So sind Deutsche Staatanwaelte-Gutachter Befangen wenn er nichts Versteht-aber die grossen korruptis sind vor Ihnen sicher-Feigheit-unfaehigkeit wuerde ich sagen!!!
Der Prozess um den so genannten Ehrenmord an der 16-jährigen Deutsch-Afghanin Morsal O. könnte kurz vor dem Abschluss womöglich noch platzen. Die ursprünglich geplanten Plädoyers schob das Hamburger Landgericht zunächst auf. Die Kammer will bis nächsten Donnerstag über einen Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft gegen eine psychiatrische Sachverständige entscheiden, wie der Vorsitzende Richter Wolfgang Backen ankündigte.
Lehnt die Kammer den Antrag ab, könnten die Schlussvorträge beider Seiten und das Urteil folgen. Gibt sie dem Antrag aber statt, wäre der Prozess gegen Morsals Bruder Ahmad-Sobair geplatzt und müsste neu beginnen.
Staatsanwalt Boris Bochnick hatte der Sachverständigen zum wiederholten Mal Befangenheit vorgeworfen, und zudem beantragt, das Gericht möge sie auch wegen Ungeeignetheit ablehnen. Die Psychiaterin bescheinigt dem 24-jährigen Angeklagten eine schwere Persönlichkeitsstörung und verminderte Schuldfähigkeit. Bochnick sagte, in ihrem Gutachten habe sie Fakten und Vermutungen vermengt sowie "interpretierende und kommentierende Aussagen nicht kenntlich gemacht". Die Diagnose sei nicht nachvollziehbar - im Gegenteil erscheine das Ergebnis "beliebig und aus dem Bauch heraus gewonnen". Auf dieser Grundlage lasse sich keine Aussage über den Grad der Schuldfähigkeit treffen.
Die vom Gericht auf Vorschlag der Verteidigung bestellte Gutachterin wies die Vorwürfe zurück. Sie sei weder inkompetent noch befangen. Verteidiger Thomas Bliwier fügte hinzu, der Staatsanwalt könne das Gutachten nicht bloß deshalb ablehnen, weil er es offenbar nicht verstehe. Dass der Anklagebehörde das Ergebnis nicht gefalle, sei klar, aber daraus ergebe sich kein Anspruch auf einen neuen Sachverständigen. Die Verteidiger werten die tödliche Messerattacke des 24-Jährigen auf seine Schwester als im Affekt begangenen Totschlag und stützen sich dabei maßgeblich auf die Ausführungen der Psychiaterin.
Die Anklage lautet dagegen auf Mord. Der mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Ahmad-Sobair O. soll Morsal im Mai 2007 auf einen Parkplatz gelockt und sie dort mit 23 Messerstichen heimtückisch getötet haben, weil er ihren Lebenswandel ablehnte. Demnach hatte die 16-Jährige sich aus seiner Sicht von der Familie abgewendet, sich unangemessen gekleidet und nach seiner Annahme als Prostituierte gearbeitet. Die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.