Da wird
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Rumsfeld vermasselte Schlag gegen al-Qaida
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08. Juli 2007
KAMPF GEGEN DEN TERROR
Rumsfeld vermasselte Schlag gegen al-Qaida
Die Bush-Regierung soll 2005 die Festnahme hochrangiger al-Qaida-Führer verhindert haben - darunter auch bin-Laden-Stellvertreter Ajman al-Sawahri. Die ersten Soldaten waren schon im Einsatz, als
der damalige Verteidigungsminister Rumsfeld ihn in allerletzter Minute abbrach.
New York - Anfang 2005 sollte US-Geheimdienstmitarbeitern zufolge eine geheime Militäroperation stattfinden, deren Ziel ein Treffen hochrangiger al-Qaida-Mitglieder in den Bergen Pakistans war. Der
Geheimdienst vermutete bei diesem Treffen auch den stellvertretende al-Qaida-Chef Ajman al-Sawahri, wie die "New York Times" gestern meldete. Allerdings sei der Einsatz, berichtet die Zeitung unter
Berufung auf Geheimdienstmitarbeiter weiter, von dem damaligen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld in letzter Minute abgebrochen worden.
Der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld: Zögern in letzter Sekunde

AFP
Der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld: Zögern in letzter Sekunde
Rumsfeld sei der Einsatz zu riskant für die eigenen Soldaten gewesen, zitierte das Blatt Mitarbeiter der Geheimdienste und der Militär-Spezialkräfte. Zu diesem Zeitpunkt waren für den Einsatz laut
"New York Times" schon statt einiger weniger Soldaten mehrere Hundert vorgesehen - darunter Feldjäger, Spezialkräfte und CIA-Agenten. Rumsfeld habe deshalb befürchtet, dass die Operation das
Verhältnis zu Pakistan belasten könnte. Wahrscheinlich hätte die Regierung in Islamabad nicht ihre Zustimmung zu der umfangreichen Operation gegeben. Dennoch wäre der mögliche Erfolg das Risiko
Wert gewesen, sagte ein hochrangiger Ex-Agent der Zeitung zufolge.
Als sich Rumsfeld für den Abbruch der Operation aussprach, waren Spezialeinheiten mit Fallschirmausrüstung bereits an Bord von Transportflugzeugen in Afghanistan gegangen. Die Entscheidung, den
Einsatz in allerletzter Sekunde abzublasen, hat bei einigen hochrangigen Geheimdienstmitgliedern zu großer Enttäuschung geführt. Man habe eine entscheidende Chance verpasst, wichtige Mitglieder des
Terrornetzwerkes zu fassen, zitiert die "New York Times" ungenannte Geheimdienstler.
Ehemalige Offiziere sagten gegenüber der Zeitung auch, dass die Operation nicht die einzige Gelegenheit gewesen sei, bei der große amerikanische Truppenteile in Pakistan hätten eingesetzt werden
sollen. Unklar sei aber, ob diese Einsätze auch stattgefunden hätten. Die verpasste Chance Anfang 2005 sei ein typisches Beispiel für die Kluft zwischen den Akteuren im Einsatz und der
Militärbürokratie, die bei der Jagd nach globalen Terroristen noch immer nicht effektiv arbeite.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,493165,00.html
Freunde müssen halt geschützt werden, denn man braucht sie ja auch als Feindbild
Und so sieht das echte Demokratie bringen aus, was Deutschland und die USA betreiben!
dass afghanische Mädchen nicht mehr in die Schule gehen können: Den
konservativen Regierungen der USA und Großbritanniens in der 80er
Jahren. Damals waren moderne Schulen in Afghanistan nämlich laut
offizieller Lesart böse und störend, weil sie von den Sowjets
unterstützt wurden.
Folgerichtig haben die USA und Großbritannien Terrorcamps finanziert,
eingerichtet und ausgestattet und Extremisten belohnt, die
afghanische Lehrer ermordeten:
http://www.woz.ch/archiv/old/01/39/1349.html
"1980, ich arbeitete damals für die britische «Times», stiess ich
südlich von Kabul auf eine grauenhafte Geschichte. Eine Gruppe von
religiösen Mudschaheddin-Kämpfern hatte eine Schule angegriffen, weil
die kommunistische Regierung durchsetzte, dass Mädchen Seite an Seite
mit Buben erzogen wurden. Also wurde die Schule bombardiert, die Frau
des Schuldirektors ermordet und ihrem Mann der Kopf abgeschnitten.
Als die «Times» die Story veröffentlichte, beschwerte sich das
Aussenministerium bei der Auslandredaktion, mein Bericht würde die
Russen unterstützen. Natürlich. Weil die afghanischen Kämpfer die
Good Guys, unsere Helden waren. Weil Usama Bin Laden unser Held war
(...)"
Protest gegen Rumsfeld an Stanford-Universität
21. Sep 13:54
Ex-Verteidigungsminister Rumsfeld hat in Stanford viele Feinde
Ex-Verteidigungsminister Rumsfeld hat in Stanford viele Feinde
Foto: dpa
Der frühere US-Verteidigungsminister Rumsfeld soll einen Thinktank an der Stanford-Universität beraten. Mehr als 2000 Professoren und Studenten protestierten dagegen....
http://www.netzeitung.de/ausland/749350.html
16.05.2008 / Ausland / Seite 2
Zum Inhalt dieser Ausgabe |
Kabul: Geheimdienste an Angriffen beteiligt
Kabul. Ausländische Geheimdienste haben sich nach Angaben eines UN-Ermittlers an einer Serie geheimer Razzien in Afghanistan beteiligt, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Bei den
Einsätzen seien auch Zivilpersonen getötet worden, erklärte der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, Donnerstag in Kabul.