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Der Visa Handel der Deutschen Botschaft und die Umtriebe der Diplomaten mit der Mafia
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Visa-Affäre
„Glückwunsch, du kannst nach Deutschland“
Von Markus Wehner
20. Februar 2005 Als Shkelzen D. Mitte Juni 2004 mit der Fähre aus Durres im italienischen Hafen Bari ankam, hielt der Austauschbeamte des Bundesgrenzschutzes den Albaner für verdächtig. D.
gab bei der Befragung bald zu, daß er sein Schengen-Visum bei der deutschen Botschaft in Tirana gekauft hatte - für 1.700 Euro.
Normalerweise belaufen sich die Gebühren für ein Visum auf hundert Euro. In der Botschaft, berichtete D., habe er sich in einem Büro an einen deutschen Beamten und eine Frau, eine
albanische Mitarbeiterin, gewandt. Die Frau habe ihm mitgeteilt, daß er den Betrag mitbringen müsse, wenn er ein Visum haben wolle. Vier Tage später habe er die geforderte Summe der jungen
Dame mit den schulterlangen braunen Haaren hingeblättert, sie legte das Geld in eine Schublade. D. bekam sein Visum gleich nach der Zahlung. „Herzlichen Glückwunsch, du kannst jetzt nach
Deutschland reisen, wie du willst, mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff“, habe ihm die Frau gratuliert.
Das Geschäft blühte
Andere Albaner, die in Bari oder auch auf dem Flughafen München vom Grenzschutz mit erschlichenen Visa ertappt wurden, erzählten ähnliche Geschichten: In der deutschen Botschaft wurden
massenhaft Visa verkauft. Die albanischen Ortskräfte kassierten vor den Augen deutscher Beamter. Gezahlt wurden bis zu 2.000 Euro je Visum. Quittungen wurden nicht ausgestellt, das sei
nicht üblich, hieß es.
Zum Thema
* FAZ.NET-Spezial: die Visa-Affäre
Das Visum mußte man aber nicht unbedingt im Botschaftsgebäude bezahlen, das Geschäft blühte auch vor der Botschaft. Denn dort standen die Verbindungsmänner zu den Bediensteten drinnen. Sie
verkauften Einladungen aus Deutschland, die sogenannten Verpflichtungserklärungen, mit denen man ein Visum für Deutschland und somit für den Schengen-Raum bekam. Daß der Reisewillige und
der Einlader sich nicht kannten, machte nichts. Falls der Grenzschutz oder die Polizei Fragen stellen sollten, gaben die Kriminellen vor der Botschaft ihren „Kunden“ eine Telefonnummer in
Deutschland mit, bei der die Einladung bestätigt würde. Der Durchschnittspreis für den Verkauf von Einladungen lag bei 2.000 Euro.
Vielfältige Methoden
Doch auch das war nur eine von vielen Methoden der Visaerschleichung. Die Männer vor der Botschaft verhökerten zudem Geschäftsunterlagen für Industriemessen in Deutschland, für 1.000 bis
2.000 Euro. Der Albaner Agim X. zahlte 2.400 Euro, um mit Unterlagen für die Münchner Fachmesse „Bau und Dach“ zwei Visa für sich und seinen Begleiter zu ergattern. Als er im Hafen Bari
aufflog - der angebliche Messebesuch bei „Bau und Dach“ war dort schon etwas zu oft vorgekommen -, gab er zu, daß er nach Italien zum Schwarzarbeiten gekommen sei. Als man ihn abwies, bat
er um eine Bestätigung, daß sein Visum nicht in Ordnung sei. So könne er sein Geld vom Verkäufer in Tirana zurückholen, begründete er sein Verlangen.
„Personen aus dem albanischen Raum versuchen meist mit erschlichenen Visa in den Schengen-Raum einzureisen“, resümierte ein deutscher Bundesgrenzschutzbeamter am Ende seines dreimonatigen
Austauschdienstes Ende Juni 2004 bei der Grenzpolizei Bari. Zusammen mit einem Kollegen hatte er in dieser Zeit bei Stichproben 110 albanische Staatsangehörige mit erschlichenen Visa
herausgefischt. In der Mehrzahl hatten sie ihre Visa von der deutschen Botschaft in Tirana.
„Offenbar kaum Überprüfungen“
Die Verbindungsbeamten stellten nicht nur fest, daß deutsche Beamte und albanische Mitarbeiter der Botschaft der Bestechlichkeit verdächtig waren. Sie fanden auch heraus, daß die deutsche
Botschaft Tirana „offenbar kaum Überprüfungen der Einladungen vornimmt“. Dabei wäre das nicht schwierig gewesen. „Teilweise war die Aufdeckung einer ganzen Serie von Fälschungen durch nur
einen einzigen Anruf beim angeblichen Einlader in Deutschland möglich“, schrieb einer der Beamten. Bei Erkundigungen habe man dann durch einen Beamten der Botschaft erfahren, daß angeblich
600 Blankoformulare für Einladungen in der Botschaft gestohlen worden seien.
Der Bericht der Beamten sorgte Ende Juni 2004 im Innenministerium für helle Aufregung. Sensibilisiert durch die dauernden Anfragen der CDU/CSU-Opposition zur massenhaften Visaerschleichung
in Kiew und anderen Orten, schlug Innenminister Otto Schily sofort Alarm beim Auswärtigen Amt. Zwei Tage später reisten zwei Beamte von Joschka Fischers Ministerium zusammen mit einem
Kollegen des Innenministeriums und einem des Bundeskriminalamtes nach Tirana, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Visa-Erschleichung wird zum Normalfall
Faz
In der Folge kam es zu einem dramatischen Anstieg der positiven Erledigung von Visumanträgen von Drittstaatsangehörigen. In der deutschen Botschaft in Tirana stieg die Zahl der
ausgestellten Visa von rund 9.000 im Jahr 1998 auf rund 19.000 im Jahr 2003 und in der deutschen Botschaft in Kiew von rund 130.000 im Jahr 1998 auf knapp 300.000 Im Jahr 2001.
Laut Auskunft des deutschen Bundesgrenzschutzes wurden von den ausgestellten Visa 50 bis 70 Prozent erschlichen. Viele der nach Deutschland eingereisten „Touristen“ nahmen in der Folge eine
illegale Erwerbstätigkeit auf und viele „junge Touristinnen“ glitten in die Prostitution ab. Auch soll es in manchen deutschen Botschaften – vor allem in Tirana und in Kiew – zu
Korruptionsfällen gekommen sein. Visa konnten für einen Preis von bis zu 2.000 Euro „gekauft“ werden. In Deutschland selbst wurden Verpflichtungserklärungen von Drogensüchtigen und
Obdachlosen, die dafür 50 Euro erhielten und deren Bonität nicht geprüft wurde, abgegeben.
http://www.andreas-moelzer.at/index.php?id=48
Fakt ist das Schily die Sache ignorierte und nur eine Mitteilung an das AA schriebe und Joschka Fischer in einer Art Mafiösen Aufbau Pyschose verfallen, ignorierte total alle schriftlichen
und sonstigen Hinweise und Berichte.
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Nennen wir den BND Mann mal "Willy" der mit einem blauen Auge und tod aufgefunden wurde und der in der Visa Sache gegen die Deutsche Botschaft ermittelte. Und er war zuvor schon einer Behandlung
als Alkoholiker ausgesetzt gewesen und verfiel erneut in Tirana dem Alkohil, was auch erwähnt werde sollte.
Die Albanischen Zeitungen brachten damals die Story auch, aber dort hiess es das der BND - Mann an einem Herz Infarkt gestorben sei. Schon damals war die gesamte Geschichte mehr wie komisch.
Finsteres Tirana
BND-Mann angeblich erschlagen
| 05.03.05 |
Die Korruptionsermittlungen gegen zwei in Visahandel verstrickte Diplomaten an der deutschen Botschaft in Albanien liefern offenbar neue Hintergründe zum Tod eines hohen deutschen
Geheimdienstbeamten.
Wie FOCUS berichtet, fiel der im Mai 2004 in Tirana gestorbene Resident des Bundesnachrichtendienstes, Willy W., womöglich einem Gewaltverbrechen zum Opfer. In der BND-Sicherheitsabteilung seien im
Oktober 2004 vertrauliche Hinweise eingegangen, dass der 49-Jährige in Mafiageschäfte verstrickt gewesen sei. Kriminelle Kreise in Tirana hätten den an der Botschaft stationierten
BND-Oberregierungsrat mit Geld bestochen. Ihm seien angeblich auch zwei Prostituierte zugeführt worden. Da W. sich nicht an Absprachen gehalten habe, sei er erschlagen worden. Ein Arzt vor Ort
hatte bei W. einen natürlichen Tod attestiert.
Deckname Willi Liesmann
Wie FOCUS weiter berichtet, wollte der BND nach dem Hinweis im Oktober 2004 den Leichnam des BND-Residenten exhumieren und obduzieren. W. sei jedoch nach seinem Tod eingeäschert worden. Derzeit sei
unklar, ob die Verbrennung des Toten bereits in Tirana oder erst nach der Überführung in Deutschland erfolgt sei.
Bei Willy W. handelt es sich laut FOCUS um den BND-Mitarbeiter mit dem Decknamen Willi Liesmann, der in der Plutoniumaffäre aus dem Jahr 1994 eine zentrale Rolle gespielt hatte. W. hatte seinerzeit
dazu beigetragen, Nuklearhändler mit 238 Gramm Plutonium nach Deutschland zu locken. Das Münchner Amtsgericht verurteilte W. im Januar 1997 wegen einer uneidlichen Falschaussage zu einer Geldbuße
von 9000 Mark.
Ein leitender Berliner Justizbeamter sagte FOCUS, der BND habe seinerzeit keine Angaben zum Tod seines Mitarbeiters gemacht. Deshalb habe es auch keine Ermittlungsansätze gegeben. Das Berliner
Landeskriminalamt ermittelt derzeit gegen den früheren Leiter der Visastelle sowie gegen den Ex-Chef der Rechts- und Konsularabteilung, die in bis zu 350 Fällen illegale deutsche Reisepapiere
ausgestellt haben sollen.
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Geheimdienst
Mysteriöser Tod eines BND-Agenten
Nach zehn Monaten sind neue Zweifel über die Todesursache von Agent Willi Leismann aufgekommen: Er soll in zahlreiche dunkle Geschäfte verwickelt gewesen sein. Steckt die albanische Mafia
dahinter?
Von Hans Leyendecker
Balkanforum.info
München - Selbst in der bunten Welt des Bundesnachrichtendienstes (BND) war der Agent Willi Leismann alias Willy Weitzel alias Michael Brandon eine schillernde Erscheinung: Der Geheimdienstler war
einer der Drahtzieher bei dem 1994 in München aufgeflogenen und vom BND inszenierten Atomschmuggel aus Moskau.
Knapp drei Jahre später erließ das Amtsgericht München gegen ihn wegen uneidlicher Falschaussage einen Strafbefehl über 90 Tagessätze. Im Jahr 2002 wurde Liesmann dann als Resident an die deutsche
Botschaft in Tirana beordert, wo er im Mai 2004 im Alter von 49 Jahren plötzlich starb.
Neue Gerüchte
Zehn Monate nach seinem Tod kursieren über den Agenten in der Szene neue Gerüchte. Das Magazin Focus nennt seinen Tod "mysteriös" und kolportiert einen "vertraulichen Hinweis" an die
Sicherheitsabteilung des Dienstes, dass Liesmann möglicherweise in Albanien in "dunkle Geschäfte" verstrickt gewesen sei. "Mafiakreise hätten ihn bestochen."
Da sich Liesmann "nicht an Absprachen gehalten habe", so der Hinweis, sei er erschlagen worden. Eine Klärung der Todesumstände sei nicht mehr möglich, da Liesmann gleich eingeäschert worden sei.
Ein albanischer Arzt hatte "natürlichen Tod" diagnostiziert.
Die Mutmaßungen über Liesmanns Ende wuchern auch wegen der Visa-Affäre. Zwei ehemalige Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Tirana stehen im Verdacht, gegen Schmiergeld Visa verkauft zu haben.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt.
Bislang gibt es aber keinen seriösen Hinweis, dass der BND-Resident in Visa-Schiebereien verwickelt war. Der vertrauliche Hinweis an die Sicherheitsabteilung des BND über Liesmann stammt aus einer
albanischen Quelle, die ziemlich trüb sein soll.
Doppelleben in Frauenkleidern
Traditionell ist Geheimdienstarbeit in Albanien ein recht robustes Geschäft, das Liesmann möglicherweise überfordert hat. Vor seiner Versetzung nach Tirana hatte es über die Personalentscheidung
Diskussionen gegeben.
BND-Präsident August Hanning war eigentlich gegen die Berufung Liesmanns. Aber Liesmann, der trotz seiner Verstrickung in die Plutonium-Affäre in den höheren Dienst befördert worden war, fand auch
Fürsprecher wie den Vize des BND. Tirana war dann aber wohl doch nicht der richtige Ort für den Agenten.
Liesmann wurde krank und er führte ein Doppelleben. In seiner Wohnung fanden BND-Mitarbeiter Frauenkleider. Der Agent, der Tarnnamen liebte, war manchmal privat als Transvestit unterwegs.
(SZ vom 7.3.2005)
Und hier ein vollkommen schwachsinniger Artikel von focus.
Als ob, ein Ausländer in Tirana als Tranvestit in Tirana herum spazieren könnte.
Vor Ermordung
BND-Mann als Transvestit in Tirana
| 07.03.05 |
Der Fall des in Albanien erschlagenen BND-Agenten zieht immer merkwürdigere Kreise – privat war er in Frauenkleidern unterwegs.
In seiner Wohnung hätten deutsche Geheimdienstmitarbeiter Frauenkleider gefunden, meldete die „Süddeutsche Zeitung“ am Montag.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile. Laut FOCUS war der im Mai 2004 getötete Willy W. in dunkle Geschäfte verwickelt. Kriminelle Kreise in Tirana hätten den BND-Oberregierungsrat
mit Geld bestochen. Ihm seien angeblich auch zwei Prostituierte zugeführt worden. Da der 49-Jährige sich nicht an Absprachen gehalten habe, sei er erschlagen worden. Ein Arzt vor Ort hatte bei W.
einen natürlichen Tod attestiert.
Im Visa-Sumpf?
Gemunkelt wird verschiedenen Medienberichten zufolge, dass W. etwas mit Visa-Schiebereien zu tun gehabt haben könnte. Das Berliner Landeskriminalamt ermittelt derzeit gegen den früheren Leiter der
Visastelle sowie gegen den Ex-Chef der Rechts- und Konsularabteilung, die in Tirana in bis zu 350 Fällen illegale deutsche Reisepapiere ausgestellt haben sollen.
Drahtzieher des Atomschmuggels
Willy W. hatte ein bewegtes Leben: Er war einer der Drahtzieher bei dem 1994 in München aufgeflogenen und vom BND inszenierten Atomschmuggel aus Moskau. Knapp drei jahre später erließ das
Amtsgericht München gegen ihn wegen uneidlicher Falschaussage einen Strafbefehl über 90 Tagessätze. Im Jahr 2002 wurde W. dann als Resident an die deutsche Botschaft in Tirana beordert.
BND-Präsident August Hanning war laut „SZ“ eigentlich gegen die Berufung von Willy W. Aber der Agent hatte auch Fürsprecher in der Geheimdienstspitze.
Und dann gibt es noch die Verleihung von Pässen, welche auch gerne die Asiaten organisieren! Die Botschaft Tirana verkaufte damals sogar komplette Pässe, wie man ja in einem Albaner Forum nachlesen
kann! Da gibt halt eine ran, sein Pass wäre verloren und schon hat man Einen.
aus dem Schweizer Forum
Hör mir auf mit der Botschaft Tirana die Säcke haben den Pass meines Mannes 2000 verkauft. Und dann bahaupteten die doch es gäbe keine Antragsformulare von ihm. Nach dem sie die Unmik einschaltete
gings dann auf einmal - aber der Pass war weg. Und es ist tatsächlich lt. Polizei einer unter seinem Namen vorher in Dtl. eingereist. Ich habe dann Terror gemacht ohne ende Briefverkehr und Namen
genannt und Tage und und und. Das Ende vom Lied es wurde ein "Mitarbeiterwechsel" durchgeführt Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil
Quatsch die selben *****en!!! Vorsicht vor jemandem der sich "Belumbi" nennt!!!!
http://www.albanien.ch/forum/phpbb/viewtopic.php?t=2456
Agentenleben Adrian alias Willi Liesmann alias Willy Weitzel alias Michael Brandon
Der BND Agent mit verschiedenen Namen war Drahtzieher des vom BND inszenierten Atomschmuggels Moskau - München. Die Landtagswahl stand bevor und man mußte eine Bedrohung erfinden. Dafür nahm man
die Gefährdung der Bevölkerung Bayerns in Kauf. Drei Jahre später: das Amtsgericht München erließ einen Strafbefehl gegen den Agenten wegen uneidlicher Falschaussage und einer Geldbuße von 9000
Mark. Er wurde zur deutschen Botschaft in Tirana (zuletzt: BND-Oberregierungsrat) befördert. Dort starb er im Alter von 49 Jahren unter mysteriösen Umständen im Mai 2004. SZ, 7.3.2005, S. 5
"Die Korruptionsermittlungen gegen zwei in Visahandel verstrickte Diplomaten an der deutschen Botschaft in Albanien liefern offenbar neue Hintergründe zum Tod eines hohen deutschen
Geheimdienstbeamten." Focus online, 5.3.05
http://www.gavagai.de/geheim/HHD18T02.htm
Deutsche Diplomaten fürchteten und ihre Geschäfte und gaben ihren Mafia Mitarbeitern, welche die Botschaft kontrolierten den Tip, warum "Willy" wirklich in Tirana ist. Und dann dieser damalige
geschwätzige Botschafter de ständig besoffen war. Wie bewiesen war damals schon niemand zu einer Termin Vereinbarung in der Botschaft fähig, weil ständig alle am feiern bzw. besoffen waren!
Die politische Dimension eines Kriminalfalles
Eigentlich ist die Visa-Affäre nur ein Kriminalfall, der durch ein ungeschicktes Krisenmanagement des Außenministeriums zum Polit-Thriller wurde. Eine Vielzahl von Merkwürdigkeiten hat das
Auswärtige Amt selbst verursacht.
So verweigerten die als Zeugen geladenen Mitarbeiter der Konsulatsabteilung in Kiew anfänglich die Aussage vor dem Landgericht Köln im Prozess gegen Anatoli B., weil sie angeblich massiv von der
Schleuser-Mafia bedroht wurden. Dann sagten die Zeugen doch aus und zwar in einer Art und Weise, die jedem Prozessbeobachter klar machte, dass sie logen. Ein Richter der Strafkammer brüllte denn
auch einen Zeugen aus dem Außenministerium an: "...Sie lügen...."
Auch danach ereigneten sich Dinge, die es eigentlich so nicht geben darf. So sandte das Auswärtige Amt einen eigenen Prozessbeobachter in ein Strafverfahren, das wirklich nichts mit der Visa-Affäre
zu tun hatte, aber eine Person betraf, welche angeblich zu dem Schleuser-Netzwerk gehörte.
Nach Einrichtung des Untersuchungsausschusses des Bundestages rief man die angeblich zuverlässigen Journalisten der großen Medien zu einer Pressekonferenz. Bei dieser Gelegenheit wurden den
Journalisten auch der Bericht über diesen Prozess übergeben. Kein Journalist berichtete jedoch über ihn. Jedem war es klar, dass der Prozess nach einer nachrichtendienstlichen Operation riecht und
ein reines Ablenkungsmanöver ist, mit dem der Ruf eines Angeschuldigten - zur Ablenkung von der eigenen Verantwortung - ruiniert werden sollte.
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Völliger Unfug ist die Mutmaßung, der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt Ludger Volmer habe eine Erhöhung der Zahl der erteilten Visa angestrebt,
um der Bundesdruckerei Aufträge (zum
Druck der Sichtvermerke und der Reiseschutzpässe) zuzuschanzen.
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Die Visa-Affäre ist (bisher) nur ein Krimi mit einem politischen Hintergrund - sie ist kein Beweis dafür, dass eine liberale Visa-Politik falsch wäre. Sie ist aber ein Beweis dafür, dass unsere
Sicherheitsorgane nicht in der Lage sind, unerwünschte Einreisen zu verhindern.
Ob das [local] Schengen-Informationssystem (SIS), würde es weiter ausgebaut werden, hier Abhilfe schaffen könnte, möchte ich bezweifeln. Erforderlich wäre ein Datenabgleich zwischen Konsulaten und
Bundeskriminalamt. Aber dieser ist nicht geplant.
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19453/1.html
Der Gesetzgeber hat eine [extern] Einlader-Datei geschaffen, in der alle Personen gespeichert werden, die einen Ausländer in die Bundesrepublik einladen. Nicht die Prävention (Vorbeugung) ist
offensichtlich das Ziel, sondern die Strafverfolgung oder deutlicher: die Möglichkeit der Kriminalisierung von Auslandkontakten.
Aussagen Fakten aus dem Untersuchungs Ausschuss, wobei der Mafia Handel zwischen 1999 bis 2001 vollständig unter den Tisch fiel!
13. Abgeordneter
Thomas
Strobl
(Heilbronn)
(CDU/CSU)
Wie viele der seit 1999 von der deutschen Bot-
schaft in Tirana erteilten ca. 65 000 Visa (siehe
Antwort des Staatssekretärs im Auswärtigen
Amt, Jürgen Chrobog, vom 21. Juli 2004 auf
die schriftliche Frage 18 des Abgeordneten
Dr. Hans-Peter Uhl auf Bundestagsdrucksache
15/3626) stehen im Verdacht, unrechtmäßig
erteilt worden zu sein (bitte nach Jahren auf-
schlüsseln)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Klaus Scharioth
vom 11. Oktober 2004
Zu den in den Jahren 1999 bis 2001 an der deutschen Botschaft in Ti-
rana erteilten Visa können keine Auskünfte erteilt werden, da die für
eine Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Erteilung erforderlichen Da-
tensätze gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht
werden mussten. Im Zuge der staatsanwaltlichen Ermittlungen werden
auch die im Zeitraum von 2002 bis zum Juli 2004 erteilten Visa in die
staatsanwaltlichen Überprüfungen einbezogen werden. Auskünfte
hierzu können daher derzeit nicht erteilt werden. Die in diesem Zeit-
raum erteilten Visa sind außerdem Gegenstand eigener Überprüfun-
gen.
14. Abgeordneter
Dr. Hans-Peter
Uhl
(CDU/CSU)
Trifft es zu, dass gegen Bedienstete der deut-
schen Botschaft in Tirana staatsanwaltschaftli-
che Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts
der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der
Erteilung von Visa für den Schengen-Raum
laufen (DIE WELT vom 30. September 2004),
und wenn ja, um wie viele Bedienstete handelt
es sich?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Klaus Scharioth
vom 8. Oktober 2004
Es trifft zu, dass die Staatsanwaltschaft gegen zwei Mitarbeiter der
Rechts- und Konsularabteilung der Botschaft Tirana wegen des Ver-
dachts der Bestechlichkeit und möglicher Verstöße gegen das Auslän-
dergesetz im Zusammenhang mit Visaerteilungen ermittelt. Zu einer
Anklageerhebung ist es bisher nicht gekommen. Das Auswärtige Amt
kooperiert eng mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft
http://dip.bundestag.de/btd/15/039/1503929.pdf.
Namen werden in der seriösen Presse sogar erwähnt und die Grundlage sind Polizei Berichte, weil Deutsche Polizei auch die einlaufenden Fähren aus Albanein in den Häfen Bari und Ancona viele Jahre
kontrollierten. Genau gesagt zwischen 1998-2005! Das Ehepaar Dumke ist aber immer noch tätig in Libyen für das Auswärtige Amte. Genau gesagt heisst heute dies Frau Nertila Dumke und zuvor und
damals>:
Nertila Hoxha!
Diese Frau war auch praktisch Leiterin der Humanitären Hilfe in Albanien, während dem Kosovo Krieg und weil die Diplomaten keine Ahnung hatte, zuständig für die Besorgung auch von Büro Material.
Wie Zeugen bestätigten, kassierte sie ihre Provision direkt vor der Botschaft ab! Die Dreistigkeit vor der Botschaft ab zu kassieren war leicht möglich aus 2 Gründen!
A) Die Diplomaten mussten ihre schwere Nacht noch ausschlafen, während Hunderte vor der Botschaft auf ein Visum warteten, bzw. sich von ihren Sex Eskapaden der Nacht mit von der Mafia zur Verfügung
gestellten Frauen.
B) Alle in der Botschaft hatten damals schon so Dreck am Stecken, das diverse Visa Verkauf Schienen der Albanischen Mafia direkt von der Botschaft gedeckt wurden.
C) Joschka Fischer frühzeitig auf diese Vorfällge u.a. durch BKA Kontrollen hngewiesen, verbat sich jegliche Einmischung in seine Angelegenheiten der Botschaften und Joschka musste ja auch mit Koks
versorgt werden.