Donnerstag, 15. mai 2008
Mazedonischer Innenminsiter Ljube Boskovski wird wegen Mord Auftrag vom ITCY angeklagt  


Former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski is charged with killing seven ethnic Albanians in 2001.

u.u. hat er auch Pakistanische Leute umbringen lassen, als angebliche Terroristen

Former Macedonian minister goes on trial at The Hague

16/04/2007

SKOPJE, Macedonia -- Former Interior Minister Ljube Boskovski and Johan Tarculovski, a former senior police official, went before the UN tribunal at The Hague for the start of their war crimes trial Monday (April 16th). They are charged with the murder of seven ethnic Albanians in the village of Ljuboten in August 2001. Macedonian police raided the village, conducted house-to-house searches and set 14 houses on fire. Fleeing residents were stopped at checkpoints and beaten, apparently in retaliation for the death of eight Macedonian soldiers whose truck had run over a landmine. The two officials have pleaded not guilty, arguing that there was no war at the time and no one could therefore be tried for war crimes. The defendants also argue that they were not in direct control of the forces that ransacked the village.

UN prosecutors say Boskovski and Tarculovski were part of a criminal conspiracy to carry out the retaliatory attack. At the prosecution's request Monday, proceedings were delayed until May 7th to allow for the collection of additional evidence. (Makfax, MIA, MRT, Reuters, BBC, AP - 16/04/07; AP - 15/04/07)

Kriegsverbrecherprozess gegen Mazedonier
Ehemaliger Innenminister und Kommandant einer Sonder-Polizeieinheit auf der Anklagebank des UNO-Tribunals
Am Sonntag läuteten in der Kathedrale des heiligen Kliment von Ohrid in Skopje die Glocken zu Ehren von Ex-Innenminister Ljube Boskovski und dem ehemaligen Befehlshaber der Sondereinheit der Polizei „Lavovi“ (Löwen) Johan Tarculovski. Ljube und Johan könnten stolz sein, sagte Erzbischof Stefan in seiner Predigt vor zahlreichen Angehörigen und Mitkämpfern der beiden vor dem UN-Tribunal in Den Haag _wegen Kriegsverbrechen angeklagten Mazenonier.

Denn sie hätten nur ihr Vaterland und das friedliebende mazedonische Volk verteidigt, und das könne niemals, weder vor dem irdischen noch vor dem himmlischen Gericht, eine Sünde sein. In allen Gotteshäusern der mazedonisch-orthodoxen Kirche betete man für die beiden Patrioten und sicherte ihnen geistige Unterstützung zu.

Während die meisten slawisch-orthodoxen Mazedonier den am Montag begonnen Prozess als ein politisches Zugeständnis an die Albaner betrachten, erwarten die Albaner die Höchststrafe für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie die Anklage lautet. Boskovski und Tarculovski werden für die Ermordung von sieben albanischen Zivilisten im Dorf Ljuboten, zehn Kilometer nördlich von Skopje, im August 2001 verantwortlich gemacht.

Die „Löwen“ sollen das Dorf mit Granaten beschossen, mindestens vierzehn Häuser in Brand gesteckt und dutzende Menschen schwer misshandelt haben. Die Aktion der Polizei erfolgte, nachdem sechs Polizisten starben, als ihr Geländewagen auf eine Landmine auffuhr. Die Gefechte zwischen den mazedonischen Streitkräften und der albanischen „Befreiungsarmee“ beendete das Abkommen von Ohrid im Jahr 2001, das den Albanern größere Selbstverwaltungsrechte und Albanisch als Amtssprache zusicherte.

In der Koalition zwischen der national-konservativen VMRO-DPMNE und der albanischen Demokratischen Partei herrscht keine Einigkeit über die Anklage. Für die einen kann bestenfalls von einer übertriebenen Gewaltanwendung der Polizei gegen albanische terroristische Gruppen die Rede sein, für die anderen gibt es gar keinen Zweifel darüber, dass Kriegsverbrechen begangen wurden. (Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 17.4.2007)

Prozessauftakt gegen mazedonischen Ex-Minister vor dem ICTY
http://newsletter.dw-world.de/re?l=evuze3If6swjpI4
Vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat am 16. April der
erste Prozess gegen zwei mazedonische Staatsbürger begonnen.
Angeklagt sind der ehemalige Innenminister und der ehemalige
Leibwächter des Ex-Präsidenten.



Former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski faces war crimes charges in connection with a 2001 police action in the village of Ljuboten.

Hague trial against Macedonia's Boskovski, Tarculovski resumes

22/08/2007

THE HAGUE, Netherlands -- With summer recess over, the trial against former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski and Johan Tarculovski, a former security official, resumed on Tuesday (August 21st). They are charged with war crimes committed against ethnic Albanians during a two-day raid on the village of Ljuboten in August 2001. The specific violations include killings, beatings and arson allegedly committed by a police unit under Tarculovski's command.

Prosecutors say that as interior minister, Boskovski had command authority over the police and knew what would happen, but failed to prevent the crimes, properly investigate them, or punish those involved. He and Tarculovski are Macedonia's only war crimes indictees. (Kanal 5 TV - 22/08/07)

Mazedonien: Affäre um Veruntreuung von Staatsgeldern zieht weiter
Kreise
http://newsletter.dw-world.de/re?l=evw2n8If6swjpI6
In Skopje wird wegen Amtsmissbrauch ermittelt, unter anderem gegen
Ex-Premier Vlado Buckovski. Die Regierung lobt ihren Kampf gegen
Korruption, die Opposition wittert politische Abrechnungen.

Zur Grundstory und Vorgeschichte!


4. März 2002, 00:00 Uhr
Von Boris Kalnoky
Sieben mutmaßliche Terroristen in Mazedonien erschossen
Planten Pakistanis Anschläge auf Botschaften?
Belgrad – Mazedonische Sicherheitskräfte haben am Wochenende sieben mutmaßliche Terroristen erschossen. Innenminister Ljube Boskovski erklärte, alle seien Ausländer, vermutlich Pakistanis, und hätten Angriffe auf „westliche Botschaften und mazedonische Einrichtungen“ geplant. Namentlich nannte er als vermutete Ziele die Botschaften Deutschlands, Großbritanniens und der USA.
Die sieben Männer waren gegen vier Uhr morgens am Samstag in einem Kleintransporter unterwegs, als sie – nach offizieller Darstellung – von mazedonischen Polizisten im Norden Skopjes gestoppt und nach ihren Papieren gefragt wurden. Daraufhin sollen die Männer aus nächster Nähe das Feuer eröffnet haben. Die Sicherheitskräfte schossen zurück und töteten alle Insassen des Wagens. Kein Polizist wurde verletzt. Im Fahrzeug waren nach Angaben der Behörden zahlreiche Waffen, darunter Granatwerfer, und Uniformen der albanischen Rebellenarmee UCK.
Die Einseitigkeit des Feuergefechts wirkt auf den ersten Blick befremdlich, zumal die Behörden zunächst von einem „Hinterhalt“ der Getöteten sprachen. In Wirklichkeit war es wohl andersherum – die Polizei war über das Kommen der sieben Männer informiert.
Vor etwa zwei Wochen waren in Skopje vier Männer verhaftet worden, zwei Jordanier und zwei bosnische Moslems, die in Jordanien studiert hatten. Bei deren Verhören, so ist inoffiziell aus Sicherheitskreisen zu erfahren, hätten sich präzise Hinweise auf eine größere Gruppe ergeben, die Mordanschläge auf Angehörige der mazedonischen Regierung sowie Attentate gegen die drei bereits genannten Botschaften plane.
Die Polizei zeigte Bilder der gefundenen Waffen und einiger Ausweise. Auf den Bildern sind zwei Namen auszumachen, „Omer Faruq“ und „Bilal Hussain“. Außerdem wurden Uniformen der aufgelösten albanischen Rebellenarmee UCK gezeigt, die nach Angaben der Behörden bei den Getöteten gefunden wurden. Der politische Führer der UCK, Ali Ahmeti, sagte in einem Interview mit der Tageszeitung „Koha Ditore“, die Schießerei habe „nichts, aber auch gar nichts mit der UCK zu tun“.
Westliche Beobachter äußerten sich skeptisch über die offizielle Darstellung des Zwischenfalls. Boskovski, der als Hardliner in der mazedonischen Regierung gilt, hat wiederholt versucht, die UCK in die Nähe islamischer Terroristen zu rücken. Obwohl es tatsächlich gelegentlich Anzeichen für solche Kontakte gibt (Al-Qaida-Angehörige hielten sich in der Vergangenheit vorübergehend in Albanien auf), gibt es bislang keine Beweise für eine Kooperation zwischen der UCK und islamischen Terroristen. Es fehlt eine gemeinsame ideologische Basis und vor allem ein gemeinsames strategisches Interesse. Alles, was die Albaner im Kosovo und in Mazedonien erreicht haben, verdanken sie nicht zuletzt amerikanischer Intervention. Sie haben immer penibel darauf geachtet, gute Beziehungen mit Washington pflegen, während Al Qaidas Fernziel die Zerstörung der USA ist.

.....

http://www.welt.de/print-welt/article377...erschossen.html

Hier nochmal die Märchen Erzählungen von damals!


Djihad auf dem Balkan?
Polizei tötet schwer bewaffnete Pakistani in Mazedonien

Von Boris Kanzleiter

Im Folgenden dokumentieren wir einen Beitrag aus der Internet-Zeitung Telepolis in gekürzter Form und ohne Fußnoten. Die Ereignisse, über die hier gesprochen wird, fanden am 2. März statt.

Drohen den USA und ihren westlichen Alliierten Angriffe islamistischer Gruppen auf dem Balkan? Der mazedonische Innenminister Ljube Boskovski warnt vor diesem Szenario. Seine Polizeitruppen haben am vergangenen Samstag (02.03.2002)in einem Vorort der Hauptstadt Skopje sieben schwer bewaffnete Männer getötet, die sie verdächtigten, Anschläge auf westliche Einrichtungen vorbereitet zu haben. Nach Darstellungen des mazedonischen Innenministeriums hatten die Männer das Feuer eröffnet, als sie von einer Polizeipatrouille kontrolliert wurden. Bei den Getöteten wurden Maschinengewehre, Handgranaten, Raketenwerfer und Funkgeräte gefunden. Boskovski erklärte am Montag, dass zwei der Getöteten Männer Pakistanis seien, die auch in Afghanistan gekämpft hätten.

... Boskovski geht davon aus, dass die Getöteten Teil eines Netzwerkes sind, das zusammen mit bewaffneten albanischen Nationalisten den Konflikt Mazedonien wieder eskalieren lassen möchte, um das Land ethnisch zu teilen. Der Zeitung Nova Makedonija sagte er außerdem, die Erschossenen hätten geplant "einen Angriff auf diplomatische Einrichtungen, höchst wahrscheinlich der USA, Deutschland, Großbritanniens oder anderer Länder der globalen Anti-Terror-Koalition" durchzuführen. ...

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/the...mus/balkan.html

15 bzw. 12 Jahre Haft wurde nun beantragt und jetzt wartet man auf das Gerichts Urteil

Ljuboten trial ends at The Hague

13/05/2008

After 13 months, the trial of former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski and former security officer Johan Tarculovski is over.

By Zoran Nikolovski for Southeast European Times in Skopje -- 13/05/08
photo

The Hague trial of former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski lasted a year. [Getty Images]

The trial of former Macedonian Interior Minister Ljube Boskovski and former security official Johan Tarculovski ended last week at the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia (ICTY) in The Hague. The trial, which began on April 16th 2007, included testimony from 64 witnesses, 1,200 exhibits and 11,000 pages of recorded minutes.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/...5/13/feature-02

Bucksvski wird wohl nur eine sehr geringe Strafe erhalten, denn er kennt ja bestens die Schweinereien der NATO von damals was die trieben.
Die NATO Terroristen damals haben ja mehr Leute umgebracht mit Hilfe der Amerikaner.

Vlado Buckovski, Verteidigungsminister Mazedonien: "Wir haben der NATO vertraulich mitgeteilt, welches die kritischen Stellen an der Grenze sind, die Terroristen für ihre illegale Grenzübertritte benutzen. Aber diese Unterlagen sind in die Hände der Terroristen gekommen; wir haben allerdings keine Hinweise wie. Es gibt jetzt eine Menge Spekulationen darüber, wie dieses vertrauliche Dokument, das ausschließlich für die NATO bestimmt war, in die falschen Hände geraten konnte."
http://www.antikriegsforum-heidelberg.de...tik_monitor.htm
von karl kreibich veröffentlicht in: Politik
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