Erdogan zeigt das er ein Staatsmann mit Herz und Hiern ist - was man von vielen anderen nicht sagen kann und Israel ist normal ein guter Freund der Tuerkei!!!
Auseinandersetzung mit israelischen Präsidenten Shimon Peres über Krieg im Gazastreifen - Bei Heimkehr bejubelt
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Jubel am Flughafen bei der Ankunft Erdogans am Flughafen in Istanbul.
Davos - Am Weltwirtschaftsforum in Davos ist es am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion über den Gazastreifen zu einem Eklat gekommen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf dem israelischen Präsidenten Shimon Peres vor, dass Israel Mord im Gazastreifen begangen habe. Als der Moderator versuchte, ihm das Wort zu entziehen, verließ Erdogan wutentbrannt den Saal. Alle anderen hätten viel länger reden dürfen, rief Erdogan, bevor er davonstürmte.
Bei Rückkehr in die Türkei gefeiert
Nach seiner wütenden Abreise wegen eines Streits mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei seiner Rückkehr in Istanbul begeistert gefeiert worden. Tausende Demonstranten empfingen den Regierungschef in der Nacht auf Freitag auf dem Flughafen von Istanbul. Dabei schwenkten sie türkische und palästinensische Flaggen sowie Spruchbänder mit Texten wie "Willkommen zurück, Eroberer von Davos" oder "Welt, schau auf unseren Ministerpräsidenten". Auch anti- israelische Slogans wurden gerufen.
Zuvor hatten sich in der emotionalen Debatte Peres und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa, heftig gestritten. Sie hielten sich gegenseitig Zitate vor und rechneten die Toten des Konflikts auf beiden Seiten hoch. Moussa warf Israel vor, seit 2001 ein Verhandlungsangebot der arabischen Staatengemeinschaft zu ignorieren. Peres monierte, es habe keine internationalen Proteste gegeben, als über Monate Raketen der Hamas auf Israel niedergingen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief zu schneller Hilfe für die Menschen im Gazastreifen auf. Er bezifferte den Bedarf mit rund 613 Millionen Dollar. Weil die BBCsich weigerte, einen Spendenaufruf von Hilfsorganisationen für Gaza auszustrahlen, hatte zuvor der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Mohamed El-Baradei, ein Interview mit dem Sender aus Protest abgesagt.