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Menschenhandel in Krisen Gebieten
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Viel von den aktuellen Erlebnissen und Vorgängen in Birma im Moment, wo Kinder entführt werden u.a. in die Zwangs Prostitution erinnert an 1998-1999 als UCK Verbrecher Banden unter dem Deckmantel
"wir schützen das Volke *** wir haben ein gutes Herz" aus Flüchtlings Camps in Albanien vor allem Kinder und junge Frauen entführten, welche nie mehr auftauchten. Die Gestalten tauchten u.a.
sogar unter einer Schweizer Hilfs Verein "Mutter Theresa" auf, den die OK in der Scheiz registrieren liess, und der vom BR gefeuert wurde, dann aber mit Cap Anamur arbeitete. Dies geschah sogar in
Tirana, sobald UCK Kriminelle Camps bewachten. Die Bewachung übernahm dann oft unter dem Kommando eines MAPES Polizisten die damalige neue Polizei Einheit RHENEA, was ganz gut funktionierte.
"Dass Kinder, die ohne Begleitung sind, sehr leicht Opfer von Menschenhändlern werden können, sehen wir als großes Problem", sagt Tarneden. Burma ist bekannt als Land, das dem Menschen- und vor
allem Kinderhandel nicht klar entgegentritt. "Burma ist eine Quelle von und ein Durchgangsland für Menschenhandel", heißt es bei Human Trafficking Org, einer US-Organisation, die sich dem Kampf
gegen und der Erforschung des Themas widmet. "Dass Menschen für Geld verkauft oder verschleppt werden, ist vor allem ein Problem besonders armer Länder. Burma ist eines der ärmsten Länder der Welt.
Es ist bekannt, dass Eltern ihre Kinder dort Fremden mitgeben, die ihnen versprechen, ihnen ein besseres Leben zu bieten oder ihnen Geld zahlen." Das Chaos, das "Nargis" hinterlassen hat,
begünstigt den Menschenhandel.
Burma Zyklon Nargis Rangun Menschenhandel
In der vergangenen Woche haben Menschenhändler bereits versucht, Kinder aus Notunterkünften in Rangun zu verschleppen. Die leitende Kinderschutzbeauftragte von Unicef in Burma, Anne-Claire Dufay,
sagte, ein Vermittler sei in eines der Lager gekommen und habe versucht, Kinder anzusprechen. "Das konnte verhindert werden. Die Polizei ist eingeschritten und es hat Festnahmen gegeben."
Die Prognose: Das Problem wird sich verschlimmern
Nach der Katastrophe, die Eltern und womöglich auch die Geschwister durch den Zyklon verloren zu haben, drohe vielen Kindern nun außer dem täglichen Kampf ums Überleben auch ein Kampf gegen Gewalt.
"Wir machen uns große Sorgen um die Kinder in den Lagern", sagte Dufay. Kinderhilfsorganisationen fürchten, dass sich das Problem im Laufe der kommenden Tage und Wochen noch verschlimmert. "Die
Menschenhändler haben ein leichtes Spiel: Sie gehen zu den verwaisten Kindern, versprechen ihnen ein sichereres Leben - und sie gehen mit ihnen mit."
Unbestätigten Angaben zufolge wird in den Lagern auch gezielt versucht, junge Mädchen anzusprechen und ihnen einen Job als Haushaltshilfe in Aussicht zu stellen. "Wir leisten Präventionsarbeit,
klären die Kinder über die Gefahren auf und bitten die Bewohner, Unregelmäßigkeiten, die sie beobachten, sofort zu melden", sagt Tarneden.
Unicef versucht in den Notunterkünften Kinderzonen einzurichten, die außer Spielsachen und psychosozialen Hilfen auch dem unmittelbaren Schutz der Mädchen und Jungen dienen. "Es geht um Trauer- und
Traumabewältigung, aber auch darum, die Eltern zu entlasten und sicherzustellen, dass die Kinder in den Lagern versorgt werden und man ein Auge auf sie hat. Es ist der Versuch, im Chaos eine Insel
der Normalität aufzubauen."
Kommen Kinder alleine in die Lager, werden sie fotografiert, ihre Daten in ein Computersystem eingespeist: Name und Eltern - wenn bekannt; manchmal auch nur der Ort, an dem ein Kind aufgefunden
worden ist. Die Polaroids werden an Pinnwände geheftet und ausgestellt. In Banda Aceh waren die Fotowände mehrere Meter lang.
Die Zukunft: Zwangsprostitution und -verheiratung
Burma hat Menschenhandel erst 2005 unter Strafe gestellt. Doch kaum ein anderes Land verstößt internationalen Untersuchungen zufolge so eklatant gegen das Verbot.
Viele der Verschleppten sind junge Frauen und Mädchen, denen - nachdem man sie über die Grenze nach Thailand, China, Malaysia, Bangladesch, Südkorea oder Pakistan gebracht hat - sexuelle Ausbeutung
droht. Laut Human Trafficking Org müssen viele von ihnen als Prostituierte arbeiten oder werden zwangsverheiratet - häufig mit chinesischen Männern. Die Zahl der Verschleppten kennt niemand.
Schätzungen zufolge werden jedoch jährlich Tausende Burmesen über die Landesgrenzen geschmuggelt. Innerhalb des Landes werden Kinder vor allem in Arbeitslager oder in Grenzregionen verschleppt, um
anschaffen zu gehen oder als Kindersoldaten zu arbeiten. Das von der Junta verhängte Verbot, das Land zu verlassen, begünstigt Menschenhändler, die sich als "Reisehelfer" ausgeben.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,553241,00.html
KORRUPTION IN BURMA
Menschenrechtler prangern Hehlerei mit Hilfsgütern an
Unsägliches Elend im Land - und eine Regierung, die beim Krisenmanagement jämmerlich versagt: In Burma ist erst ein Viertel der Zyklon-Opfer notdürftig versorgt. Die Militärjunta gesteht erstmals
indirekt ein, dass illegal mit Hilfsgütern gehandelt wird - sie droht mit empfindlichen Strafen.
Rangun/Bangkok - Die Militärregierung in Burma hat erstmals indirekt Probleme mit der Verteilung von Hilfsgütern nach dem Zyklon "Nargis" eingeräumt. Im staatlichen Radio wurde all denen Strafe
angedroht, die mit Hilfsgütern handelten.