit oben. Abgeordnete sind nicht diejenigen, die sich in heroischer Anstrengung für das Wohl des Volkes aufarbeiten, sondern es sind Leute, die ausschließlich ihr eigenes Wohl im Auge haben, ihre Pfründen, ihre zahlreichen Nebentätigkeiten, ihre Privilegien und natürlich ihre Wiederwahl. Dabei hat das Volk so wenig zu stören wie unbedingt nötig, mehr als untertänige Ergebenheitsadressen sind unerwünscht. Statt dessen feiert sich die Politikerkaste gegenseitig, schanzt sich Preise und Ehrungen zu, um so den Schein von erworbenen Verdiensten zu erwecken.

Dabei sind Abgeordnete jederzeit austauschbar. Wenn in Deutschland über Nacht alle Friseure verschwinden würden, hätten wir ein echtes Problem. Würden jedoch alle Politiker verschwinden, hätten wir die binnen eines Tages mit besseren Leuten ersetzt.

Am besten gefällt mir der Vorschlag von Peter Struck, die Abgeordneten dreimal die Woche auszupeitschen. Sechsmal pro Woche ist gar nicht nötig, sogar dreimal ist zuviel. Einmal pro Woche und für die Abgeordneten der großen Koalition 15% mehr Peitschenhiebe, würden vollkommen reichen. Ob ich die Peitsche führen möchte? Nein, denn ich habe das noch nie getan, das soll jemand übernehmen, der es wirklich kann. Ganz im Sinne von Peter Struck, hoffe ich.

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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Donnerstag, 8. mai 2008
Merkwürdige Tode u.a. ein CIA Agent aus dem Umfeld von Cheney  

Neuerliches Agentendrama - besonders für unseren Lucky Luke. big grin
Erst hatte ich die Fälle noch nicht weiter beachtet, doch jetzt brachte Wayne Madsen, ehemaliger NSA-Agent und einer der zuverlässigsten Informanten überhaupt, Licht ins Dunkel. Also lieber festhalten...

Letzte Woche wurde der ehemalige CIA-Agent Roland Carnaby in Houston von der Polizei am hellichten Tage auf offener Straße niedergeschossen. Carnaby hat 30 Jahre für die CIA gearbeitet, immer noch einen Vertrag bei der CIA und versuchte mit einer Deborah Jean Palfrey Kontakt aufzunehmen. Unmittelbar vor dem Mord rief Carnaby das FBI um Hilfe, doch die Leitung blieb still. Die Frau Carnabys hat einen Anwalt konsultiert und beabsichtigt, eine Klage gegen die staatlichen Stellen einzureichen.

Palfrey war wegen der Führung eines Callgirlrings angeklagt und sah ihr Leben bedroht, weshalb sie sich mit der CIA in Verbindung setzte. Letzten Donnerstag wurde sie erhängt aufgefunden. Eine Gebäudemanagerin, die Palfrey kannte und aus nachvollziehbaren Gründen für die Öffentlichkeit anonym bleiben wollte, bestreitet den der Öffentlichkeit bestimmten Selbstmord vehement.

Warum also ihr Tod? Ihre Callgirls versorgten die Hauptfiguren im Terorhaus, u.a. Cheney und Abramoff. Dabei haben diese wohl einiges über die Vorbereitungen zu 9/11 aufgeschnappt, denn Palfrey erwähnte, dass einiges davon für die 9/11-Kommission interessant gewesen wäre - oder besser sein sollte. Doch das Beste kommt noch - genau dieser Abramoff hatte in den Tagen vor 9/11 zwei der bezichtigten Attentäter die Benutzung seiner Casino-Boote gestattet.
http://www.chron.com/disp/story.mpl/hotstories/5741363.html
http://www.wesh.com/news/16142638/detail.html
http://www.whatdoesitmean.com/index1096.htm
http://www.prisonplanet.com/articles/may..._connection.htm
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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